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Seite 3: Prince of Persia-Historie - Die Traditionsserie im Rückblick

Ein persischer Prinz und der Bauch des Todes

Auch wenn bereits im ersten Teil fantastische Elemente auftauchten – mit Prince of Persia 3D geht das Spiel in eine deutlich märchenhaftere Richtung. Besonders sichtbar wird das beim Bösewicht Ragnor: Diese Mischung aus Mensch und Tiger hat es auf die Prinzessin abgesehen und will den Prinzen aus dem Weg räumen.

Prince of Persia 3D: Der erste Ausflug in die dritte Dimension überzeugt mit einer (für damalige Verhältnisse) schönen Grafik. Prince of Persia 3D: Der erste Ausflug in die dritte Dimension überzeugt mit einer (für damalige Verhältnisse) schönen Grafik.

Gerade im Kampf mit dem Ungetüm tauchen zum ersten Mal übernatürliche Kräfte auf. Bei einem Bauchtanz im Palast des Sultans beginnt das Massaker: Die Wachen werden getötet und der Held in ein Verlies eingesperrt. Wie bei den ersten beiden Episoden müssen Sie erneut den Weg zu Ihrer Geliebten finden.

Der dritte Teil der Serie führt durch noch abwechslungsreichere Areale: Nach dem Kerker bereist der Prinz unter anderem Zisternen, einen riesigen Turm und schließlich eine überdimensional große Maschine, in der er unter Zeitdruck die Prinzessin retten muss.

Prince of Persia 3D setzt wie die Vorgänger auch auf exzessive Schwertkämpfe. Trotz einer fehlenden »Lockon«-Funktion klappten die Duelle ohne Probleme. Zum ersten Mal in der Serie wird das Waffenarsenal um den Bogen erweitert.

Frühes Ende?

Fantastische Story-Elemente hin, abwechslungsreiche Sequenzen her – der Misserfolg des Spiels ist nicht mehr aufzuhalten. Prince of Persia 3D droht das Schicksal, das viele zwanghaft in 3D umgesetzte
2D-Klassiker zu dieser Zeit ereilt: vom Kult zur Katastrophe. Rettung naht mit dem französischen Publisher und Entwickler Ubisoft. Die Firma kauft die Lizenz und beauftragt ihr internes Studio in Montreal, dem Prinzen zu neuem Leben zu verhelfen. Nach einem intensiven Designprozess wird mit The Sands of Time 2003 der Grundstein für eine neue Trilogie gelegt. Und der Erfolg kehrt zurück.

Der Neubeginn

Sands of Time bringt Prince of Persia wieder auf Erfolgskurs. Sands of Time bringt Prince of Persia wieder auf Erfolgskurs.

Mit dem Kauf der Prince of Persia-Lizenz geht der französische Hersteller Ubisoft ein großes Wagnis ein: Nach dem Flop der ersten 3D-Episode glaubt niemand mehr an einen Erfolg der Serie, Kritiker befürchten gar, das Spielprinzip sei nicht für die dritte Dimension geeignet.

Doch das Team von Tom Clancy’s Splinter Cell bringt den Prinzen wieder auf Trab. Mit Prince of Persia: The Sands of Time erscheint 2003 ein furioser Neubeginn, es hagelt Traumwertungen. Der Grundstein für die sogenannte Sands of Time-Trilogie ist gelegt. Deren drei Spiele sollten sich über elf Millionen Mal verkaufen.

Der Neubeginn 2.0

Nachdem die Sands of Time-Trilogie abgeschlossen ist, wird es ruhig um den Prinzen. Fast fünf Jahre vergehen, bis Ubisoft Montreal einen weiteren Neustart wagt. Der Design-Prozess ist intensiv: Wie soll der Held dargestellt, wie die Geschichte erzählt werden? Nach dem überragenden Erfolg der GTA-Reihe und anderer »Open World«-Titel stellen sich weitere Fragen: Ist die lineare Spielstruktur überhaupt noch zeitgemäß? Kann man andererseits klassische Action-Adventures in einer offenen Welt stattfinden lassen? Soll der Prinz sterben können?

Die Entwickler wagen den Sprung ins kalte Wasser, Prince of Persia erscheint im Dezember 2008 – und löst unter Fans Kontroversen aus. Lesen Sie deshalb auf den nächsten Seiten auch mehr über die Spiele der Sands-of-Time-Serie und über Prince of Persia von 2008.

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