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Inhaltsverzeichnis
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Die späte Rache der Konsolen-Upgrades: Warum PS4 & Xbox One jetzt schwächeln

Auch PC-Spieler leiden 2020 unter den Spätfolgen der Konsolen-Upgrades für PlayStation 4 und Xbox One. Erste Opfer wie Cyberpunk 2077 mussten deswegen sogar ihren Release verschieben.

von Peter Bathge,
02.06.2020 05:00 Uhr

Die PS5 und Xbox Series X können nicht früh genug erscheinen, denn seit dem Release von PS4 Pro und Xbox One X schleppen Spiele zwei Bremsklötze mit sich herum: die schwächeren Vanilla-Konsolen von 2013. Die PS5 und Xbox Series X können nicht früh genug erscheinen, denn seit dem Release von PS4 Pro und Xbox One X schleppen Spiele zwei Bremsklötze mit sich herum: die schwächeren Vanilla-Konsolen von 2013.

Videospiele schleifen im Jahr 2020 zwei Altlasten auf dem Weg zum Release hinter sich her. Es sind fast schon vergessene Bausteine, die einst essenziell waren, heute aber im Mosaik der Spieleentwicklung haarfeine Risse entstehen lassen.

Angekettet an diese Relikte einer vergangenen Zeit, tun sich neue Spiele schwer damit, die technischen Kapazitäten von PCs und Konsolen voll auszunutzen - denn die Handbremse ist immer angezogen. Manch ein Spiel wurde wegen diesen Stolpersteinen sogar schon verschoben, andere mussten ihre technischen Ambitionen zurückschrauben oder das ein oder andere Downgrade hinnehmen, um kritische Performance-Schwellen nicht zu unterschreiten.

Es sind zwei Problemkinder der Spieleindustrie, die heute sieben Jahre alt sind und von ihren eigenen Nachkommen abgelöst wurden. Aber auch wenn die Alten heutzutage fast vergessen sind, haben sie doch weiterhin eine unsichtbare Hand in der Spieleentwicklung, nehmen durch ihre bloße Existenz Einfluss auf Titel wie Cyberpunk 2077 oder Assassin's Creed Valhalla. Es sind vergessene Plattformen, die man nicht ignorieren darf.

Die Namen dieser verbitterten Oldies mit den katastrophalen Auswirkungen auf die Spielebranche? PlayStation 4 und Xbox One.

Der Autor
Peter Bathge hat als erfahrener Spieleredakteur so einige Spiele auf der originalen PS4 und Xbox One getestet. Heute erinnert sich nur noch an laut röhrende Lüfter - zum letzten Mal gesehen hat er eine Vanilla-Konsole dieser Generation 2017. In der Berichterstattung spielen die Nicht-Pro-Fassungen derweil schon so lange keine Rolle mehr, dass er für diesen Artikel eine ganze weile nach Zahlen und Daten zu den Unterschieden der Versionen recherchieren musste.

Verfluchte Upgrades: Die originale PS4 und Xbox One sind Bremsklötze für Spiele wie Cyberpunk 2077

Je näher der Release der neuen Konsolengeneration mit PS5 und Xbox Series X Ende 2020 rückt, desto offensichtlicher werden die schwerwiegenden Konsequenzen des Mid-Generation-Upgrades auf PS4 Pro und Xbox One X. Denn bis heute orientieren sich neue Spiele an den Spezifikationen der alten Modelle, zum Beispiel das kommende, PS4-exklusive Action-Adventure The Last of Us 2.

Das bedeutet: Als kleinste Größe im Vergleich der Konsolen (und der wesentlich stärkeren High-End-PCs des Jahres 2020) sind die Vanilla-Versionen von PS4 und Xbox One weiterhin ein wichtiger Messstab in der Spieleentwicklung. Logisch: Die Konsolenhersteller Sony und Microsoft pochen darauf, dass Spiele auch auf den Originalkonsolen noch die Qualitätsstandards erfüllen, etwa mit rund 30 Frames pro Sekunde laufen. Wer sich einstmals für teures Geld eine normale PlayStation 4 angeschafft hat, wäre ja auch ziemlich genervt, wenn er damit neue PS4-Spiele wie Ghost of Tsushima nicht mehr spielen könnte.

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