Nach dem letzten großen Patch im Februar mussten sich Spieler von Stalker 2 lange gedulden – doch nun ist Update 1.3 endlich da.
Der neue Patch für den Ego-Shooter bringt eine Vielzahl von Verbesserungen, darunter flüssiger animierte und (hoffentlich) spannendere Mutantenkämpfe, Balance-Anpassungen und zahlreiche Bugfixes.
Gute Neuigkeiten: Über 400 Quest-Fehler wurden behoben, sodass laut Entwickler GSC Game World viele blockierte Missionen nun endlich abgeschlossen werden können.
Testen wir Stalker 2 jetzt nach?
Im ursprünglichen Test mit der Release-Version stießen wir auf viele Probleme mit Stalker 2: Heart of Chornobyl. Daher entschieden wir uns für eine Abwertung von 15 Punkten wegen technischer Mängel. Nach dem dritten großen Update planen wir jedoch einen Nachtest. Da es sich um ein großes Spiel handelt, erbitten wir uns aber etwas Zeit, um die vielen Neuerungen ausführlich bewerten zu können.
Stalker 2 Update 1.3 bringt flüssigere Kämpfe und schlauere Mutanten
Die kompletten Patch Notes umfassen über 1.200 Einträge, wir haben auf Seite 2 der News eine verkürzte Fassung mit den wichtigsten Neuerungen.
Einige der Highlights betreffen die Schusswechsel in der Zone. Mutanten agieren jetzt dynamischer im Kampf, ihre Bewegungen wirken natürlicher und sie reagieren besser auf Geräusche wie Spieler-Schritte.
Zudem greifen sie auch andere NPCs konsequenter an, selbst wenn sich der Spieler in einer sicheren Zone befindet. Hinterhalte von Mutanten sind nun gefährlicher, da sie besser auf Deckung des Spielers reagieren.
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Stalker 2 Video-Guide: So spürt ihr die sechs einzigartigen Super-Artefakte auf
Die Balance einiger Artefakte wurde überarbeitet. So verringert »Weird Water« jetzt den Strahlenschutz, während »Weird Nut« Blutungen schneller stoppt, aber die Heilung verlangsamt.
Auch die Schutzwerte von Rüstungen wurden angepasst: Kampfpanzerungen sind weniger resistent gegen Anomalien, während Wissenschafts-Anzüge mehr Schutz gegen diese Bedrohung bieten. Zudem wurden einige Anomalien in ihrer Wirkung leicht verändert.
Mehr Stabilität und weniger nervige Bugs
Die Entwickler haben laut eigener Aussage zahlreiche Speicherlecks behoben. Das Problem mit dem transparenten Interface nach Inventar- oder Menüaufrufen wurde gelöst. Auch Abstürze durch NPC-Zombifizierung und Fehler wie eine deaktivierte Sprint-Taste gehören der Vergangenheit an. Insgesamt wurden fast 100 Absturzursachen und kritische Fehler beseitigt.
Einer der größten Kritikpunkte an Stalker 2 waren fehlerhafte Missionen. In unserem Test sorgten die für eine dicke Abwertung – Update 1.3 räumt hier massiv auf. Über 400 Quest-Bugs wurden behoben, darunter blockierte Missionsziele, verschwundene NPCs oder fehlerhafte Skripte.
Neben Fixes und Balance-Änderungen gibt es auch neue Inhalte: Mehrere neue Todesszenen wurden hinzugefügt, die sich je nach Todesart unterscheiden. Zudem gibt es verbesserte Licht- und Schatteneffekte, überarbeitete Taschenlampen-Schatten und neue Musikstücke für bestimmte Gebiete. Spieler dürfen sich außerdem über eine optimierte Steuerung freuen – Nahkampfangriffe können nun individuell belegt werden.
Das Update 1.3 steht ab sofort auf Steam bereit. Spieler der Game-Pass-Version von Stalker 2 müssen der Erfahrung nach noch etwas länger warten.

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