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Viele der Orte aus Silent Hill f gibt's wirklich - und sie sind in echt mindestens genauso gruselig

Ebisugaoka, das »neue« Silent Hill, ist einem realen Ort in Japan nachempfunden und dessen Einwohner teilen jetzt unheimliche Fotos.

Ebisugaoka ist nicht nur in fiktiver Form unheimlich. Ebisugaoka ist nicht nur in fiktiver Form unheimlich.

Silent Hill f verfrachtet den schaurigen Städtetrip aus dem Hause Konami das erste Mal nach Japan. Statt amerikanischem Vorstadt-Flair erwartet uns dieses Mal also eine ländliche Ortschaft in den Bergen. Das mag zunächst recht idyllisch klingen, doch der Trailer hat uns ja bereits eines anderen belehrt.

Ebisugaoka, so heißt der neue Schauplatz, ist tatsächlich einem realen Ort nachempfunden: Kanayama aus der japanischen Präfektur Gifu. Und wie es aussieht, musste man die Horror-Regler für das Spiel gar nicht so sehr aufdrehen.

So sieht Ebisugaoka im Spiel aus:

Video starten 3:40 Silent Hill f: Der erste Trailer versetzt Fans in Schockzustand

Bewohner posten schaurige Bilder aus der realen Stadt

Auf Social Media zeigten sich ein paar der Bewohner von Kanayama überrascht, dass ihre Heimat in einem neuen Horrorspiel vorkommen wird. Der X/Twitter-User @sinonomeimori postete beispielsweise ein paar Bilder seiner alten »langweiligen« Wanderroute, die er im Trailer wiedererkannte.

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[Die] Stadt Kanayama in der Präfektur Gifu [ist] die Heimatstadt meiner Großmutter. Als ich auf den Bildschirm schaute, hatte sich meine normalerweise langweilige Wanderroute in eine verstörende und bizarre Landschaft verwandelt.

Während dieser Ausblick vielleicht noch als rudimentär und einfach ein wenig altmodisch durchgehen mag, sehen andere Bilder aus der Stadt schon um einiges gruseliger aus, vor allem bei Nacht. So teilte @sinonomeimori zum Beispiel einige Fotos eines Süßwarenladens, die seltsame Handabdrücke zeigen.

In dem Thread begannen auch andere User Erinnerungsfotos von Trips in diese Gegend zu zeigen. Einer berichtete über seinen Kurzurlaub und die interessante Architektur der Stadt, eine abenteuerliche Treppe inbegriffen.

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[In Kanayama] gab es ein Zimmer direkt über dem Fluss!! Ich habe diese faszinierende Aussicht in vollen Zügen genossen. Aus diesem Zimmer hat mich eine alte Dame angesehen und gelächelt. Verzeihung, aber es fühlte sich an wie eine Szene aus einem Horrorspiel – und das hat meine Stimmung total gehoben! Außerdem habe ich die furchterregendste Treppe gesehen, also bin ich rundum zufrieden!

Darum wurde Kanayama ausgewählt

In einem Livestream zu Silent Hill f plauderte Ryukishi07, der Drehbuchautor des Spiels, über die Hintergründe des neuen Settings.

Ryukishi07 suchte einen Ort, der die Atmosphäre einer ländlichen Stadt in den 1960ern gut einfangen konnte. Dafür hatte er verschiedene Ortschaften verglichen und sah sich anschließend die labyrinthartigen Gassen von Kanayama selbst an.

Die Struktur der Gebäude und der Lebenstil ihrer Bewohner hätten sich in den Jahren spürbar verändert, was sich auch in dem besonderen Stadtbild widerspiegelte. Ryukishi07 war fasziniert davon, dass man die Geschichte der Stadt förmlich spüren konnte und das passte zu seiner Idee vom neuen Silent Hill.

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