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»Darüber werden Trekkies noch jahrelang sprechen«: Staffel 4 von Strange New Worlds stellt einen neuen Rekord auf

Ab dem 23. Juli 2026 gibt’s wieder jede Woche eine neue Folge von Strange New Worlds auf Paramount Plus zu sehen. Kritiker sind jetzt schon begeistert.

Keine Ahnung, warum Captain Pike (Anson Mount) so skeptisch guckt. Die Kritiken zu Staffel 4 sehen doch gut aus. Bildquelle: Paramount Keine Ahnung, warum Captain Pike (Anson Mount) so skeptisch guckt. Die Kritiken zu Staffel 4 sehen doch gut aus. Bildquelle: Paramount

Es gibt endlich wieder Regen im Star-Trek-Universum und die Dürre ist (zumindest vorerst) vorbei. Denn es geht endlich mit Staffel 4 von Strange New Worlds los und die Enterprise geht endlich wieder auf Entdeckungstour durch die Galaxis.

In den ersten Trailern gab es schon Dinos und Drachen, und so wie die Meinungen der Kritiker klingen, können sich Fans hier auf die bisher beste Season der beliebten Serie freuen.

Was sie genau sagen, schauen wir uns jetzt einmal an!

Video starten 1:47 Nicht nur Dinosaurier, sondern auch Drachen: Die Star-Trek-Serie Strange New Worlds wird ihrem Titel im neuen Trailer zu Staffel 4 mehr als gerecht

Staffel 4 bricht einen Rekord

100 Prozent! So positiv sind die Kritiken auf Rotten Tomatoes und das ist im Gegensatz zur letzten Staffel, die die schwächste der gesamten Serie ist, ein großer Sprung nach vorn. Hier einmal der Vergleich:

  • Staffel 3 – Kritiker: 88 Prozent; Zuschauer: 52 Prozent
  • Staffel 2 – Kritiker: 97 Prozent; Zuschauer: 76 Prozent
  • Staffel 1 – Kritiker: 98 Prozent; Zuschauer: 81 Prozent

Es fällt auf, dass Fans immer deutlich härter mit der Serie ins Gericht gehen als die Kritiker. Einen Zuschauer-Score für Season 4 gibt’s noch nicht, immerhin ist Folge 1 ja erst am 23. Juli erschienen und der Rest wird erst in den nächsten Wochen veröffentlicht. Es bleibt also spannend!

An dieser Stelle sei noch gesagt: Aus den Reviews geht hervor, dass den Kritikern nur die ersten fünf bis sechs Folgen der insgesamt zehn Episoden zum Anschauen zur Verfügung gestellt wurden.

Was macht Staffel 4 gut?

  • Erzählstil & Struktur
  • Charaktere und ihre Dynamiken
  • Schauspielerische Leistungen; besonders die von Ethan Peck alias Spock
  • Nostalgie-Faktor und Unterhaltung
  • Frischer Wind

Welche Probleme gibt es?

  • Länge & Timing der Folgen; es bleibt zu wenig Zeit, um die Wünsche der Fans vollkommen auszuschöpfen
  • Präsenz von Kirk wirkt manchmal übertrieben
  • Schwächen in der Handlung und der Tonalität
Kritiken zu Staffel 4 von Strange New Worlds in der Übersicht
But Why Tho?

Auch wenn die vierte Staffel von Star Trek: Strange New Worlds nicht ganz an die ersten beiden heranreicht, kann man ihr den Ehrgeiz und die Bereitschaft, sich auf eine Art episodischer Erzählweise einzulassen, die im Fernsehen heutzutage eher selten ist, kaum vorwerfen.

Im Vergleich zur vorherigen Staffel, deren Episoden alle ineinander übergingen, bietet die vierte Staffel von Star Trek: Strange New Worlds Episoden, über die Trekkies wahrscheinlich noch jahrelang sprechen werden.

Insgesamt mag es zwar eine holprige Fahrt sein, aber das ist keine geringe Leistung.

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Slashfilm (Wertung: 8,5/10)

Da Strange New Worlds alles bietet, was sich ein „Star Trek“-Fan nur wünschen kann, ist es der Serie zugleich nicht möglich, von jedem Aspekt die volle Portion zu liefern. Man bleibt stets mit dem Wunsch nach mehr zurück – ein Gefühl, das zugleich befriedigend und ärgerlich ist.

Wenn man Trek aus einem bestimmten Grund schaut, wird diese Staffel diesen Wunsch erfüllen … nur nicht oft genug. Es bleibt einfach nicht genug Zeit.

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Screen Rant

Da sich die Serie nicht auf eine fortlaufende Verschwörung stützen kann und jede Folge ein neues Erlebnis bietet, setzt die vierte Staffel stattdessen auf ihre Figuren, um das Interesse der Zuschauer aufrechtzuerhalten.

Glücklicherweise verfügt Strange New Worlds über eine großartige Auswahl an Charakteren und experimentiert in dieser Staffel mit einigen interessanten Charakterpaarungen. Besonders gut hat mir in einer Folge die Dynamik zwischen Ortegas und Scotty gefallen. Trotz ihrer wachsenden Irritation übereinander sind sie gezwungen, zusammenzuarbeiten, während der Rest ihrer Freunde … handlungsunfähig ist, was ihnen die Gelegenheit gibt, ihre Differenzen auszuräumen und endlich eine gemeinsame Basis zu finden.

