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Überraschung nach Battlefront-Debakel: Remaster von Star Wars: Bounty Hunter schlägt sich auf Steam richtig gut

Ziemlich unter dem Radar ist ein Remaster von Star Wars: Bounty Hunter erschienen, einem Baller-Klassiker von 2002. Und das ist gar nicht schlecht.

Jango Fett kehrt 22 Jahre nach Release mit Star Wars: Bounty Hunter als Remaster zurück. Jango Fett kehrt 22 Jahre nach Release mit Star Wars: Bounty Hunter als Remaster zurück.

Um Entwickler Aspyr wird es in den letzten Jahren selten langweilig. Mal gelingen dem Studio echt solide Portierungen und Neuauflagen, zum Beispiel bei der 2021er Rückkehr von Star Wars: Republic Commando oder der 2020er Portierung von Episode 1 Racer.

Mal greift Aspyr aber auch voll daneben: 2023 sorgte das Remaster von Star Wars: Battlefront 1 und 2 als Classic Collection durch die Bank für Kopfschütteln, weil Bugs und Probleme eines der besten Star-Wars-Spiele aller Zeiten nahezu unspielbar machten.

Jetzt ist mit Star Wars: Bounty Hunter das neueste Remaster des Entwicklerteams frisch erschienen - und schneidet auf Steam ziemlich gut ab! Die Steam-Bewertungen stehen aktuell bei zu 88 Prozent positiven Reviews. Der Datenpool fällt mit knapp unter 300 Rezensionen zwar überschaubar aus, deckt sich aber auch mit unserem eigenen Testvideo vom Kollegen Fritz:

Video starten 16:06 Star Wars: Bounty Hunter - Test-Video zum Remaster des Kopfgeldjäger-Shooters

Was taugt Star Wars: Bounty Hunter?

Klären wir erstmal die Grundlagen: Star Wars: Bounty Hunter erschien vor 2022 Jahren als Begleitspiel zum Kinostart von Star Wars: Episode 2. Weil Lucasarts damals nicht einfach die Handlung des Films nacherzählen wollte, dreht sich hier alles um die Vorgeschichte: Wie der legendäre Kopfgeldjäger Jango Fett zum Probanden für die Klonarmee der Republik werden konnte.

Stellt sich nämlich raus: Count Dooku und Darth Sidious haben ihren Topkandidaten über einen Wettstreit der Kopfgeldjäger gefunden. Jango Fett und rivalisierende Branchenkollegen jagen eine abtrünnige Jedi. Um die aufzuspüren, ballert, springt und jetpacked ihr euch durch zahlreiche abwechslungsreiche Level - von den Höhlen Tatooines bis zu den Wolkenkratzern Coruscants.

Bounty Hunter war damals schon klein absolutes A-Klasse-Spiel, aber doch ein launiger Genre-Mix aus Blaster-Schießereien und ein bisschen Plattforming. Das Remaster beschert dem Spiel einige Upgrades:

  • Unterstützung moderner Auflösungen.
  • Leicht aufgehübschte Grafik.
  • Eine alternative Kamerasteuerung.
  • Ein freischaltbares Boba-Fett-Outfit.

Durch die Restaurationsarbeiten wird Bounty Hunter zwar nicht zum komplett neuen Spiel, aber es reicht doch, um daraus die beste Variante des Third-Person-Shooters zu machen. Steam-User Masterkeys709 fasst es recht repräsentativ für andere Rezensionen zusammen:

Ich war erst skeptisch nach den Battlefront-Neuauflagen, aber ich kann sagen: Abseits von wenigen Glitches ist das Spiel bisher super. Alles fühlt sich ähnlich an wie damals, als ich das Spiel mit meinem Bruder auf dem Gamecube gespielt habe. Ich bin sehr glücklich, es jetzt auf Steam wieder zocken zu können. Es sieht hübscher aus und spielt sich gut.

Falls ihr also mal Bock auf ein Mandalorianer-Spiel habt, gibt es deutlich schlechtere Kandidaten als Star Wars: Bounty Hunter. Gut, streng genommen, gibt's gar keine anderen Kandidaten, aber ihr wisst, was wir meinen. Wichtig nur: Das Remaster beseitigt nicht die größten Probleme des Originals.

Bounty Hunter hat immer noch einen frustrierend wankelmütigen Schwierigkeitsgrad, die Schießereien und Sprungeinlagen spielen sich bisweilen fummelig und hinten raus geht dem Leveldesign ein bisschen die Puste aus. Aber wer Ecken und Kanten verzeihen kann, bekommt ein sehr atmosphärisches Star-Wars-Spiel.

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