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Seite 3: Shogun 2: Total War - Ninjakiller, Ehrenmord und Tochtertausch

Die Strategiekarte: Stilvoll und detailverliebt

GameStar konnte in London bereits die stark überarbeitete Strategiekarte von Shogun 2: Total War bewundern. Sie starten hierbei nicht wie in Empire in einer voll kartografierten Welt, sondern auf einer Karte, die vom Nebel des Krieges bedeckt ist und nur den Blick auf das eigene sowie direkt angrenzende Land zulässt. Erstmals ist es möglich, die Kamera frei zu drehen und so die liebevoll gestalteten Elemente der Karte zu bestaunen. Wasserfälle rauschen mit schicker Partikel-Gischt über die Felsen und Kirschbäume werfen im Frühling ihre rosa Pracht ab.

Ähnlich wie in „Anno 1404“ wird Feingebiet durch Schiffe aufgedeckt. Ähnlich wie in „Anno 1404“ wird Feingebiet durch Schiffe aufgedeckt.

All das ist laut den Designern an die Edo-Phase angepasst und wirkt sehr stilvoll. James Russel und sein Team haben sich offensichtlich ziemlich in das Land Japan verliebt. Alles wirkt leicht surreal, wie in einem Märchen, »aber genau so märchenhaft sieht Japan im Frühling nun mal aus«, erklärt Kevin McDowell, der als Chefgrafiker mehrere Monate die Flora und Fauna Japans studiert hat. Auch spielerisch hat das neue Territorium Auswirkungen. Das Gelände ist deutlich weniger eben als beispielsweise Europa und in den zerfurchten Gebirgen lauern Vulkane oder Engpässe, in der schon mal eine Armee dem Steinschlag zum Opfer fallen kann. Inwiefern man selbst den Stein ins Rollen bringen kann, wollten die Briten noch nicht verraten.

Die Belagerungen: Festung im Felsen

Die schwächste Schraube im mächtigen Empire: Total War-Getriebe sind wohl die Belagerungen. Wer die größte Kanone hat, ballert einfach ein Loch in die gegnerische Festung, schickt seine Truppem himter her und fertig. Der Feind hat dann kaum noch eine Chance, kann lediglich die Bresche mit Infanterie verstopfen oder bereits eingedrungene Feinde mit Kavallerie nieder reiten.

Schnee und Regen sollen großen Einfluss auf die Schlachten haben. Schnee und Regen sollen großen Einfluss auf die Schlachten haben.

In Shogun 2: Total War soll das alles anders werden. Zwar kann uns James Russel keine Ingame-Sequenzen präsentieren, skizziert aber detailliert wie die Belagerungen ablaufen sollen. Zunächst wird es drei Festungstypen geben: See, Land- und Bergburgen. Letztere sind die Hauptbastionen, weil sie direkt in den Fels gebaut werden und so extrem schwer einnehmbar sind.

Alle drei Burgtypen gliedern sich in verschiedene Areale. Sie schießen also nicht einfach ein Loch in die Wand und die Schlacht ist gewonnen, sondern müssen zunächst den Vorhof erobern und sich dann sukzessiv nach vorne kämpfen. »Wir wissen, dass die Belagerungen in Empire eher fad sind und wollen hier viel strategischer rangehen. Man kann Bogenschützen auf Türmen verbergen und auf Befehl den Gegner im Pfeilhagel ausradieren«, erklärt James stolz.

»Japanische Burgen der Sengoku-Ära folgen einer ganz anderen Strategie als die Festungen des westlichen Mittelalters. Während wir hierzulande vor allem auf massive Mauern und höchstens einen zusätzlichen inneren Wall gesetzt haben, kommen in Japan Burgen mit fünf bis sieben Wällen zum Einsatz.« Das soll vor allem den Angriff auf Bergfestungen, die nicht selten die letzte Bastion eines Clans sind, erschweren. Diese speziellen Burgen sind ins Bergmassiv eingebaut und lassen sich selbst mit dem Schießpulver und den Kanonen der Christen schwer knacken. Außerdem ragen ihre Türme sehr hoch auf, wodurch die Bogenschützen eine enorme Reichweite haben und den anstürmenden Feind im Pfeilhagel untergehen lassen. Es soll sogar möglich sein, seine Tore zu öffnen, den Feind bis zu einem der ersten Wälle vordringen zu lassen, dann das Tor zu schließen und den Gegner so in einen Bereich zu locken, der von oben mit Bogenschützen gesichert ist und in dem sich überall Samurai verschanzen. Schnappt die Falle zu, ist der Feind platt.

Total War: Shogun 2 - Artworks und Konzeptzeichnungen ansehen

Creative Assembly nehmen sich hier sehr viel vor und wir sind gespannt, wie gut die KI mitspielen wird. Insbesondere die Höhenunterschiede, Truppen auf Türmen, andere im Hinterhalt versteckt und wieder weitere auf den Mauern dürften nicht nur die Wegfindungsroutinen vor schwere Aufgaben stellen.

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