Ethan Peck ist als Spock erneut ein Highlight; er verkörpert diese ikonische Figur souverän (und ist urkomisch, wenn es sein muss). Seine Charakterentwicklung konzentriert sich dieses Mal viel weniger auf Romantik; stattdessen baut die Serie seine Freundschaft mit Jim Kirk weiter aus.

Das ist jedoch ein zweischneidiges Schwert. Während ihre Dynamik offensichtlich ein Eckpfeiler des Star-Trek-Franchises ist, wirkt Kirks anhaltende Beteiligung an der vierten Staffel von Strange New Worlds manchmal etwas zu übertrieben.

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Screen Anarchy

Es ist eine sehr gelungene Sammlung von Geschichten, die im Stil auffallend unterschiedlicher Genres erzählt werden und die zudem dazu dienen, die Figuren auf ihren individuellen Wegen voranzutreiben. Im Vergleich zur dritten Staffel, bei der ich zwiespältige Gefühle hatte, wirkt die neue Staffel wie neu belebt – vielleicht, weil die Serie mit einer aus sechs Folgen bestehenden fünften und letzten Staffel auf ihr Ende zusteuert, auch wenn sich manche Ereignisse wie eine schematische Anordnung der Erzählbausteine anfühlen, die die Weichen für das stellen, was als Nächstes kommen wird.

Was auch immer der Grund sein mag: Staffel 4 legt einen ordentlichen Start hin, mit Episoden, die ein breiteres Publikum ansprechen werden – insbesondere Episode 2, oh Mann! – und Figuren, die nach wie vor mit tieferen emotionalen Problemen ringen, sowie dem üblichen Wirbelwind aus wissenschaftlichem Kauderwelsch, der mit äußerster Ernsthaftigkeit vorgetragen wird.

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Roger Ebert

Die ersten sechs Folgen wechseln – genau wie in Staffel 3 – zwischen typischem „Trek“-Kram und diesen großangelegten Comedy-Prämissen hin und her, und zwar auf eine Weise, die zugleich entzückend ist und einem den Atem raubt.

Die Prämisse der Serie, Valles Marineris, ist ein strenges, düsteres Abenteuer, das vordergründig dem klassischen Trek-Schema folgt, mit zahlreichen Zeitverzerrungen und moralischen Dilemmata, während Pike sich mit der ultimativen Frage der Obersten Direktive auseinandersetzt: Greift man in kosmische Ereignisse ein, wenn diese zur Entstehung der Menschheit führen könnten?

Es ist ein bisschen wie ein Thriller aus der Zeit des Kalten Krieges, ein bisschen wie dieser Dinosaurierfilm mit Adam Driver; die Stimmungsschwankungen sind etwas zu groß, um ein Gefühl der Bodenhaftung zu vermitteln.

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Mortal Cinema

Die Prämissen sind solide genug, und die Mischung aus ernsten, albernen und spannungsgeladenen Handlungssträngen ist genau das, was ich am klassischen Trek mag. Längere Staffeln wären hilfreich, aber dieser Zug ist längst abgefahren.

Ich nehme aber gerne eine Trek-Serie, die zumindest versucht, anspruchsvolle Konzepte umzusetzen. Dass die Gorn dazu benutzt wurden, um Aliens zu kopieren, hat mir nicht gefallen, aber The Griffin Incident hat mir auf großartige Weise Gänsehaut bereitet, und dass direkt danach eine Parodie auf Hangover folgt, lässt mich denken: Diese Leute verstehen das klassische Trek zumindest genauso wie ich … auch wenn sie es nicht immer zu 100 % umsetzen können.

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Inverse

Das soll nicht heißen, dass die vierte Staffel von „Strange New Worlds“ irgendwie die beste Star-Trek-Staffel aller Zeiten ist. Das ist sie nicht. Wie bei allen Staffeln werden einige Episoden perfekt auf den Geschmack bestimmter Fans abgestimmt sein, während andere wiederum ganz andere Zuschauer ansprechen werden.

Das Besondere an dieser Episodensammlung ist, dass Strange New Worlds im Jahr des 60-jährigen Jubiläums von Star Trek es schafft, die Klassiker der Reihe aufzugreifen und gleichzeitig den Charakteren treu zu bleiben, die sie geschaffen, weiterentwickelt und neu erfunden hat.

Schließlich ist dies die letzte reguläre Staffel von Strange New Worlds vor dem Ende. In Staffel 5 wird die Serie mit sechs statt zehn Episoden zu Ende gehen. Nächstes Jahr wird der Druck groß sein, und die Trekkies werden die Serie mit Argusaugen beobachten.

Doch vorerst hat diese skurrile Truppe von Sternenreisenden den Spaß ihres Lebens. Schade, dass es nach diesem Jahr nur noch eine weitere Staffel geben wird. Mit dieser Crew hätten wir locker noch 50 weitere Episoden haben können.

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Na, seid ihr schon bereit für das neue Abenteuer der Enterprise? Schaut ihr euch die erste Folge direkt einmal an? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

In der obigen Linkbox findet ihr weitere Artikel zur Serie. Dort könnt ihr zum Beispiel nachlesen, welche Figur nach 42 Jahren ein Comeback in Staffel 4 feiert und dass es eigentlich mal Pläne für einen Auftritt von Star-Trek-Legende William Shatner gab.


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