In Star Citizen verschmelzen Spiel und Realität, wenn ihr virtuelle Hot Dogs esst

Habt ihr schonmal ein besonders leckeres Gericht in einem Spiel gesehen und wolltet es selbst essen? Star Citizen macht das möglich. Schon jetzt.

von Mathias Dietrich,
14.05.2020 10:24 Uhr

Wenn Star Citizen fertig ist, will es ein komplettes Universum simulieren. Nicht nur soll es ein dynamischen Handelssystem geben, auch könnt ihr gar eine kleine Tasse im Weltall verlieren und Monate später wiederfinden. Bei manchen Details verschwimmen gar die Grenzen zwischen Spiel und dem realen Leben.

Denn in der SciFi-Simulation sieht das Essen nicht nur extrem detailliert aus, ihr könnt es auch wirklich essen. In der Realität, vor eurem PC sitzend. Klingt komisch, ist aber so. Die bereits vor längerem eingefügte Technologie namens Face-over-IP (FoIP) macht es im Kombination mit den neuen Survival-Mechaniken möglich.

Guide: So esst ihr ein virtuelles Hot Dog

Wie das geht, zeigt der Reddit-Nutzer Wragah in dem Video, das ihr zu Beginn dieser News sehen könnt. Der hat sich im Spiel ein köstliches Hot Dog gekauft, das er seit den mit Alpha 3.9 eingeführten Survival-Mechaniken auch essen kann. Und dank seiner Webcam ist er in diesen Ablauf viel involvierter, als Spieler ohne.

Denn FoIP kann mit der eure Mundbewegungen erkennen und auf euren Ingame-Charakter übertragen. Der Avatar verleibt sich seine Mahlzeit nun also nicht mit einer statischen Animation ein, sondern mit den echten Mundbewegungen, die Wragah vor seinem Bildschirm ausführt. Er selbst isst somit ein virtuelles Würstchen.

Der Ernährungseffekt tritt jedoch leider nur im Spiel und nicht in der Realität auf. Während euer Charakter nun gut genährt ist solltet ihr selbst - im Normalfall - nach wie vor Hunger verspüren. Komplett virtuell könnt ihr euch also noch nicht ernähren.

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Kernpfeiler der Simulation

Simulation ist ein wichtiger Aspekt von Star Citizen, der seit den Anfängen des Spiels als spiritueller Nachfolger von Wing Commander stets im Mittelpunkt stand. Trotz der Ausweitung des Projekts will man keineswegs darauf verzichten. Nicht umsonst lässt sich das Spiel als SciFi-Simulation bezeichnen.

Das kommt auch beim Kriminalitäts-System zum Tragen. Wer hier Verbrechen begeht und gefasst wird, zahlt nicht einfach nur eine Strafe und macht weiter wie zuvor. Stattdessen müssen Missetäter ihre Strafe in einem echten Ingame-Knast aussitzen und abarbeiten. In Zukunft ist gar eine passive Verfolgung von Kriminellen geplant, wodurch die ihre Spuren verwischen müssen.

Eine solche Detailtiefe kommt jedoch auch mit Nachteilen. So verschiebt sich die Veröffentlichung bestimmter Gameplay-Aspekte immer wieder aufs Neue. Erst kürzlich entschied sich der Entwickler deswegen dazu, die für Sommer geplante Alpha 4.0 wegen einem Mangel an Features umzubenennen.

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