Mittlerweile bekommen die Star-Wars-Prequels viel Liebe, aber das war nicht immer so. In den 2000ern waren viele Fans mit den Episoden 1, 2 und 3, bei denen George Lucas persönlich Regie führte, alles andere als glücklich.
Gerade von Zuschauern, die mit der klassischen Trilogie aufgewachsen sind, hagelte es viel Kritik. Doch das hat Lucas laut Ian McDiarmid (und damit dem Schauspieler von Imperator Palpatine) willentlich in Kauf genommen.
Star Wars ist für alle da
Erst auf der SpaceCon 2026 erklärte McDiarmid (via PopVerse), dass der Star-Wars-Schöpfer auch darauf aus war, jüngere Generationen für den Sternenkrieg zu begeistern. Zu Besuch bei der Sci-Fi-Messe wandte sich der 81-jährige Palpatine-Darsteller mit den folgenden Worten direkt an das Publikum:
Es ist großartig, dass ihr und eure Angehörigen, ob alt oder jung, dafür gesorgt habt, dass [Star Wars] so lange Bestand hat. [George Lucas] war sich nicht so sicher, ob die Prequels das Publikum wirklich begeistern würden. Und er erkannte schon früh, dass vielleicht seine Generation [...], die die Originalfilme gesehen hatte, etwas kritischer sein würde.
Und das waren sie tatsächlich, aber die Kinder waren es nicht. Die Kinder waren völlig begeistert davon. Und er meinte: Nun, ich mache diese Filme für alle, aber wenn ein 8-jähriger glücklich ist, habe ich das Gefühl, meine Arbeit getan zu haben. Und genau das ist mit den Prequels passiert.
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Neue Liebe für die Prequels
Die Prequels mussten zu ihrer jeweiligen Veröffentlichung so einiges einstecken. Kritikpunkte wie hölzerne Dialoge, unfokussierte Drehbücher, schwankende Schauspieler-Performandes oder der übermäßige Gebrauch von CGI ziehen sich durch alle drei Teile. Mittlerweile sind die jungen Zuschauerinnen und Zuschauer, die mit Episode 1-3 aufgewachsen sind, groß geworden.
Deswegen findet man vor allem online eine völlig neue Wertschätzung für die Vorgeschichte von Anakin Skywalker und seinem Fall auf die Dunkle Seite der Macht. Das spiegelte sich etwa auch 2025 bei der Wiederaufführung von Die Rache der Sith wider, der über ein einzelnes Wochenende weltweit nochmal 42,2 Millionen US-Dollar einspielen konnte.
Und falls euer Herz ebenfalls für den Krieg der Sterne schlägt, dürft ihr euch auf das kommende Jahr freuen: 2027 werden die Originalfassungen der klassischen Trilogie nochmal im Kino aufgeführt. Dabei handelt es sich also nicht um die von George Lucas überarbeitete Special Edition der Episoden 4, 5 und 6, sondern die ursprünglichen Versionen, wie sie ab 1977 im Kino liefen.
Konkret ist es zum 50. Jubiläum von Star Wars soweit, also am 19. Februar 2027. Mehr dazu und was aktuell sonst bei Star Wars passiert, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.
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