50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Sie wollten bloß die Grafik aktualisieren« - Schöpfer von Counter-Strike verlor Millionen von Dollar, als er Valve verließ, aber er ist überzeugt, dass es sich gelohnt hat

Minh Le verließ Valve 2006, um an eigenen Projekten zu arbeiten und tauschte damit finanzielle Stabilität gegen kreative Freiheit.

Den massiven Erfolg des Counter-Strike-Franchises konnte der Entwickler nicht vorher sehen. Den massiven Erfolg des Counter-Strike-Franchises konnte der Entwickler nicht vorher sehen.

Counter-Strike erschien 1999 als Half-Life-Mod und schlug ein wie eine Bombe: Millionen verkaufter Kopien, eine lebendige E-Sport-Szene und ein Nachfolger, in denen sich heute regelmäßig mehr als eine Million Spielerinnen und Spieler tummeln.

Einer der ursprünglichen Schöpfer des Shooters ist allerdings nur die erste Erfolgswelle mitgeritten und stieg vor dem richtig großen Hype aus.

In einer Ausgabe des Edge Magazines erinnert sich Minh Le zurück und spricht offen über diese folgenschwere Entscheidung (via GamesRadar).

»Ich könnte vermutlich jetzt schon im Ruhestand sein«

Le gehörte zu dem Team, das Counter-Strike Ende der 90er als Mod für Half-Life entwickelte. Nachdem Valve 2000 die Rechte am Shooter erworben hatte, wurden er und Jesse Cliffe vom Unternehmen eingestellt.

Dort arbeitete er zunächst an einer später eingestellten Version von Counter-Strike 2, bevor ihm vorgeschlagen wurde, mit an Counter-Strike: Source zu werkeln.

Ich konnte sehen, was aus Counter-Strike geworden war, und es hatte sich in sechs Jahren kaum verändert. Valve bot mir die Chance, an Counter-Strike: Source mitzuarbeiten, aber sie wollten nichts ändern – sie wollten lediglich die Grafik verbessern. Ich wollte an einem komplett neuen Spiel arbeiten.

Video starten 1:29:39 Wer braucht denn noch Counter-Strike 2?

2006 einigte Le sich dann gemeinsam mit Valve-Chef Gabe Newell, getrennte Wege zu gehen, um an eigenen Projekten zu arbeiten. Daraus entstand schließlich Tactical Intervention, das 2013 released wurde und 2019 wieder eingestellt.

»Wäre ich bei Valve geblieben, könnte ich wahrscheinlich schon im Ruhestand sein. Ich habe einen anderen Weg eingeschlagen, einen deutlich anspruchsvolleren Weg«, resümiert der 48-Jährige.

Aber ich habe das Gefühl, dass es im Hinblick auf meine Karriere, meine Entwicklung und mein Wachstum als Entwickler und als Mensch ein viel lohnenderer Weg war. Ich habe Seiten der Spieleindustrie kennengelernt, die mir verborgen geblieben wären, wenn ich bei Valve geblieben wäre.

Seinen Karrierepfad verstecken, muss Le aber nicht. Nach der Entwicklung von Tactical Intervention arbeitete er mit am Multiplayer-Shooter Rust und schloss sich 2018 Pearl Abyss (Black Desert Online) an.

Aktuell ist er zudem maßgeblich an der Entwicklung von Alpha Response beteiligt. Der First-Person-Shooter befindet sich noch im Early Access und vereint Ideen aus Payday, Left 4 Dead und SWAT 4.

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