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Sims-Konkurrent Paralives will mit kleinen Details Großes erreichen

Sommersprossen, Socken, Strähnchen: Das alles sind Details, die wir bereits aus Paralives kennen. Doch bis heute wissen wir nicht, was den Sims-Konkurrenten eigentlich ausmacht. Studiochef Alex Massé verrät, warum aber gerade diese winzigen Features zu einer erfolgreichen Entwicklung beitragen.

von Natalie Schermann,
28.01.2021 17:30 Uhr

Paralives gibt uns detailreiche Einblicke, aber noch steht das Grundgerüst nicht. Verlieren sich die Entwickler zu sehr in Kleinigkeiten? Studiochef Alex Massé verrät uns, wie es um das Spiel steht. Paralives gibt uns detailreiche Einblicke, aber noch steht das Grundgerüst nicht. Verlieren sich die Entwickler zu sehr in Kleinigkeiten? Studiochef Alex Massé verrät uns, wie es um das Spiel steht.

Es ist schon ein wenig bizarr: Wir können euch so viele Details über Paralives verraten, haben aber immer noch keine Ahnung, wie das »Indie-Sims« eigentlich funktioniert.

Wir wissen, dass man in der Lebenssimulation die Größe der Charaktere einstellen, ihnen Spitz-, Mittel- und doppelte Familiennamen geben oder auch ein Haus mit runden Wänden bauen kann. Und wusstet ihr, dass sich die Paras beim Betreten des Hauses sogar automatisch die Schuhe ausziehen? Bei dieser Vorstellung fließen wohl bei vielen Sims-Fans Freudetränen. Schließlich hatte Die Sims 4 zum Release nicht mal Pools. Oder Kleinkinder, Autos und Geschirrspüler.

Keine Frage, das kleine kanadische Entwicklerteam rund um Gründer Alex Massé besteht aus leidenschaftlichen Fans von Lebenssimulationen, welche die Wünsche und Bedürfnisse anderer Fans kennen und umsetzen wollen. Aber warum bekommen wir bis heute kein richtiges Gameplay von Paralives zu sehen?

Weihnachtsdeko, Sommersprossen und Sonnenbrand sind ja schön und gut, aber so langsam machen sich auch Sorgen in der Community breit: Macht Paralives überhaupt Fortschritte? Können wir irgendwann mit einem fertigen Spiel rechnen - oder scheitert das kleine Team an zu großen Ambitionen?

Etwa ein halbes Jahr nach unserer ersten Preview erzählt uns Studiochef Alex Massé vom Entwicklungsprozess und erreichten Meilensteinen. Außerdem verrät er, warum das Team gerade mit Hilfe von winzigen Details wie Schuhen und Sommersprossen seinem großen Traum näher kommt.

An Paralives arbeitet ein kleines kanadisches Entwicklerteam mit nur 7 Mitgliedern. Die Ambitionen hingegen sind sehr hoch. An Paralives arbeitet ein kleines kanadisches Entwicklerteam mit nur 7 Mitgliedern. Die Ambitionen hingegen sind sehr hoch.

Die Meilensteine von Paralives

Wer der Entwicklung von Paralives auf Twitter, Discord oder Patreon folgt, weiß, dass das Indie-Team in den letzten Monaten etwas gewachsen ist. Zum Zeitpunkt unserer ersten Preview im Sommer 2020 beschäftige Alex zwei 3D-Artists. Durch die finanzielle Unterstützung der Fans auf Patreon konnten seither noch vier weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

»Wir haben letzten Sommer einen großen Boost auf Patreon erlebt, nachdem wir unseren ersten Charakter Maggie vorgestellt haben«, erklärt Alex. Programmiererin Anna ist für die Genetik der Paras und den Tag-Nacht-Rhythmus in der Welt verantwortlich. 3D-Animatorin Alice kümmert sich um die Animationen der Charaktere, die in den neuesten Videos auf dem YouTube-Kanal von Paralives zu sehen sind.

Ein weiterer Programmierer, Jérémie, ist dafür verantwortlich, das Bau-Menü zu verbessern und neue Features hinzuzufügen. Auch Sonia wurde als weitere 3D-Künstlerin ins Team geholt und kümmert sich gemeinsam mit Kollegin Léa um die Verbesserung der Texturen der Charakter-Modelle auf Basis des Feedbacks aus der Community.