Die ersten Spiele im von Gene Roddenberry erschaffenen Science- Fiction-Universum erschienen bereits kurz nach der Einstellung der Original-TV-Serie: Schon 1971 schimmerte der Begriff Star Trek auf den phosphorgrün leuchtenden Monitoren der euphemistisch »Minicomputer« betitelten Rechenschränke, etwa dem Hewlett-Packard 2000 oder dem SDS Sigma 7.
Das von Mike Mayfield in einfachem BASIC geschriebene Programm drehte sich darum, über Textbefehle Klingonenschiffe zu finden und zu zerstören – nicht sehr viel mehr als eine »Schiffe versenken«-Variante, nur dass hier die Pötte über Phaser verfügen.
Brian Fargo ist der Gründer von Interplay und der ausführende Produzent von 25th Anniversary.
Im Jahr 2002 gründete er die Firma inXile Entertainment, die er bis heute leitet.
Bruce Schlickbernd ist Produzent und Designer von 25th Anniversary. Nachdem er die Spieleindustrie 1998 verließ, arbeitete er beim JPL der NASA und bei Lockheed Martin, bevor er 2018 in den Ruhestand ging.
Von da aus ging es Schlag auf Schlagweiter, mit Titeln wie Star Trek: Phaser Strike (1979) oder Star Trek: Strategic Operations Simulator (1983). Es folgten Text-Adventures wie The Kobayashi Alternative (1985) und The Promethean Prophecy (1986). Es gab ein offizielles Spiel zum fünften Film »The Final Frontier« aus dem Jahr 1989.
Dieser Artikel stammt aus Retro Gamer 4/24, dem Printheft und ePaper über klassische Spiele, wir haben ihn hier mit freundlicher Genehmigung veröffentlicht. Die von Ex-GameStar-Chefredakteur Jörg Langer herausgegebene deutsche Version des Magazins ist ab dem 16. August 2024 in Deutschland/Österreich/Schweiz/Luxemburg am Kiosk zu haben - oder ihr lasst euch diese und folgende Ausgaben einfach bequem per PDF oder gedruckte Ausgabe als Abonnenten direkt nach Hause liefern. Auf 180 Seiten findet ihr Beiträge von bekannten Autoren wie Heinrich Lenhardt, Michael Hengst, Roland Austinat oder Harald Fränkel.
Das große Problem praktisch aller frühen Star Trek-Spiele war aber, dass sie meist Phaser und-Photonentorpedos in den Vordergrund stellten – was in Gene Roddenberrys ursprünglicher Vision nie eine große Rolle gespielt hat. Natürlich werden auch in der Originalserie Probleme immer wieder mal hemdsärmelig gelöst. Es gibt ja nicht ohne Grund nicht sehr viele Enterprise-Folgen, in denen Kirk am Ende noch ein heiles Shirt trägt.
Dennoch vermittelte Star Trek schon immer eine sehr positive Botschaft: Dass die Menschheit endlich erwachsen geworden ist. Und dass es noch andere Lösungen für Probleme gibt als Gewalt, Hass oder Mauern. Dass die Erforschung des Universums essenziell für die Weiterentwicklung der Menschheit ist; einer Menschheit, die im Großen und Ganzen als Einheit funktioniert.
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