Nach Star Trek: Enterprise war es an der Serien-Front zwölf Jahre lang sehr ruhig im galaktischen Universum. Erst 2017 folgte mit Discovery wieder neuer Zuwachs. Entwickelt wurde die Serie von Bryan Fuller (Raumschiff Voyager, American Gods), der das Projekt jedoch noch während der Vorproduktion aufgrund von kreativen Differenzen verließ.
Fuller wollte aus Discovery damals eigentlich eine Anthologie-Serie machen und viele Schauspieler aus seiner letzten Show Hannibal inkludieren – unter anderem Laurence Fishburne.
Laurence Fishburne als Klingone
Anlässlich des 65. Geburtstages von Fishburne veröffentlichte Bryan Fuller ein Bild von seinem engen Freund als Klingone – und das macht ordentlich Eindruck. In den Kommentaren unter dem Post trauern Fans dem nicht zustande gekommenen Auftritt hinterher.
@Boostingthesignal ist sich dabei sicher, dass Fishburne »der Rolle eine solche Würde verliehen hätte, die kaum jemals wieder zu erreichen gewesen wäre.« @Jeffcarlisleart sieht das Design von Fuller sogar als »erhebliche Verbesserung gegenüber dem der Serie« an.
Der veränderte Look der Discovery-Klingonen gegenüber anderen Shows und Filmen wie The Next Generation löste damals heftige Diskussionen in der Community aus. Kahlere Köpfe, extrem ausgeprägte und zweiteilige Stirnkämme und eine komplett andere Schädel- und Nasenform. Die neuen Klingonen waren enorm unbeliebt.
Die Kritik war dabei so laut und heftig, dass man das Design in der zweiten Staffel wieder an die älteren Projekte anpasste und die Krieger immer weiter in den Hintergrund rücken ließ.
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Hier ein Trailer zur ersten Staffel von Star Trek: Discovery
Was hatte Bryan Fuller noch für Discovery geplant?
Wie oben bereits erwähnt, plante Fuller die Serie als Anthologie aufzuziehen. Das heißt, die erste Staffel sollte eine in sich abgeschlossene Geschichte erzählen und die darauffolgenden Seasons somit wahrscheinlich auch (via The D-Con Chamber).
Richard Armitage (Der Hobbit) sollte ursprünglich Botschafter Sarek (letztendlich gespielt von James Frain) und Gillian Anderson (Akte X) eine Sternenflotten-Kapitänin verkörpern. Hugh Dancys (Downton Abbey) Rolle war noch nicht bekannt, doch auch er sollte in der Serie mitwirken.
Anthony Rapp schaffte es noch auf die Besetzungsliste, jedoch nicht für die Figur, die Fuller für ihn vorgesehen hatte. Statt Dr. Paul Stamets sollte er einen Andorianer mimen. Beinahe hätte es nicht einmal Sonequa Martin-Green als Michael Burnham in den Hauptfokus der Serie geschafft, hier musste Fuller seine ganze Überzeugungskraft an den Tag legen, damit CBS Studios sie engagiert.
Zu diesem Zeitpunkt war die 41-jährige Schauspielerin immer noch vertraglich an die Serie The Walking Dead gebunden, doch Fuller überzeugte die Produktion, auf Martin-Green zu warten.
Für Laurence Fishburne wäre die Rolle als Klingone sicherlich ein weiterer Meilenstein in seiner Karriere gewesen, aber im selben Jahr folgte mit John Wick: Kapitel 2 auch schon das nächste große Projekt. Und wenn wir ehrlich sind: An großen Franchises mangelt es dem 65-jährigen Darsteller nun wirklich nicht. Erst 2025 stieß er als höherer Vampir Emiel Regis sogar zum Cast der Netflix-Serie The Witcher hinzu.
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