"Fix PUBG" - Entwickler beendet Kampagne wegen technischer Probleme und erklärt sie zu einem Erfolg

Die Kampagne #FixPUBG sollte technische Probleme in Playerunknown's Battleground beseitigen. Wegen anderweitiger Stabilitätsprobleme brach der Entwickler die Aktion ab, bezeichnet sie aber dennoch als Erfolg.

von Mathias Dietrich,
18.11.2018 13:54 Uhr

Die Kampagne Fix PUBG findet ein vorzeitiges Ende, war dem Entwickler zufolge aber ein voller Erfolg.Die Kampagne Fix PUBG findet ein vorzeitiges Ende, war dem Entwickler zufolge aber ein voller Erfolg.

Playerunknown's Battlegrounds war einst der Platzhirsch unter den Battle-Royale-Spielen und machte das Genre bekannt. Es dauert jedoch nicht lange, und Fortnite konnte dem Spiel den Rang ablaufen. Ein Grund dafür war möglicherweise, dass PUBG stark von technischen Problemen und Bugs geplagt wurde.

Um diese zu beheben, startete der Entwickler Bluehole im August diesen Jahres die Kampagne »Fix PUBG«. Mit dieser wollte er komplette Transparenz zeigen und die Spieler über jeden Schritt der Entwicklung genaustens informieren. Das Ende kommt nun etwas vorzeitig. Der Grund: Stabilitätsprobleme an, die abseits dieser Aktion entstanden. Diese Aussage erläutert das Studio jedoch nicht spezifischer. Alles in allem war das Unterfangen dem Blogeintrag nach jedoch ein Erfolg.

Etwas überraschend ist es dennoch. Immerhin wollte der Entwickler mit »Fix PUBG« unter anderem die Performance und Stabilität des Spiels verbessern. Zwar erreichte man einige Ziele, die Kampagnenseite listet viele Aufgaben jedoch nach wie vor als »In Progress«. Von den großen fünf Punkten hakte das Team einzig und allein bei »Bug Fix & Quality of Life Issues« alle Einzel-Aufgaben als abgeschlossen ab.

Was genau erreichte »Fix PUBG«?

Die vier Ziele der Kampagne waren eine Verbesserung der Client- und Serverperformance, bessere Cheat-Bekämpfung, schnelleres und besseres Matchmaking, sowie Bugfixing. Seine Einschätzung zum Abschluss demonstriert der Entwickler mit diversen Graphen und kommentiert sie.

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In Sachen Client-Performance verzeichnete man allgemein wenig Verbesserung, konnte die Framerate in speziellen Situationen wie frühen Kämpfen nach der Fallschirmlandung und Nahkämpfen in der letzten blauen Zone allerdings merklich verbessern.

Die Server-Performance ist nun gerade zu Beginn der Matches merklich besser. Im Schnitt verzeichnete das Team einen Anstieg der Framerate um 20% durch die Arbeiten an den Servern. Jetzt wird man sich darauf konzentrieren, eine Tickrate von 30 das gesamte Spiel über beibehalten zu können.

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Am Matchmaking selbst änderte man bisher noch nicht viel. Man hat aber Pläne für die Zukunft ein System aufzubauen, das Ping, Skill Level und Sprache berücksichtigt, gleichzeitig aber minimale Wartezeiten garantieren soll. Zudem sollen die Spieler mehr Informationen zu ihrem derzeitigen Matchmaking erhalten.

Den Kampf gegen Cheater bezeichnet Bluehole als endlos. Über den Zeitlauf von Fix PUBG sperrte man 2 Millionen Accounts und arbeitet auch, wenn möglich, mit der Polizei zusammen.

Auch vor juristischen Maßnahmen schreckt man nicht zurück. In Zukunft sollen noch Hardware-Bans kommen. Der Entwickler ging bei den Anti-Cheat-Maßnahmen jedoch nicht weiter ins Detail.

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Qualität und Stabilität nennt der Entwickler nun als oberste Priorität und Grundpfeiler für neue Inhalte. Dadurch werden erst einmal weniger Updates als vorher erscheinen.

Im Laufe der Zeit jedoch, so hofft man, wird man wieder zu gewohnter Geschwindigkeit zurückkehren können, ohne dabei die Qualität der Inhalte zu beeinträchtigen.

In den abschließenden Worten gesteht Bluehole Fehler ein, aus denen man jetzt lernen will. Die Spieler, so behauptet man, verstehe man nun besser und obwohl die »Fix PUBG«-Kampagne nun vorbei ist, will man den Entwicklungsprozess weiter verbessern.

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