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Von der Steam-Demo einer Cyberpunk-Simulation wollte niemand was wissen, jetzt bricht der Release plötzlich Rekord um Rekord

Der Sci-Fi-Shop-Simulator Probably Stolen bricht auf Steam aktuell täglich Spielerrekorde, dabei war der Erfolg anfangs nicht abzusehen.

Der neue Shop-Simulator Probably Stolen trifft bei der Steam-Community einen Nerv. Der neue Shop-Simulator Probably Stolen trifft bei der Steam-Community einen Nerv.

Probably Stolen, ein Indie-Shop-Simulator mit Cyberpunk-Setting und Pixelgrafik, ist gerade der Überraschungshit auf Steam. Am 28. Oktober 2026 veröffentlicht, knackte es nur zwei Tage später 500.000 Verkäufe und steht aktuell bei 93 Prozent positiven Bewertungen.

Zu Release haben es auf Steam über 80.000 Menschen gleichzeitig gespielt. Nachdem jedoch täglich ein neuer Rekord aufgestellt wurde, waren es am 1. November schon über 155.000 Menschen gleichzeitig. Und es wirkt als wäre das noch längst nicht das Ende. Mit diesem Erfolg war allerdings nicht immer zu rechnen.

Profit über Prinzipien

Mit diesen Worten beschreiben die Entwickler den Grundtenor von Probably Stolen. Ihr eröffnet einen Shop auf einer Raumstation, doch an diesem von Korruption zerfressenen Ort geht es ums Überleben. Und unter solchen Umständen werden die eigenen Prinzipien gerne mal über Bord geworfen.

Waffen, Chemikalien und Hehlerware sind nur der Anfang eurer Händlerkarriere. Doch die jeweiligen Waren bergen auch Risiken. Razzien, Inspektionen und Süchte machen euch das Leben schwer.

Video starten 1:42 Probably Stolen: Der Shop-Simulator mixt Cyberpunk mit Papers Please und überzeugt die Steam-Community

Kontrolle ist besser: Nur weil ihr es mit dem Gesetz nicht immer ganz genau nehmt, herrscht bei euch noch lange nicht der Wilde Westen. Ihr müsst den Wert eurer Produkte schätzen, Fälschungen erkennen, die Haltbarkeit und Vollständigkeit überprüfen und illegale Ware an die richtigen Kunden weitergeben.

Dabei müsst ihr stets mit euren Kunden und Lieferanten handeln, Inspektoren und die feindlichen Augmenten erkennen und pünktlich eure Miete zahlen. Je besser ihr das beherrscht, desto schneller könnt ihr euer Geschäft erweitern.

Probably Stolen kostet auf Steam 20 Euro. Bis zum 11. November 2026 gibt es jedoch ein Einführungsangebot mit zehn Prozent Rabatt.

Die Sterne standen zunächst schlecht

Alex Nichiporchik, CEO des Publishers tinyBuild, erklärte auf X, dass Probably Stolen zunächst nur von einer einzelnen Person entwickelt wurde. Damals trug das Spiel noch den Namen Deepspace Emporium, die Steam-Demo konnte aber gerade mal 28 Personen gleichzeitig erreichen.

tinyBuild glaubte jedoch an das Spiel und holte das Entwicklerstudio Questing Goose an Bord, um die gesamte Optik zu überarbeiten und das Spieldesign zu polieren. Anschließend folgte mit Probably Stolen ein neuer Name, inklusive neuer Steam-Seite und das Ergebnis ist einer der größten Überraschungshits des Jahres.


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