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Inhaltsverzeichnis
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Legendär schlecht: Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung

Jar Jar Binks ist bei der spielerischen Nacherzählung von Episode 1 noch das geringste Problem. Kameraprobleme, Hüpffrust und Klonlevels bringen auch den gelassensten Jedi-Meister zur Verzweiflung.

von Heinrich Lenhardt,
30.12.2019 08:00 Uhr

  • Star-Wars-Spiele haben 1999 Hochkonjunktur: Zum ersten Prequel-Film »Episode 1 - Die dunkle Bedrohung« erscheinen gleich mehrere Lizenz-Umsetzungen.
  • Das gleichnamige Action-Adventure entsteht unter großem Zeitdruck und das merkt man The Phantom Menace auch an.
  • Wer von »Star Wars: Episode 9« enttäuscht ist, kann sich trösten: Die Lichtschwer-Saga war schon mal viel schlechter. Legendär schlecht.

Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung - Die schlechtesten Spiele aller Zeiten PLUS 6:03 Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung - Die schlechtesten Spiele aller Zeiten

Es ist ohnehin ein zweifelhaftes Vergnügen, den rechten Weg in einem düsteren Sumpflabyrinth zu finden, in dem alles irgendwie gleich aussieht. Wo Kampfdroiden einen beschießen, während man auf Baumstämmen balanciert oder an Seilen hangelt. Das kann eigentlich einen Jedi nicht erschüttern, schließlich gilt es, Naboos Regentin vor einer Invasion zu warnen.

Aber dabei müssen wir einem Charakter folgen, vor dem jedes intelligente Lebewesen eigentlich Reißaus nehmen würde: Der Gungan Jar Jar Binks spornt uns mit seiner quengeligen Stimme dazu an, ihm hurtig nachzueilen. Jedi-Meister sind schon aus nichtigeren Gründen auf die Dunkle Seite der Macht gewechselt.

Wenigstens wird der Gungan-Anteil nach dem dritten Level von Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung auf das Notwenigste reduziert. Jar Jar Binks gehört nicht zu den vier spielbaren Charakteren, zwischen denen wir im Laufe der Handlung wechseln. Die Entwickler scheinen geahnt zu haben, dass der trottelige Tollpatsch bei Star-Wars-Fans nur mäßig liebevolle Gefühle hervorrufen wird.

Auf die Gefahr hin, damit George Lucas' Herz zu brechen, erlauben sie dem Spieler sogar ein Gungan-Massaker in der Unterwasserstadt Otoh Gunga. Aber egal, wie viele Vertreter der schlappohrigen Spezies uns ins Lichtschwert laufen: Wir werden das miese Gefühl nicht los, nach dem schlechten Film in einem noch schlechteres Spiel gelandet zu sein.

Heinrich Lenhardt spielt und schreibt schon seit gefühlten Ewigkeiten für GameStar. Dabei hat er natürlich auch jede Menge Software-Schrott getestet. Exklusiv für GameStar Plus und zur Belustigung unserer Leser kramt er die schlechtesten Spiele aller Zeiten in dieser Serie wieder raus.

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Star Wars: Das Erwachen der Spielemacht

Bereits 1996 weiht George Lucas den LucasArts-Chef Jack Sorensen in seine Pläne für die Prequel-Filmtrilogie ein. Wenn der Film im Mai 1999 herauskommt, sollen gleich mehrere Begleitspiele fertig sein - aber welche?

Als das interne Entwicklungsteam erste Konzeptzeichnungen vom Pod-Rennen auf Tatooine sieht, nimmt es diese Steilvorlage dankend an. Letztendlich muss das Rennspiel wegen »Pod«-Markenschutzproblemen schlicht Episode 1: Racer heißen, bietet aber pünktlich zum Kinostart unterhaltsames Rumgeflitze.

Unter einem weniger glücklichen Stern steht ein zweites Spiel, das zunächst als Episode 1: The Adventure angekündigt wird - bis wohl jemandem aufgefallen ist, dass es hier für ein LucasArts-Abenteuerspiel erstaunlich wenig Puzzles gibt.

So erscheint das actionlastige Spiel einfach unter dem Filmtitel The Phantom Menace. Die deutsche Version heißt Die dunkle Bedrohung, was man auch als Anspielung auf die Spoilergefahr interpretieren kann: Im Spiel wird die Handlung des Films rund drei Monate vor seinem Deutschlandstart verraten.

Wie im Film beginnt die Spielhandlung von Star Wars: Episode 1 an Bord des Handelsföderationsschiffs, wo uns die erste von unzähligen Droiden-Gruppen begrüßt. Wie im Film beginnt die Spielhandlung von Star Wars: Episode 1 an Bord des Handelsföderationsschiffs, wo uns die erste von unzähligen Droiden-Gruppen begrüßt.

Kamera mit wenig Weitsicht

Die Entwicklung des Phantom-Spiels wird einem jungen Studio namens Big Ape Productions anvertraut, das die ehemaligen LucasArts-Angestellten Dean Sharpe und Mike Ebert leiten.

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