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Inhaltsverzeichnis
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Ein Steam-Geheimtipp will das perfekte Strategiespiel werden

Auf Steam wird Songs of Syx als Mix zwischen Rimworld und Dwarf Fortress gefeiert. Das Early-Access-Spiel macht auch selbst gewaltige Versprechungen. Im Test klären wir, was davon real ist - und was nicht.

von Reiner Hauser,
07.10.2020 12:00 Uhr

  • Auf Steam tummeln sich jede Menge ambitionierte Strategiespiele. Eines davon ist Songs of Syx.
  • Elemente aus Civilization und Anno soll Songs of Syx bieten, dazu einmal riesige Schlachten wie in Total War, die Dynamik eines Rimworld, prozedural generierte Landschaften und Geschichten wie in Dwarf Fortress ebenfalls.
  • Im Early-Access-Test schauen wir uns die Versprechungen des Solo-Entwicklers genau an: Was davon ist schon jetzt im Spiel enthalten und was ist überhaupt realistisch?

Songs of Syx hat fast nur positive Steam-Reviews und wird von einem einzigen Menschen entwickelt, der Strategiespielern den Himmel auf Erden verspricht. Im Early-Access-Test stellen wir das auf die Probe. Songs of Syx hat fast nur positive Steam-Reviews und wird von einem einzigen Menschen entwickelt, der Strategiespielern den Himmel auf Erden verspricht. Im Early-Access-Test stellen wir das auf die Probe.

Songs of Syx ist im Wesentlichen ein neues Aufbau-Strategiespiel in einer Low-Fantasy-Welt. Mit einer Handvoll Zwergen startet ihr euer Abenteuer, indem ihr euch zuerst auf einer riesigen, prozedural generierten Weltkarte einen Siedlungsplatz aussucht und dann die neue Kolonie in eine riesige Stadt mit potenziell Tausenden von simulierten Bewohnern verwandelt.

Auf eurem Gebiet baut ihr verschiedene Ressourcen wie Holz, Stein, Kohle und Eisen ab. Außerdem pflanzt ihr auf unterschiedlich fruchtbaren Böden Nahrung und andere nützliche Pflanzen an. Darum herum schafft ihr anschließend, um die verschiedenen Bedürfnisse der Bewohner zu befriedigen, die gleichzeitig eure Arbeiter sind.

Songs of Syx möchte aber noch viel mehr als ein solider City-Builder sein. Auf der Steam-Seite von Songs of Syx ist da die Rede von Ränkespielen und Kriegen, vom Aufstieg großer Imperien und ihrem Fall aufgrund unbedeutender Geschehnisse, die außer Kontrolle geraten. Verschiedene Rassen, alte und neue Götter, Piraten, Dürren, Krankheiten, Entdeckungen. Jede Partie und ihre Hintergrundgeschichte soll anders verlaufen, während sich eine spannende Erzählung entfaltet.

Link zum Gfycat-Inhalt

Globalstrategie mit Allianzen, Kriegen, untergebenen Siedlungen, Häfen und einem globalen Handelssystem sollen ebenso das Geschehen bestimmen wie große taktisch geprägte Schlachten. Die Gesellschaft wir in verschiedenen Ständen dargestellt, die sich bei schlechter Behandlung auch gegen euch erheben können. Am Anfang soll noch das Wohl der einzelnen, euch ans Herz gewachsenen Untertanen im Fokus stehen, bis es dann nur noch um das große Ganze geht.

Das hört sich wahnsinnig beeindruckend an? Oh ja. Das Problem: Praktisch nichts davon abseits des grundlegenden Städtebaus ist tatsächlich schon vorhanden. Am Ende weist die Seite darauf hin, dass das Spiel noch im Early Access ist und es das auch noch sehr lange bleiben wird. Doch 60-70 Prozent der Features seien schon implementiert. Nach unseren zehn Stunden Spielzeit hatten wir jedoch eher den Eindruck, 60-70 Prozent fehlen noch.

Der Autor
Der Spiele-Geschmack von Reiner Hauser ist schnell erklärt. Er spielt eigentlich alles, in dem man Ressourcen sammeln und Siedlungen oder Imperien gründen kann. Ob das nun Echtzeit-, 4X- oder Aufbau-Strategie ist. Songs of Syx schien da gut ins Beuteschema zu passen, weshalb wir Reiner nach seinen Tests zu Stellaris und Europa Universalis 4 den Key zuschickten. Sorry, Reiner!

Grundsätzlich funktioniert es

Das heißt allerdings nicht, dass Songs of Syx ein unfertiger Haufen Code eines heillos überambitionierten Entwicklers wäre. Gut, fairerweise muss gesagt werden, dass wir uns genau das dachten, als der erste Anlauf für diesen Test nach zehn Minuten Kampf mit der Steuerung beendet wurde. Doch beim zweiten Anlauf fiel die anfängliche Hürde.