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Seite 3: RIFT im Test - Riss mit Schmiss

Das PvP

Wer in Rift mal keine Lust aufs Questen oder aufs Schließen von Rissen hat, kann sich im PvP tummeln. Auf den PvP-Servern ist nach dem Tutorial-Gebiet immer und überall mit Kloppereien gegen die feindliche Fraktion zu rechnen. Auf zum fröhlichen Geganke!

Auf dem Schlachtfeld »Der Kodex« geht es darum, mehrere Schreine zu halten. Auf dem Schlachtfeld »Der Kodex« geht es darum, mehrere Schreine zu halten.

Wer sich für einen PvE-Server entscheidet, ist sicher, solange er die Siedlungs-NPCs der verfeindeten Gruppierung in Ruhe lässt oder seinen Charakter nicht als PvP-willig markiert. Abseits davon bietet Rift aber genau wie Warhammer Online instanzierte Schlachtfelder. Mit ein paar Klicks können Sie sich ab Stufe 10 zu solch einem objektbasierten Kampf von überall in der Welt anmelden. Wer dabei den Frust möglichst klein halten will, meldet sich nicht alleine, sondern mit einer gut ausbaldowerten Gruppe zu den Schlachtfeldern an. Solisten müssen damit rechnen, dass sie sich in einem Spielerchaos wiederfinden, wo der eine nicht weiß, was der andere macht. Zumal auch anhand der Charakterportraits nicht ersichtlich ist, ob ein Mitstreiter seine Rolle für Schadensausteilung oder für Heilung aktiviert hat. Trion muss da dringend nachbessern.

Grundsätzlich ist das PvP in Rift ähnlich spaßig wie in Warhammer Online. Die Karten, wenn auch manchmal für unseren Geschmack zu groß, bieten alternative Routen, gute Verteidigungspositionen und zum Teil hübsch verschachtelte Gänge, in denen sich Leisetreter wie Schurken den Gegnern unbemerkt nähern können. Allerdings kleckern die Erfahrungspunkte zu spärlich, um richtig viele Spieler auf die Schlachtfelder zu locken. So wartet man selbst zu Zeiten, in denen ein Server voll ist, deutlich zu lange auf das Zustandekommen einer Partie. Trion darf da gerne noch ein bisschen an den Erfahrungspunkten schrauben, um mehr Helden zum PvP zu motivieren.

RIFT - Boxenstopp 6:44 RIFT - Boxenstopp

Das Handwerk

Wer gerne handwerklich tätig wird, kommt in Rift auf seine Kosten. Verbrauchsgüter, Rüstungen, Waffen – das alles kann von Spielern hergestellt werden, sofern die entsprechenden Rohstoffe zuvor gesammelt oder eingekauft wurden. Um das Crafting-Vermögen auf dem des Charakterlevels zu halten und so brauchbare Gegenstände herstellen zu können, sollten Sie die täglichen Handwerksaufgaben absolvieren. Die sind wie in den meisten anderen Online-Rollenspielen mehr Fleißarbeit als Spaß. Rift bestraft aber auch niemanden, der das Handwerk ignoriert. Das Spiel wirft trotzdem gute Ausrüstung (Quests, Loot) ab.

Das Erkunden

Selbst nicht so eifrige Spieler dürften sich relativ schnell ein erstes Reittier (nicht an ein spezielles Charakterlevel gebunden) leisten können. Eine mehr als empfehlenswerte Investition, denn die Gebiete von Rift fallen allesamt recht groß aus, und Portale gibt’s nur wenige.

Wir haben das Puzzle im Dämmerwald gelöst und kassieren die Belohnung. Wir haben das Puzzle im Dämmerwald gelöst und kassieren die Belohnung.

Außerdem kann es ja sein, dass Sie einfach nur mal rumreiten wollen, um die verborgenen Schätze des Landes zu entdecken. Überall blinken kleine Lichter auf. Wenn Sie die einsammeln, landen Artefakte in Ihrem Inventar, die sich zu Sets zusammenstellen lassen. Ist ein Set voll, erhalten Sie in Ihrer Hauptstadt dafür Glücksmünzen, die sich etwa gegen besondere Zier-Pets eintauschen lassen.

Hübsch auch die Idee mit den Grenzsteinen, die an besonders entlegenen Orten auf Erkundungswütige warten. Haben Sie so einen Grenzstein gefunden, spuckt der einen mehr oder weniger brauchbaren Ausrüstungsgegenstand aus. Und ganz klasse: die Rätsel. In nahezu jedem Gebiet gibt es eine Kopfnuss zu lösen, mal für Einzelspieler, mal für Gruppen. Am Ende wartet eine Kiste mit mindestens einem blauen, also ziemlich guten Gegenstand. So schafft Rift schöne Anreize, die Welt von Telara auch abseits der Kämpfe und Quests zu erkunden. Falls die stimmigen und abwechslungsreichen Gebiete sowie die verflixt schöne Grafik (entsprechender Rechner vorausgesetzt) dafür nicht schon ausreichen.

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