Plants vs. Zombies - Erfinder angeblich von EA gefeuert, weil er keine Mikrotransaktionen wollte

Electronic Arts soll den Erfinder von Plants vs. Zombies entlassen haben, weil dieser gegen Mikrotransaktionen im Spiel war.

von Sebastian Zelada,
21.11.2017 15:20 Uhr

Plants vs. Zombies 2 wurde mit Mikrotransaktionen im Hinterkopf entwickelt. Das passte dem Schöpfer, George Fan, überhaupt nicht.Plants vs. Zombies 2 wurde mit Mikrotransaktionen im Hinterkopf entwickelt. Das passte dem Schöpfer, George Fan, überhaupt nicht.

Electronic Arts kommt aus den negativen Schlagzeilen aktuell nicht heraus. Dieses Mal geht es aber ausnahmsweise nicht um Need for Speed: Payback, Star Wars: Battlefront 2 oder FIFA 18, sondern um Plants vs. Zombies. Dessen Schöpfer George Fan soll von EA entlassen worden sein, nachdem er sich gegen ein Pay-to-Win-Modell für Plants vs. Zombies 2 sträubte.

Die Geschichte ans Licht brachte der Erfinder von Super Meat Boy, Edmund McMillen. Er erzählte in einer Episode des BaerTaffy-Podcasts, was hinter der mysteriösen Entlassung George Fans stand. McMillen berichtete, dass Fan sich besorgt über die Auswirkungen von Pay-to-Win-Mechaniken im Spiel zeigte. Der Konflikt führte laut McMillen letztlich dazu, dass EA ihn feuerte.

Plants vs. Zombies: Garden Warfare 2 - Screenshots ansehen

Spieler sollten zu Zahlungen ermuntert werden

Nach dem Erfolg des Mobile Games wollte Electronic Arts mehr Gewicht auf Mikrotransaktionen legen und Spieler verstärkt dazu bewegen, zusätzliches Geld auszugeben. Es war natürlich nicht das erste Spiel, welches einen solchen Ansatz verfolgte, doch George war kein Fan des Plans.

Während seine Entlassung bei EA und PopCap kein Geheimnis war, blieb der Grund dafür bisher im Dunkeln. Ob die Anschuldigungen wirklich zutreffen, kann bislang nicht abschließend gesagt werden. Fan äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber.

Enthüllung des Podcast kommt für Electronic Arts zur Unzeit

Das Timing der Nachricht könnte für die Reputation EAs jedoch kaum schlechter sein, nachdem der Publisher in den vergangenen Tagen gerade wegen Mikrotransaktionen ins Kreuzfeuer der Kritik geriet. Den Podcast könnt ihr im Folgenden ansehen.


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