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Outriders in der Vorschau - Ein Shooter wie Diablo?

Outriders kombiniert abwechslungsreiche Rollenspielklassen und -fähigkeiten mit brachialer Shooter-Action, schwächelt aber noch bei Story und Spielwelt.

von Elena Schulz,
13.02.2020 21:30 Uhr

Outriders - Vorschau-Video zum neuen Shooter der Bulletstorm-Macher 12:42 Outriders - Vorschau-Video zum neuen Shooter der Bulletstorm-Macher

Eine blaue Kuppel umhüllt unsere Gegner. Die bewegen sich plötzlich nur noch in Zeitlupe, während wir wie ein Blitz hinter sie flitzen. Bevor sich ihre verlangsamten Körper überhaupt umdrehen können, trennt unsere Klinge Haut und Fleisch von Rippen und lässt ratlose Skelette zurück.

Eine Begegnung mit dem Trickster verläuft zumindest für handelsübliche Luschengegner selten glücklich in Outriders. Der Nahkampf-Assassine hinterlässt dank seiner Fähigkeiten schon allein ein Feld der Verwüstung. Allerdings können sich ihm auch zwei Verbündeten anschließen, die das tödlich-brutale Fähigkeiten-Effektgewitter noch mal um einiges verstärken.

Auch wenn da Shooter in der Genre-Beschreibung steht und wir tatsächlich fleißig ballern, erinnern uns Klassen, mächtige Fähigkeiten und die düstere Atmosphäre im neuen Spiel der Bulletstorm-Macher an ein ganz anderes Spiel: Diablo. Und genau das war laut Entwickler mit die größte Inspiration für den SciFi-Shooter. Das klingt nach einer spektakulären Kombi. Allerdings sind People Can Fly nicht die ersten mit der Idee - schon Destiny und Warframe übertragen Klassen, Fähigkeiten und Loot-Sucht-Spirale eines Diablo in ein futuristisches Szenario.

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Kann Outriders sich da durchsetzen? Wir konnten bereits die ersten drei Stunden auf einem Event in Warschau anspielen und klären, wie nahe die Spiel-Realität dieser ambitionierten Vision kommt.

Rein optisch erinnert Outriders schon einmal an die SciFi-Shooter-Konkurrenz:

Outriders - Screenshots ansehen

Disclaimer
Wir haben Outriders im Rahmen eines Presse- und Influencer-Events in Warschau auf einem speziell dafür präparierten PC gespielt und konnten zusätzlich Interviews mit Vertretern des Entwicklerstudios People Can Fly führen. Die Screenshots stammen vom Entwickler und wirken optisch leicht aufgebessert. Outriders sah in Aktion beim Anspielen aber grafisch ähnlich ansprechend aus. Reise- und Hotelkosten wurden vom Publisher Square Enix übernommen.

Eine neue Hoffnung

Wir haben die Erde kaputt gemacht. Dank Krieg und Klimaerwärmung ist unser Planet hinüber, also machen sich Kolonieschiffe auf, um einen weiteren Planeten zu finden, den wir dann auch herunterwirtschaften können. Auf den ersten Blick wirkt die neue Heimat Enoch durchaus ansprechend. Saftig grüne Wiesen und Wälder erwarten uns. Doch die Idylle trügt: Zuerst landen die Outriders dort, die ähnlich wie die Pathfinder in Mass Effect: Andromeda erst einmal die Lage sichern sollen. Sie stoßen auf ein merkwürdiges Signal, dem sie nachgehen, als ein unerwartet ein übernatürlicher Sturm auftritt. Diese Anomalie zerstört die Outrider-Technologie und tötet viele.

Dummerweise werden wir als Teil des Trupps selbst verwundet und können uns gerade noch so in den Kryoschlaf retten. 30 Jahre später wachen wir wieder auf und werden mit der nächsten kaputten Welt konfrontiert. Dank der Anomalie sitzen die Siedler ohne moderne Technik auf Enoch in Slums fest und können auch keine fortschrittliche Technologie mehr entwickeln. Dafür gehen sich wieder gegenseitig an die Gurgel. Alles wirkt heruntergekommen und ist in matschig braune Farben getaucht. Statt der einst grünen Landschaft haben wir nur noch Ruinen und Schlachtfelder vor uns, die von den Konflikten der menschlichen Siedler zeugen. Auf örtliche Fauna treffen wir beim Anspielen nur vereinzelt, wenn, reagiert sie aber aggressiv auf die unerwünschten Eindringlinge.

Weil die Outriders ihnen das Schlamassel eingebrockt haben, sind die Kolonisten zudem gar nicht gut auf uns zu sprechen. Da hilft auch nicht, dass uns die Anomalie aus unbekannten Gründen auch noch mit besonderen Kräften segnet. Uns fällt deshalb die gefährliche Aufgabe zu, alle zu retten, indem wir das geheimnisvolle Signal aufspüren. Immerhin ist das eine Art Technologie. Und damit vielleicht auch eine Art Rettung.

Schon im ersten Trailer zum Spiel tauchte das Signal auf:

Outriders - Ankündigungstrailer zum apokalyptischen Koop-Shooter 1:53 Outriders - Ankündigungstrailer zum apokalyptischen Koop-Shooter

Die Ausgangslage klingt für ein Science-Fiction-Szenario ziemlich lahm. Die Geschichte von der Suche nach einer neuen Heimat wurde schließlich schon zig mal erzählt. Dass wir trotzdem Hoffnung für die Story haben, liegt zum einen an den hochwertigen Zwischensequenzen. Von denen sehen wir in den ersten Stunden bereits einige. Bis auf ein paar noch etwas steife Gesichtsanimationen bauen sie eine schöne Atmosphäre auf und stellen uns die Figuren vor. Die erhalten durch gut geschriebene Dialoge überraschend viel Persönlichkeit und Tiefgang.

Dass ein raubeiniger Outrider-Kollege uns bei der Landung stolz davon erzählt, dass er bald Großvater wird und sich darauf freut, die Enkelin hier aufwachsen zu sehen, ist eigentlich nur eine Kleinigkeit. Er wirkt dadurch aber sofort nahbarer und menschlicher. Zum anderen interagieren die Charaktere glaubhaft miteinander, klopfen sich auf die Schulter, gehen ein Stück oder setzen sich hin, statt bei Dialogen nur starr auf Fragen oder Antworten zu warten.

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