PUBG - Erfinder: »Es ist toll, dass Fortnite das Genre vergrößert«

Der geistige Vater des Battle-Royale-Shooters Playerunknown's Battlegrounds verspürt keine Abscheu gegenüber der Konkurrenz aus dem Hause Epic. Fortnite sei "großartig".

von Sebastian Zelada,
25.03.2018 17:41 Uhr

Der Schöpfer von Playerunknown's Battlegrounds hat mit der Konkurrenz aus dem Hause Epic kein Problem.Der Schöpfer von Playerunknown's Battlegrounds hat mit der Konkurrenz aus dem Hause Epic kein Problem.

Ein Battle Royale gebe es zwischen Playerunknown's Battlegrounds und Fortnite: Battle Royale nicht. Das betonte Brendan Greene, der geistige Vater von PUBG, nun im Rahmen der GDC 2018. "Wir haben kein GDC-»Battle Royale« im echten Leben", so seine Aussage im Wortlaut.

Die Klarstellung erfolgte laut pcgamer.com als Reaktion auf die Frage, was er über Fortnite denke. Zur allgemeinen Belustigung antwortete er zunächst vage: "Ich habe viele Gedanken." Danach wurde er aber ernster und erklärte, dass es nicht darum gehe, dass sich Spiele gegenseitig zerstören, oder "töten".

"Ich werde des Öfteren Dinge gefragt, wie 'was tue ich, um [Fortnite] zu bekämpfen?' Als PUBG herauskam, haben wir [H1Z1] getötet, als H1 herauskam, hat es Arma 3 getötet. Wir haben niemals das Ziel gehabt diese Spiele zu töten. Ich verstehe diese Haltung nicht, 'du bist tot'. Wir sind hier alle relativ freundlich. Wir haben kein GDC-»Battle Royale« im echten Leben."

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"Fortnite ist großartig"

Die Vorstellung, dass Entwickler sich gegenseitig in einer Konkurrenzsituation sehen, aus der nur ein Studio oder Spiel siegreich hervorgehen könne, ist für ihn absurd und er habe sich immer dagegen gewehrt. Vielmehr freue er sich über eine größere Vielfalt im Genre:

"Es ist großartig. Ich meine, es ist großartig, dass der »Battle Royale«-Bereich expandiert und dass Fortnite den Spielmodus zu viel mehr Spielern bringt. Wisst ihr, es vergrößert das Genre, das ist alles."

Statt sich allzu sehr mit der Konkurrenz auseinanderzusetzen, tut das Team um Greene momentan ohnehin besser daran, sich um PUBGs eigene Probleme zu kümmern. Zwar ist die Fanbase weiterhin gigantisch und das Spiel beliebt wie kaum ein anderes, doch die Spielerzahlen beginnen zu stagnieren und Fortnite kauft dem einstigen Platzhirsch zunehmende den Schneid ab.

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Das liegt nicht zuletzt am andauernden Cheater-Problem in Playerunknown's Battlegrounds. Der von vielen Spielern geforderte Region Lock soll nach Greenes Wunsch jedoch nicht kommen. Stattdessen möchten die Entwickler andere Wege finden, um den Schummlern Herr zu werden.

Derweil sorgt ein neuer Event-Modus in Playerunknown's Battlegrounds auf der Karte Erangel für Kurzweil. Er enthält wechselnde experimentelle Spezial-Spielmodi, inklusive Sonderregeln. Aktuell gibt es einen Modus für 8-Spieler-Squads, der ab sofort auf den Servern des Spiels bereitsteht.

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