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Steam: Nach Early-Access-Sperre für Erotikspiele verbietet Valve jetzt wohl auch Content-Updates

Neue, nicht jugendfreie Inhalte dürfen Entwickler auf Steam ab sofort nur noch als überprüften DLC veröffentlichen und nicht mehr per Update nachreichen.

Immerhin: Sexy Skins wie in Marvel Rivals sind aktuell noch nicht von den Aktivisten ins Visier genommen worden. Immerhin: Sexy Skins wie in Marvel Rivals sind aktuell noch nicht von den Aktivisten ins Visier genommen worden.

Die Luft für Erotikspiele auf Steam wird zunehmend dünner: Künftig dürfen neue nicht jugendfreie Inhalte nicht mehr über reguläre Updates nachgereicht werden, sondern müssen als eigenständiger DLC veröffentlicht werden.

Der nächste Schritt im Kampf gegen Erotikspiele

Ein Entwickler von Crimson Delight, die ein Spiel namens Tales of Legendary Lust: Aphrodisia auf Steam veröffentlicht haben, machte die neue Regelung über einen Reddit-Beitrag öffentlich. Während des Überprüfungsprozesses für ihr Spiel wurde ihnen mitgeteilt, dass das Hinzufügen von nicht jugendfreien Inhalten nach der Veröffentlichung nicht mehr per Patch möglich sei.

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»Soweit ich weiß, konnten Erotikspiele vor der ganzen Collective-Shout-Situation auch nach dem Launch noch NSFW-Inhalte hinzufügen. Aber während des Review-Prozesses wurde uns mitgeteilt, dass dies nicht mehr der Fall ist.«

Der Grund dafür liegt bekanntlich weniger bei Valve selbst, sondern vielmehr bei den Zahlungsanbietern: Seit die australische Aktivistengruppe Collective Shout Kreditkartenfirmen wie Visa und Mastercard unter Druck gesetzt hat, achten diese strenger darauf, welche Inhalte sie über Steam abrechnen lassen.

Video starten 15:42 Das sind die 15 derzeit meistgewünschten Spiele auf Steam

Die Kreditkartenunternehmen wiederum geben den Druck an Plattformen wie Steam und Itch.io weiter. Um die Geschäftsbeziehungen nicht zu gefährden, passt Valve seine Regeln an, und die neue DLC-Regelung scheint nun ein Kompromiss zu sein, um die Spiele auf der Plattform zu halten und gleichzeitig die Anforderungen der Finanzpartner zu erfüllen.

Alle wichtigen Hintergründe zum Thema findet ihr hier:

Entwickler nimmt Valve in Schutz

Überraschenderweise spart der Entwickler nicht mit Lob: Statt Valve den Schwarzen Peter zuzuschieben, betont er die faire Kommunikation im Prüfprozess und zeigt Verständnis für die Zwickmühle, in der die Plattform steckt:

»Der Mitarbeiter im Review war freundlich und entgegenkommend, wir fühlten uns in keiner Weise bedroht oder schikaniert. Man merkte, dass sie ihr Bestes taten, um Entwicklern zu helfen, durch den Prozess zu navigieren.«

Der Entwickler betont, dass Valve den 18+-Bereich von Steam auch einfach hätte streichen können – stattdessen habe man sich bewusst für die Entwickler starkgemacht. Und das, obwohl die Umsätze von Erotikspielen im Vergleich zum gigantischen Restkatalog kaum ins Gewicht fallen würden. Umso mehr wertet er jetzt die Entscheidung als Zeichen echten Wohlwollens.

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