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Star Wars: Battlefront 2 - Was künftige DLCs leisten müssen

Nach dem Shitstorm rund um Lootboxen muss Battlefront 2 zeigen, wie es weitergehen soll. Hier sind 5 Baustellen, die Dice dringend bedienen muss.

von Dimitry Halley,
13.01.2018 08:30 Uhr

Ist Battlefront 2 noch zu retten? Ganz so schlimm sieht die Realität zwar nicht aus, aber Dice muss trotzdem 5 Baustellen angehen.Ist Battlefront 2 noch zu retten? Ganz so schlimm sieht die Realität zwar nicht aus, aber Dice muss trotzdem 5 Baustellen angehen.

Die Worte »Battlefront«, »Shitstorm« und »Lootboxen« wird man in künftigen Marketing-Lehrbüchern der Gaming-PR wohl eng beieinander finden. Deshalb ersparen wir uns und euch an dieser Stelle, nochmal das Fiasko rund um den Release von Star Wars: Battlefront 2 zu skizzieren - wer sich Ende 2017 nicht im Schlund eines Sarlacc versteckt hat, dürfte genug mitbekommen haben.

Aber Battlefront 2 ist nicht tot. Wer sich aktuell auf die Server wagt, findet dort eine aktive Community aus Star-Wars-Fans, die dem Multiplayer-Shooter trotz all der Probleme eine Chance geben wollen. Das Spiel rangiert auf der PS4 sogar als erfolgreichstes Spiel des Weihnachtsgeschäfts. Und Dice belohnt seine aktiven Spieler durchaus: Beispielsweise durch den kostenlos nachgereichten DLC zu Star Wars 8, der neue Helden, Raumschmarmützel und die Schlacht um Crait ins Spiel packt.

Trotzdem muss sich Battlefront 2 noch entschiedener vom herben Release-Schlag befreien, um seine Zukunft zu sichern. Skeptiker und Fans warten, wie es mit dem Shooter weitergeht. Kehren die Mikrotransaktionen zurück? Oder entfernt Dice das verbleibende Skelett, das früher der Kristall-Shop war? Welche DLCs darf man noch erwarten, nachdem die kostenlosen Erweiterungen ursprünglich so groß beworben wurden? Und wird das magere Star-Card-System durch eine belohnendere Progressionsmechanik ersetzt?

Wir zeigen euch hier die größten Baustellen des Shooters und skizzieren wahrscheinliche und/oder wünschenswerte Lösungen. Schließlich hängt die Zukunft von Dice' Multiplayer-Projekt maßgeblich von den ersten Monaten nach Release ab.

Lohnt Battlefront 2? Unser GameStar-Test zum Multiplayer-Shooter

Kommende DLCs: Die Sache mit Mace Windu

Der schnellste Weg ins Herz der Leute ist simpel: Man gibt ihnen Geschenke. Gerade nach all den Vorwürfen bezüglich Geldgier, Profitstreben und Mikrotransaktionen sollten Dice, Criterion und EA ein Zeichen setzen und den Spielern alsbald neue Erweiterungen für umme zur Verfügung stellen. Schließlich waren kostenlose DLCs ein großer Teil des ursprünglichen Release-Versprechens. Einen ersten Schritt stellte das DLC-Paket zu »The Last Jedi« dar, das Crait, D'Qar und drei neue Helden ins Spiel packte.

Star Wars: Battlefront 2 - Trailer: Ausblick auf die kostenlosen Last-Jedi-Inhalte für Solo & Multiplayer 1:22 Star Wars: Battlefront 2 - Trailer: Ausblick auf die kostenlosen Last-Jedi-Inhalte für Solo & Multiplayer

Von hier gibt's im Prinzip vier Richtungen, in die sich das Spiel weiterentwickeln kann - zwei davon wären allerdings in unseren Augen der falsche Weg. Nummer Eins: Man packt diverse Maps des Vorgängers auch in den Nachfolger, also beispielsweise Sullust, Bespin, Scarif oder die Bürgerkriegs-Variante von Jakku. Dazu finden sich allerorts im Netz Gerüchte, allerdings halten wir simples Recycling für zu dürftig.

Nummer Zwei: Man ergänzt bestehende Schauplätze um neue Karten. Dass von Crait noch eine kleinere Variante für die kompakten Spielmodi Blast und Strike erscheint, ist bereits bestätigt. Aber auch abseits davon wären Variationen von Hoth, Endor, Jakku und Co. denkbar. Battlefront 1 (2015) hatte diese Strategie verfolgt, wirklich das Gelbe vom Ei ist dieses Aufwärmen von Schauplätzen aber nicht.

Nummer Drei: Eine Prequel-Season. Da Battlefront 2 mit seinen Locations bereits jeden Konflikt von Episode 4 bis 8 abdeckt (abgesehen von Bespin), ist ein Ausflug in die Prequels zumindest aus dieser Perspektive ziemlich wahrscheinlich. Es gibt bereits Gerüchte, dass Mace Windu der nächste neue Held werden könnte - genügend Inhalt gäbe es hier allemal: Felucia, Geonosis, Coruscant, Mygeeto, Utapau und Mustafar waren bereits im alten Battlefront 2 beliebte Schauplätze. Und da die Klonkriege im aktuellen Spiel ohnehin unterrepräsentiert sind, halten wir diese Stoßrichtung für ziemlich sinnvoll.

Mace Windu gilt als einer der aktuellen Favoriten für neue DLC-Charaktere in Battlefront 2.Mace Windu gilt als einer der aktuellen Favoriten für neue DLC-Charaktere in Battlefront 2.

Nummer Vier: Komplett neue Schauplätze. Der Kanon an Büchern, Comics und Spielen ist seit Disneys Übernahme zwar erheblich geschrumpft, trotzdem gäbe es diverse Orte, die man in neuen Maps abbilden könnte. Beispielsweise Nar Shadaa oder die Planeten aus der Animationsserie Clone Wars (Onderon, Ryloth) oder Rebels (Lothal). Klar, der Release-Pool von Karten und Schauplätzen in Battlefront 2 geht durchaus voll in Ordnung, allerdings wurden uns stetige kostenlose Erweiterung versprochen - diese Zusage sollte Dice möglichst bald und möglichst wirksam einlösen.

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