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Adventskalender 2019

Steam 2.0: Im Kampf gegen Epic geht Valve neue Wege

Seit einem Jahr tobt das Duell Steam vs. Epic Games Store. Jetzt schlägt Valve zurück - und GOG.com lauert. Wie sieht die Zukunft der PC-Downloads aus?

von Benjamin Kegel,
29.11.2019 08:00 Uhr

  • Steam rüstet sich für die Zukunft: Mit neuen Features, großen Rabatten und dicken Sales kämpft Valves PC-Plattform Nummer eins gegen Herausforderer Epic.
  • Wie schaut's aus im Duell zwischen Epic Games Store vs. Steam 2.0? GameStar Plus sprach mit den wichtigsten Firmen im Download-Geschäft und befragte Entwickler zur Zukunft der Plattform.
  • Sind Exklusivspiele auf dem Epic Games Store und Boni-Zahlungen des Fortnite-Entwicklers wirklich eine effektive Strategie gegen Valves Übermacht? Warum kehren so viele Publisher zurück zu Steam? Und welche Rolle spielt GOG.com mit seinem Galaxy Launcher 2020?

Ziemlich genau ein Jahr nach dem letzten großen Steam-Report für GameStar Plus werfen wir erneut einen Blick auf Valves Download-Plattform: Wie hat sich Steam im Kampf gegen den Epic Games Store verändert? Und was plant GOG.com? Wir analysieren Zahlen und sprechen mit Entwicklern! Ziemlich genau ein Jahr nach dem letzten großen Steam-Report für GameStar Plus werfen wir erneut einen Blick auf Valves Download-Plattform: Wie hat sich Steam im Kampf gegen den Epic Games Store verändert? Und was plant GOG.com? Wir analysieren Zahlen und sprechen mit Entwicklern!

»Wir freuen uns, EAs Abo-Service im nächsten Frühjahr auf Steam zu starten und den Spielern dort wieder Zugriff auf das EA-Games-Angebot zu ermöglichen.« Moment. Was?! Kollege Peter Bathge und ich schauen einander an: Haben wir das gerade richtig gelesen?

Die verblüffende Antwort von EA auf unsere Anfrage geht noch weiter, und der richtig gute Stoff kommt jetzt erst: »Es wird uns eine Freude sein, unsere Spiele nach acht Jahren Absenz wieder auf den Steam-Store zurückzubringen. Gleichzeitig werden wir mit Herzblut daran arbeiten, für unsere Spieler auch auf Origin eine leistungsstarke Plattform aufzubauen.«

»Steam und Origin sind zwei mögliche Wege für Kunden, um an die Spiele zu kommen, die sie spielen wollen - Communities inklusive. Wir möchten unseren Kunden die Wahl lassen, was sie spielen wollen und wo sie es spielen wollen. Dadurch, dass wir auf sie zugehen, hoffen wir, stärkere Fangemeinschaften aufzubauen, diese zu kombinieren, und unsere Spiele sowie unsere Abo-Angebote auf Steam zu etablieren.«

Tja. State of the Platform, verehrte Damen und Herren! Diese überraschende Entscheidung vonseiten EAs zur Rückkehr auf Steam (etwa mit Star Wars Jedi: Fallen Order) ergibt aber absolut Sinn. Denn das halbe Internet schreit, dass es Steam liebt/hasst, die andere Hälfte schreit, dass es den Epic Games Store liebt/hasst, und kein Mensch sagt irgendwas zu Origin.

Der Markt für digitalen Games-Transport ist aktuell so chaotisch wie nie zuvor - aber seine zwei Zugpferde hat er sicherlich gefunden. Die Lage ist bereits für Kunden knifflig zu überblicken, noch deutlich schwieriger dürften dann die Entscheidungen für diejenigen sein, die ihre Inhalte auf den digitalen Plattformen veröffentlichen … und für die hieran gerne mal die Existenz der eigenen Firma hängen kann.

Weniger Geld hier, mehr Komfort dort, Exklusivdeals, Sonderverträge, gut gehütete Zahlen aufseiten der digitalen Distributoren - bei einem so geladenen Thema halten wir es für wichtig, auch die Betroffenen zu Wort kommen zu lassen.

Wir haben daher während unserer Recherche zu diesem Artikel fünf Spielefirmen angeschrieben: Valve, Epic und GOG als die drei aktuell wichtigsten Namen im grassierenden Launcher/Storefront-Krieg. Und dazu noch zwei große deutsche Computerspielproduzenten, die genau wissen, wovon sie reden: Deck13 aus Frankfurt (The Surge 1 & 2) und King Art aus Bremen (Die Zwerge, Iron Harvest).

Übersicht: Noch mehr Plus-Hintergrundberichte über Steam

Hier seht ihr ein Flächendiagramm der aktiven Spieler auf Steam zu Peak-Zeiten – also die höchste Spieleranzahl des jeweiligen Monats. Nach einem kleinen Durchhänger im September 2018 hat Steam am 25. November 2019 mit 16,6 Mio. gleichzeitigen Spielern locker das viertbeste Ergebnis seiner Laufzeit eingefahren und fast das drittbeste geknackt. Quelle: Steam Hier seht ihr ein Flächendiagramm der aktiven Spieler auf Steam zu Peak-Zeiten – also die höchste Spieleranzahl des jeweiligen Monats. Nach einem kleinen Durchhänger im September 2018 hat Steam am 25. November 2019 mit 16,6 Mio. gleichzeitigen Spielern locker das viertbeste Ergebnis seiner Laufzeit eingefahren und fast das drittbeste geknackt. Quelle: Steam

Steam vs. Epic - Mehrspieler-Modus: go!

Von den Kollegen bei Valve haben wir leider nichts gehört. Das kennen wir so aber schon, generell erweist sich eine tiefgreifende PR-Kommunikation mit Steam unserer Erfahrung nach als zäh bis unmöglich.

Epic Games hat tatsächlich als erstes auf unsere Interviewanfrage geantwortet, allerdings nur mit der freundlichen, aber bestimmten Auskunft, dass man gegenwärtig keine Interviews gibt. Das halten wir, ganz ehrlich, für die richtige Entscheidung: In der derzeit so aufgeheizten Stimmung könnte Epic wohl sagen, was sie wollten, es würde ihnen stets irgendein Strick daraus gedreht werden.

Insofern freuen wir uns sehr, euch unsere Gesprächspartner vorstellen zu dürfen: Für GOG.com (verdammt interessant vor allem aufgrund von Galaxy 2.0) spricht mit uns Christoph Pardey, Head of Partnerships und DACH-Chef (DACH im Sinne von Deutschland, Österreich und der Schweiz - nicht im Sinne von Hausdach).

Von Deck13 dürfen wir PR- und Marketing-Manager Michael Hoss begrüßen. Und für King Art möchte Firmengründer und Creative Director Jan Theysen (Foto) mit uns sprechen. Euch dreien zunächst vielen lieben Dank, dass ihr euch für unser Feature Zeit nehmt. Wir lassen euch im Laufe unseres Artikels gleich mehrfach bei besonders kritischen Fragen zu Wort kommen.

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