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Overwatch League - Matchanalyse: Wie es zum Sensationssieg von London gegen Los Angeles kam

London Spitfire schlagen die LA Gladiators überraschend im Viertelfinale der ersten Playoffs der Overwatch League. Wir schauen auf die Gründe für die kleine Sensation.

von Benedict Grothaus,
18.07.2018 17:55 Uhr

Die Überraschung ist groß: London Spitfire schlägt Los Angeles Gladiators überzeugend 2:1 mit 6 Map-Siegen in Folge.Die Überraschung ist groß: London Spitfire schlägt Los Angeles Gladiators überzeugend 2:1 mit 6 Map-Siegen in Folge.

Die Situation im Viertelfinale der ersten Playoffs der Overwatch League war eigentlich klar: Im Viertelfinale zwischen den London Spitfire und den Los Angeles Gladiators waren die Gladiators der klare Favorit.

Während der ersten Saison der Overwatch League hat London nicht ein einziges Mal gegen die LA Gladiators gewonnen. London spielte im Lauf der gesamten Saison immer schlechter, die Gladiators wurden in jedem Saisonviertel immer besser. Fast alle Analysten waren sich einig, dass die Gladiators diese Runde holen würden. Auch wir hatten so getippt.

Unsere Prognosen für alle Teams der Overwatch-League-Playoffs

Und nach dem ersten Match mit 3 zu 0 Kartensiegen für die Gladiators war der Ausgang dieses Viertelfinales nur noch eine Formalität. Oder? Mitnichten: Die zweite Partie ging 3 zu 0 an London, im entscheidenden dritten Match folgte ein weiteres 3 zu 0 für London und der Comeback-Sieg war perfekt.

Hat London alle Zuschauer überrascht, oder sind die LA Gladiators einfach dem Druck erlegen? Wir schauen in der Matchanalyse nochmal auf die wichtigsten Punkte und zeigen anschauliche Clips aus den Matches, um Gründe für diesen Überraschungssieg zu liefern.

Schlampiges und unkoordiniertes Spiel

Support-Spieler Biggoose kam kaum ins Spiel.Support-Spieler Biggoose kam kaum ins Spiel.

Eines der größten Probleme der Gladiators war, dass die Unterstützer Shaz und Biggoose häufig nicht an Kämpfen teilgenommen hatten. London hatte die Heiler stets früh ausgeschaltet. Die Gladiators zeigten hingegen keine Koordination, um ihre Support-Spieler zu schützen.

London hatte dabei noch nicht einmal einen besonderen Fokus auf die Supports gelegt, sondern eigentlich den DPS-Spielern wie Surefour eingeheizt. Da ist es besonders bitter, dass gerade die Heiler quasi nebenbei fielen.

Das Problem der Gladiators war die Spielweise ihrer Tanks. Die setzten vor allem auf eine schnelle Spielweise - für die Playoffs in dieser Zusammenstellung aber zu schnell. Das Team trennte sich in vielen Gelegenheiten und man war zu weit voneinander entfernt, die Heiler erhielten keinen Schutz und waren leichte Ziele. Es herrscht häufig Chaos im Team.

Ein Problem mit den Tanks

Die Tanks der Gladiators kämpften ungestüm wie der junge Reinhardt - aber das hat gekostet.Die Tanks der Gladiators kämpften ungestüm wie der junge Reinhardt - aber das hat gekostet.

Die Patzer waren klar IRemiix und Bischu anzurechnen. IRemiix hatte sich anscheinend an dem aggressiven Spielstil des fehlenden Fissure versucht, scheiterte aber bei der Durchführung. Die Heiler starben ohne Schutz, der Tank IRemiix fiel ohne unterstützende Mitspieler alleine an der Frontlinie.

Bischu hatte seinerseits keine richtige Balance zwischen Angriff und Verteidigung gefunden. Sein offensives Spiel mit D.Va hat er zwar überzeugend abgeliefert, dabei aber quasi vergessen, dass seine Defensivmatrix sein Team schützen kann. Besonders der Spitfire-Tank Gesture zog mit Orisas "Halt!"-Fähigkeit daraus einen Vorteil und die Gegenspieler mit der Magnetkugel in den Tod.

Fehlende Vorbereitung

Orisa haben beide Teams ins Feld geführt, auf Seiten von London war der Tank aber effektiver.Orisa haben beide Teams ins Feld geführt, auf Seiten von London war der Tank aber effektiver.

Auch das Meta-Game der Gladiators hat einige Fehler erkennen lassen. Die Gladiators spielten mit Helden und Heldenkompositionen, die der Situation nicht entsprachen - und einfach keine Chance gegen die von London hatten.

Besonders deutlich hat sich das bereits auf der ersten Karte des zweiten Matches. Bei Londons erstem Angriff auf Dorado spielten beide Teams mit einem klassischen Anti-Dive (Orisa und Roadhog) mit zwei Scharfschützen (Hanzo und Widowmaker).

London spielte die Kombination allerdings aggressiv, mit drei Tanks (D.Va zusätzlich) und einem Heiler (Mercy) an der Seite der Sniper. Die Gladiators nutzten ihre Anti-Dive-Kombination konservativer mit zwei Tanks und zwei Heilern und tauschten D.Va gegen Zenyatta. Den Gladiators fehlte so aber Schaden, als auch die Möglichkeit, einkommenden Schaden oder "Halt!"-Kugeln mit einer Defensivmatrix zu neutralisieren.

Die defensive Orisa-Barriere fiel deswegen auf Seiten der Gladiators schneller und gab Raum für Roadhogs Haken oder Orisas "Halt!". Zenyattas Heilung reichte dagegen einfach nicht aus. Die resultierenden Kills eröffneten London den Weg zum ersten Sieg.

Auf Seite 2:

Der Sieg der Spitfires fußt nicht nur auf Fehlern der Gladiators. London meldete sich nach Wochen mit einer eindrucksvollen Show zurück, wie wir auf Seite 2 nachzeichnen.

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