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Seite 2: Squad im Test - Der Militär-Shooter für alle, die es ernst meinen

Mit Moped gegen Heli

Je nach Map kämpfen wir als eine von insgesamt sieben Fraktionen, die jeweils eigene Waffen, Fahrzeuge, Helikopter und Ausrüstung mitbringen. Ob als britische Armee mit L85A2-Gewehr und FV4034-Panzer oder Aufständischer mit klapprigem G3 und Moped - jede Fraktion bringt eigene Herausforderungen sowie Vor- und Nachteile. Das Moped kann zwar dem Panzer erstmal nicht viel entgegensetzen, mit einer Ladung Sprengstoff daran aber allemal einen Wumms verursachen.

Somit bietet Squad ein rundes und vielseitiges Paket, das Hunderte Stunden beschäftigen kann. Zumindest, wenn man als Spieler gewillt ist, sich nicht nur einzuarbeiten, sondern auch viele Shooter-Prinzipien neu zu erlernen.

Neue Munition und Nachschub finden wir entweder in der Basis – oder bei platzierten Forward Operating Bases, die der Feind aber auch zerstören kann. Neue Munition und Nachschub finden wir entweder in der Basis – oder bei platzierten Forward Operating Bases, die der Feind aber auch zerstören kann.

Waffen, wie sie sein müssen

Die Waffenhandhabe von Squad ist spitze und schreibt Realismus groß! Moderne Infanteriewaffen mit verschiedenen Aufsätzen, stationäre MGs und Mörser, Panzerabwehr-Raketenwerfer und, und, und. Die Waffen sind flüssig animiert, die Modelle voller Details und beweglicher Teile, das Schießen fühlt sich präzise und direkt an.

Und es ist schwierig wie Hölle. Selbst rückstoßarme Sturmgewehre wie das M4A1 sind im Dauerfeuer praktisch nicht zu kontrollieren. Auf mittlere Distanz setzen wir präzise Einzelschüsse, höchstens im direkten Häuserkampf mit Kampfdistanzen von bis zu 100 Metern treffen wir noch etwas mit kurzen, kontrollierten Salven. Das vermittelt glaubhaft das Gefühl, eine authentische Waffe zu spielen.

Das Waffen- und Schießgefühl ist super! Und es gilt: Richtig schießen will gelernt sein und erfordert Disziplin am Abzug. Das Waffen- und Schießgefühl ist super! Und es gilt: Richtig schießen will gelernt sein und erfordert Disziplin am Abzug.

Ordentlich auf die Ohren

Squad klingt echt gut! Das Sound-Design überzeugt bei den Waffen, aber auch bei allem anderen: Hallende Schüsse, wuchtige Explosionen, das Scheppern von Panzerketten oder am besten gleich alles auf einmal. So erzeugt Squad eine dichte, bedrohliche und authentische Schlachten-Atmosphäre.

Das ist klasse umgesetzt und trägt stark dazu bei, dass wir uns wie mitten im Krieg fühlen - falls wir nicht gerade kilometerweit durch die Botanik joggen.

Sound und Explosionseffekte sind ein Hingucker und -hörer. Druckvolle Akustik und spektakuläre Feuerbälle erschaffen ein bedrohliches Kriegsambiente. Sound und Explosionseffekte sind ein Hingucker und -hörer. Druckvolle Akustik und spektakuläre Feuerbälle erschaffen ein bedrohliches Kriegsambiente.

Die Unreal Engine 4 setzt die Landschaften hübsch in Szene, wenngleich die Maps insgesamt etwas steril wirken. Der Flickenteppich aus Grasbüscheln am Boden spart zwar Hardware-Ressourcen, lässt die Umgebung aber auch unnatürlich erscheinen. Und die Außenansicht-Animationen der Spielfiguren wirken etwas veraltet.

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