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Atlus beweist, dass selbst große Studios noch kreativ sein können

Rollenspieler mit PlayStation lieben die Persona-Reihe. Doch deren geheimnisvoller Entwickler Atlus hat viel mehr gemacht als nur extravagante JRPGs.

von Michael Cherdchupan,
28.03.2020 05:00 Uhr

Eine Gruppe geheimnisvoller Rollenspiel-Experten verfügt über einen riesigen Katalog an Spielen mit über 250 Titeln. Unser Japan-Experte klärt auf: Wer ist Atlus? Eine Gruppe geheimnisvoller Rollenspiel-Experten verfügt über einen riesigen Katalog an Spielen mit über 250 Titeln. Unser Japan-Experte klärt auf: Wer ist Atlus?

Eine riesige Wand ragt vor mir auf. 250 (Rollen-)Spiele, viellleicht mehr, in Papp- und Plastikboxen. Bunte Cover mit fremdartigen Titel. Und alle tragen sie das gleiche schlichte Logo am Rand, das sie als Produkte eines einzigen Entwicklers auszeichnet.

Wer hat all diese Spiele veröffentlicht? Electronic Arts? Activision Blizzard? Nintendo oder Sony? Nein, alles falsch. Die Wand gehört einer Firma, die vor allem im Westen kaum bekannt ist, aber die selbst für mich geheimnisumwittert ist. Es ist ein überwältigender Anblick. So richtig staune ich aber erst, als ich merke, dass ich von gut zwei Drittel der ausgestellten Spiele noch nie gehört habe.

Klar, die großen Titel wie Catherine oder Persona, die kann ich alle zuordnen. Aber was ist Primal Image für die Playstation 2? Was ist Touge R für die Xbox? Und es gab einen Xbox-exklusiven Ableger der Shin-Megami-Tensei-Reihe? Wenn mir diese Wand eines beweist, dann dass ich keine Ahnung von Atlus hatte.

Kein Wunder, die Japaner geben sich sonst sehr verschlossen, insbesondere gegenüber westlichen Spielern. Was schade ist, denn Atlus sollte man kennen. Vor allem, weil die Firmenphilosophie imponiert und an die alten Tage von Entwicklern wie Blizzard, Westwood & Co. erinnert: Atlus macht, worauf Atlus Lust hat. Ein Gefühl, das vielen anderen großen Entwicklerstudios längst verloren gegangen ist.

Der Autor
Michael Cherdchupan ist freier Autor und schreibt seit 2017 Artikel für Gamestar und GamePro. Er konzentriert sich dabei vorwiegend auf asiatische Spiele, kulturelle Themen oder Horrortitel. Zudem hat er einen Background als Autor, Übersetzer und Komponist für kleinere Indie-Spiele. Für GameStar Plus sprach er mit dem Shenmue-Erfinder Yu Suzuki und erklärte die Faszination der Spiele des Designers Suda51.

Geheimnisvolles Atlas: Rollenspiel-Experten, von denen ihr noch nie gehört habt

Atlus ist einer der am schwersten zu fassenden Spieleentwickler überhaupt. Es ist ein Unternehmen voller Widersprüche: Sie sind unter JRPG-Liebhabern sehr beliebt, weil sie viele ihrer Spiele für den westlichen Markt lokalisiert haben, obwohl die Erfolgschancen eher gering waren. Taktische Rundenstrategie ist zum Beispiel nicht unbedingt ein Garant für hohe Verkaufszahlen.

Ihre PlayStation-exklusive Persona-Reihe ist mittlerweile so bekannt, dass sie einen Rattenschwanz an Merchandise hinter sich herzieht. Bei Persona 5 und auch bei der Neuauflage Persona 5 Royal zeigen sich Spieler und Presse begeistert. So auch ich, als ich es drüben bei GamePro getestet habe. Der sonderbare Mix aus Alltags-Simulation im realen Tokio und JRPG hebt sich wohltuend von mittelalterlichen Settings ab.

Wie groß und produktiv Atlus ist, nimmt man erst richtig war, wenn man vor dieser großen Wand ihrer Spiele steht. Wie groß und produktiv Atlus ist, nimmt man erst richtig war, wenn man vor dieser großen Wand ihrer Spiele steht.

Im Frühjahr 2019 besuchte ich Sega in Tokio. Sie veranstalteten im berühmten Nerdviertel Akihabara ein Festival, wo sie den Mega Drive Mini und ein neues Sakura Wars ankündigten (das bei uns lokalisiert im April 2020 erscheint).

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