Wer in PUBG zu schlecht ist, muss bald gegen extrem dumme Bots spielen

Auch Spieler der PC-Version von Playerunknown's Battleground bekommen bald Bots als Gegner vorgesetzt - wenn das Spiel sie als zu schlecht betrachtet.

von Dennis Zirkler,
30.04.2020 12:17 Uhr

Die Bots in Playerunknown's Battleground sind nicht 20 Meter hoch, sondern tarnen sich als Spieler. Die Bots in Playerunknown's Battleground sind nicht 20 Meter hoch, sondern tarnen sich als Spieler.

Die PC-Version von Playerunknown's Battleground bekommt bald ein neues Feature, das aktuell bei den Konsolen- & Stadia-Spielern für großen Ärger sorgt: Unter bestimmten Umständen landen Spieler des Battle Royales dann in Partien, in denen sie auf KI-gesteuerte Feinde treffen - welche sich anscheinend extrem dumm verhalten.

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So dumm sind die Bots

Mit Update 7.1 wurde vor rund zwei Wochen das letzte große Update für PUBG veröffentlicht, welches die Karte Vikendi in überarbeiteter Form zurückbringt und auch eine neue Waffe, die Mosin-Nagant, für seine Spieler bereithält.

Da bei PUBG auf den Konsolen und auf Stadia großer Spielermangel herrscht, wurden dort mit dem Update auch Bots eingeführt, die die Partien schneller auffüllen sollen. Laut einem ausführlichen Bericht auf Mein-MMO sind die computergesteuerten Gegner aber deutlich dümmer, als einem lieb sein kann:

  • Die Bots bewegen sich kaum und campen sinnlos herum.
  • Ihre Zielgenauigkeit ist äußerst mies, sie zeichnen sich durch wildes Herumgeballere aus.
  • Sie springen nicht aus dem Flugzeug, sondern spawnen nach und nach in der Spielwelt.

Auch bei der Community kommen die Bots überhaupt nicht gut an: Zahlreiche Fans schreiben auf Reddit, dass sie dem Spiel solange fernbleiben wollen, bis es einen Modus gibt, in dem die nervigen KI-Feinde nicht auftauchen.

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Anfänger müssen gegen Bots spielen

Was auf den Konsolen nun bereits Teil des Spiels ist, soll auch bald für die PC-Version folgen. Zwar herrscht dort kein Spielermangel, da PUBG immer noch mehrere Hunderttausend Spieler am Tag anzieht, aber das Spiel soll so einsteigerfreundlicher werden und schneller Erfolgserlebnisse bieten - die Daten der Entwickler haben gezeigt, dass viele Spieler ihre Partien beenden, ohne überhaupt einen Schadenspunkt an Feinden verursacht zu haben.

Auf Reddit erklärt ein Entwickler nun, wie genau die Bot-Matches zustande kommen: Spieler, deren MMR (Match Making Rating) zu schlecht ist, landen in Partien mit den dummen KI-Feinden. Der einzige Weg, um ausschließlich gegen menschliche Spieler anzutreten wird vorerst also sein, Erfolge gegen KI-Feinde zu feiern - auch wenn das keinen großen Spaß machen dürfte.

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Das Feature stammt übrigens ursprünglich von der Mobile-Version des Battle Royales. Spieler treten dort in ihren ersten Matches ebenfalls gegen Bots an und feiern so schnelle Erfolge - auf echte Partien gegen geübte Gegner bereiten diese Schießbuden aber keinesfalls vor.

Aufgrund des negativen Spieler-Feedbacks bleibt zu hoffen, dass die Entwickler den Spielern die Option bieten, die KI-Feinde zu meiden - schließlich hat PUBG auf dem PC genügend andere Probleme, etwa, dass es seit Jahren mit riesigen Mengen an Cheatern zu kämpfen hat.

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