Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-Abo
4,99€

pro Monat

12 Monate

NUR FÜR KURZE ZEIT 
3 MONATE GRATIS

beim Abschluss eines 12-Monats-Abos

Günstigster Preis
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Quartals-Abo
5,99€

pro Monat

3 Monate

20% gegenüber Flexi-Abo sparen
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's
Flexi-Abo
6,99€

pro Monat

1 Monat

Monatlich kündbar
Zugang zu allen exklusiven Artikeln, Videos & Podcast-Folgen
Werbefreiheit auf GameStar.de & GamePro.de
Auf geht's

Seite 2: Star Wars: Battlefront 2 im Test - Warum nicht gleich so?

Gameplay-Verbesserungen in Battlefront 2

Und auch das Gameplay von Battlefront 2 wurde an vielen Stellen verbessert. Beispielsweise in der Progressionsmechanik beziehungsweise dem Lootbox-System.

  • Das Progressionssystem wurde komplett überarbeitet. Jetzt sammelt man wie in Battlefield 5 Erfahrungspunkte für die Klassen und Helden, die man spielt. Neue Sternenkarten werden nicht mehr durch Lootboxen freigeschaltet, sondern mit Skillpunkten durch Levelaufstiege.
  • Mit Credits kauft man nicht länger Lootboxen, sondern kontinuierlich geupdatete Skins für Soldatenklassen und Helden - wahlweise auch für echtes Geld. 2018 wurden diverse neue Skins veröffentlicht, darunter neue Alienspezies, Klontruppler-Bemalungen und Helden-Outfits. Die Credit-Preise fallen recht erschwinglich aus, lediglich die legendären Skins wie Leias Boushh-Outfit kosten eine ordentliche Stange Ingame-Geld.
  • Helden und Schurken kosten keine horrenden Credit-Summen mehr, sondern können sofort gespielt werden. Nur die neuen Helden müssen für knapp 35.000 Credits freigeschaltet werden.
  • Die Credit-Ausschüttung nach jedem Match richtet sich nun stärker nach der Leistung der Spieler. Außerdem gibt es täglich 500 Credits geschenkt sowie Dailys, mit denen man recht erschwinglich Moneten macht.
  • Die notwendigen Abschüsse zum Freischalten neuer Waffen und Aufsätze wurden drastisch reduziert. Dadurch kommt in Battlefront 2 deutlich weniger Grind auf.
  • Nach einigem Hin und Her wurde die Balance von Spielmodi, Helden und Klassen spürbar verbessert. Palpatine musste dafür sogar kurzzeitig auf die Ersatzbank. Im Galactic Assault sind alle Phasen jetzt ausgeglichener, die Helden besser aufeinander abgestimmt und viel zu starke Waffen wie die Sentinel-Geschütze des Heavy entschärft. Nur Bossk ist und bleibt einfach ein nerviger Sack!
  • Mit der Klonkriegs-Saison kam im Herbst 2018 endlich das neue Squad-Spawn-System. Ab sofort könnt ihr bei Squad-Kollegen ins Match einsteigen, falls ihr den Löffel abgegeben habt.

Auch erste User-Mods fanden ihren Weg ins Spiel, darunter der pinke Darth Vader.Auch erste User-Mods fanden ihren Weg ins Spiel, darunter der pinke Darth Vader.

Reichen die Verbesserungen für eine höhere Wertung?

Ihr merkt schon: Es gibt eine lange Liste an Veränderungen, von denen allerdings einige deutlich substanzieller als andere sind. Die Squad-Spawns sowie Anpassungen im Balancing von Helden, Waffen, Klassen und Karten machen die Multiplayer-Gefechte zu einer viel runderen Erfahrung als noch 2017.

Diese profitiert wiederum massiv von dem grundlegend überarbeiteten Fortschrittssystem ohne die albernen Star-Card-Lootboxen. Zwar fallen die großen Inhaltserweiterungen spärlicher aus als gewünscht, aber trotzdem ist Battlefront 2 Ende 2018 ein spürbar besseres Spiel.

Star Wars: Battlefront 2 hatte einen schweren Start, ist ein Jahr später aber spürbar gereift.Star Wars: Battlefront 2 hatte einen schweren Start, ist ein Jahr später aber spürbar gereift.

Doch nicht jede Eigenheit lässt sich durch Patches aus der Welt räumen. Wären alle Karten so offen und vielseitig wie die jüngste Geonosis-Schlacht, dann könnte man Battlefront 2 in vielerlei Hinsicht - auch in puncto Wertung - deutlich näher an einem Battlefield 5 ansiedeln.

Im jetzigen Zustand bleiben die meisten Maps jedoch sehr seichte Abfolgen von Flaschenhälsen und Checkpoints, die strategisch ziemlich wenig Vielfalt bieten. Außerdem gibt es bis dato nach wie vor nur einen großen Modus. Hier gewinnt die Konkurrenz. Und die Singleplayer-Kampagne bleibt trotz kleinerer Verbesserungen eine ebenso langweilige wie anspruchslose Schießbude.

Hat Battlefront 2 eine Zukunft?

Trotzdem können wir Star Wars: Battlefront 2 mittlerweile deutlich mehr Multiplayer-Fans empfehlen als noch vor einem Jahr. Wer Lust auf ein kurzweiliges Shooter-Erlebnis und ein Herz für Jedi und Sith hat, bekommt ein wirklich gutes Paket, das nun auch die Klonkriege in einem angemessenen Umfang abbildet.

Seit dem Release von Solo: A Star Wars Story ist Dice weniger an die engen Filmvorgaben von Disney gebunden, Updates kommen häufiger und die Geonosis-Karte sorgt für einen ordentlichen Schubs nach vorne.

Skeptiker sollten trotzdem bis Anfang 2019 warten, denn dann erscheint ein weiterer großer Schlachtenmodus neben Galactic Assault. Außerdem dürften wir spätestens dann erfahren, wie lange Dice seinen Krieg der Sterne noch mit Inhalten versorgen will. Battlefront 2 entwickelt sich gemächlich, aber definitiv in die richtige Richtung.

Die Ewok Hunt begann als Spaßmodus, wurde aber zu einem kleinen asymmetrischen Multiplayer-Highlight.Die Ewok Hunt begann als Spaßmodus, wurde aber zu einem kleinen asymmetrischen Multiplayer-Highlight.

2 von 4

nächste Seite



Kommentare(115)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen