Fazit der Redaktion
Elena Schulz
@Ellie_Libelle
Soulslike und knüppelhart werden gerne synonym verwendet. Normalerweise messen sich die von Dark Souls inspirierten Action-Rollenspiele miteinander, wenn es darum geht, meine Frusttoleranz mit brutalen Bosskämpfen und überraschenden Fallen in den Leveln zu testen. Auch Rise of the Ronin wird nicht müde, mich herauszufordern - gerade auf den härteren Schwierigkeitsgraden.
Allerdings wollen die Entwickler diesmal auch Leuten ohne Hardcore-Frusttoleranz die Hand reichen. Sei es über eine klassische Open World, eine nachvollziehbare Story oder den leichtesten Schwierigkeitsgrad, der die Kämpfe immer noch knackig, aber auch für Anfänger machbar gestaltet. Rise of the Ronin ist nicht kryptisch, nicht kompliziert, nicht unfair oder rücksichtslos brutal. Wer will, gestaltet sich hier dank Hilfen eine sehr bekömmliche Erfahrung, die vor allem durch ein ausgefeiltes und vielseitiges Kampfsystem punktet - nicht nur durch den Anspruch.
Gerade Souls-Neulingen kann ich Rise of the Ronin als Einstieg in das Genre deshalb wärmstens empfehlen (und ja, ich weiß, Miyazaki-san mag den Begriff nicht, ich nutze ihn aber der Einfachheit halber, sorry!) und auch Japan- und Open-World-Fans ein Stück weit, wobei für mich hier Ghost of Tsushima weiterhin die Krone trägt, wenn es um Story und Setting geht.
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