Overwatch - Deutscher Fanfilm „Lion's Return“: Soldier 76 rekrutiert Reinhardt

Im Fanfilm „Lion’s Return“ besuchen Soldier 76 und Tracer Eichenwalde, um Reinhardt zu rekrutieren. Das Projekt entstand in Deutschland.

von Stefan Köhler,
17.01.2019 18:38 Uhr

Im Overwatch-Fanfilm versuchen Tracer und Soldier 76, Reinhardt zu rekrutieren. Der kämpft aber noch gegen die psychologischen Folgen seiner Dienstzeit.Im Overwatch-Fanfilm versuchen Tracer und Soldier 76, Reinhardt zu rekrutieren. Der kämpft aber noch gegen die psychologischen Folgen seiner Dienstzeit.

Im deutschen Kurzfilm "Lion's Return" der Think Big Studios treten die Helden und Schurken von Overwatch gegeneinander an. Zum lokalen Produktionsort passt auch die Story: Nach dem Rückruf der Overwatch-Helden machen sich Soldier 76 und Tracer zum baden-württembergischen Eichenwalde auf, um Reinhardt zu rekrutieren.

Die Top-Agenten der Terror-Organisation Talon, Reaper und Widowmaker, versuchen das natürlich mit einem Attentat zu verhindern. Daneben sind auch Sombra, Mercy, Brigitte und D.Va in ein paar Szenen mit von der Partie.

Bisher haben über 200.000 User den professionell gemachten Film auf YouTube sehen, das Urteil fällt bei über 14.000 Daumen nach oben (gegenüber knapp 1.800 negativen Bewertungen) positiv aus.

Overwatch Made in Germany

Auch wenn Eichenwalde kein echter Ort ist, entstand der zehn Minuten lange Fan-Film doch vollständig in Deutschland an Locations wie Schloss Braunfels in Hessen und dem nordrhein-westfälischen Heimbach. Gedreht wurde in nur einer Woche im Spätsommer 2017, bis zur Veröffentlichung Ende 2018 wurde die mit Abstand größte Arbeitszeit in die Postproduktion für Dinge wie Schnitt und Effekte gesteckt.

Kein Wunder, schließlich mussten Effekte wie Tracers Teleportation, Reinhardts Schild und Co. animiert werden. Wer mehr zur Entstehung des Fan-Projekts erfahren möchte, kann sich das offizielle "Behind the Scenes" auf YouTube ansehen.

Freigabe von Blizzard

Insbesondere den Look von Eichenwalde (hier ein Ingame-Screenshot) haben die Filmemacher gut getroffen.Insbesondere den Look von Eichenwalde (hier ein Ingame-Screenshot) haben die Filmemacher gut getroffen.

Blizzard selbst erzählt die Overwatch-Story mit animierten Kurzfilmen, Comics und Geschichten, Lion's Return setzt dagegen wie ähnliche Fanfilme (wie Heroes Never Die oder Shadows) auf Live-Action-Sequenzen mit echten Schauspielern vor realen Umgebungen oder Studio-Kulissen. Das führt bei solchen Fanprojekten aber zu einer zusätzlichen Herausforderung, denn die Darsteller bringen nicht immer die richtige Stimme für die Rolle mit.

Think Big Studios entschied sich daher für zusätzliche Sprecher, um den Originalcharakteren möglichst nahe zu kommen. Die Szenen wurden möglichst lippensynchron nachvertont.

Nochmal ein Wort zu Blizzard: Fan-Fiction wie der Kurzfilm Lion's Return basieren natürlich auf geschützten Inhalten und agieren daher in einer legalen Grauzone. Für das Projekt erhielten die Think Big Studios aber eine offizielle Erlaubnis vom Entwicklerteam. Wichtig ist für Fan-Fiction in der Regel, dass sie als inoffizieller Inhalt klar gekennzeichnet wird und die Verantwortlichen damit kein Geld verdienen.

Wir haben außerdem noch angefragt, ob man bei Think Big Studios schon am nächsten Overwatch-Fan-Projekt sitzt: Für 2019 ist wieder ein Kurzfilm geplant, allerdings in einem ganz anderen Universum. Der nächste Film spielt rund um den DC-Charakter Harley Quinn - auf Basis der Comic-Figur aus dem DC-Universum und nicht der Filmfigur aus Suicid Squad.

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