PUBG wird Free2Play in einer Lite-Version - Grafisch abgespeckte Version für schwache PCs

Die PUBG Corporation stellt mit Playerunknown's Battlegrounds Lite bald eine kostenlose Alternative für Low-End-PCs zur Verfügung. Erstmal aber nur in Thailand.

von Christian Just,
25.01.2019 17:30 Uhr

Playerunknown's Battlegrounds gibt es in Thailand bereits als Lite-Beta für Besitzer älterer PCs.Playerunknown's Battlegrounds gibt es in Thailand bereits als Lite-Beta für Besitzer älterer PCs.

Um Playerunknown's Battlegrounds auch für Nutzer anzubieten, die alte beziehungsweise Onboard-Hardware nutzen, veröffentlicht PUBG Corp eine kostenlos spielbare Lite-Version des Battle-Royale-Shooters.

PUBG Lite wurde in einer Beta in Thailand veröffentlicht, die offizielle Website vermerkt aber in Zukunft weitere Länder für die Veröffentlichung, falls sich das Konzept als erfolgreich herausstellt. Ob die abgespeckte Fassung aber in Deutschland erscheint, ist unklar.

Zum Start von PUBG Lite stehen weniger Inhalte zur Verfügung, als bei der 30 Euro teuren Vollversion. So sollen Lite-Spieler zunächst nur auf den ersten beiden Maps Erangel und Miramar ums Überleben kämpfen. Und natürlich wurde die Grafik angepasst, damit das Spiel auf schwächeren PCs läuft, wie der Entwickler auf der offiziellen Website für Thailand erklärt.

System-Specs für Low-End-PCs und Laptops

Tatsächlich fallen die Mindestanforderungen für PUBG Lite sehr gering aus und dürften damit auch für sehr alte PCs und viele Laptops niedrig genug liegen. Die Hardware-Empfehlung des Entwicklers lautet wie folgt:

Mindestspezifikation:
Betriebssystem: Windows 7, 8, 10 - 64 Bit
Prozessor: Intel Core i3 2.4 GHz
Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
Grafikkarte: Intel HD Graphics 4000
Festplattenspeicher: 4 GB

Empfohlene Spezifikation:
Betriebssystem: Windows 7, 8, 10 - 64 Bit
Prozessor: Intel Core i5 2.8 GHz
Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 660 oder AMD Radeon HD 7870
Festplattenspeicher: 4 GB

Übrigens gibt es eine abgespeckte Fassung von PUBG auch für die Mobile-Version, die ihrerseits schon wie eine technisch anspruchslosere Version des ursprünglichen Spiels anmutet.

Technik bleibt Dauerthema

Dass beim großen Bruder PUBG auf technischer Seite besonders für Nutzer schwächerer PCs Probleme auftreten können, zeigt der Umstand, dass Framerate und Feuerrate automatischer Waffen in PUBG gekoppelt sind. So können weniger Bilder pro Sekunde in Playerunknown's Battlegrounds gleichbedeutend mit einer geringeren Schussgeschwindigkeit sein.

Um die verbliebenen technischen Baustellen zu beheben, rief der koreanische Entwickler PUBG Corp Ende 2018 die Kampagne Fix PUBG ins Leben, die aber ironischerweise wegen technischer Schwierigkeiten frühzeitig beendet wurde.

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