Meine Open-World- & Zeitfresser-Tipps auf Steam
The Witcher 3: Wild Hunt
8:48
Die zehn besten Rollenspiele - Platz 1: The Witcher 3 - »The Witcher 3 auf Platz 1? Nee, oder?!«
Mit so viel unverhoffter Freizeit ist jetzt die Gelegenheit günstiger denn je, sich ein Mega-Projekt wie Witcher 3 aufzuhalsen und es tatsächlich zu beenden. Schließlich scheitert das oft daran, dass man in zwei oder drei Feierabendstunden einfach keinen Zugang fürs riesige Open-World-Spiel findet.
Wie soll ich Ciris Spuren verfolgen, Triss' (Ja, Triss!) Herz erobern, Werwölfe erlegen und nebenbei noch Gwent-Champion werden, wenn ich erst um sechs Uhr aus dem Büro komme und noch einkaufen muss? Mit Home Office, Schulfrei oder prüfungsfreien Semesterfreien gestaltet sich das jetzt deutlich einfacher.
Zudem erwarten euch in Velen, Novigrad oder auch Skellige so detailverliebte und unterschiedliche Landschaften, dass sich das Zuhause plötzlich deutlich größer anfühlt, wenn ihr an bedrohlich klaffenden Klippen hinabblickt, saftig grüne Wälder durchquert oder monsterverseuchte Geheimverstecke in der Kanalisation aufspürt. Kaum eine Spielewelt bietet euch so viel Atmosphäre und gleichzeitig noch so viele spannende Geheimnisse und Geschichten zu entdecken wie die des Hexers. Wenn ihr gerade dem Alltag entfliehen wollt, seid ihr hier also definitiv richtig.
- Steam: The Witcher 3
- Preis: Etwa 30 Euro (Psst: Bei GOG Dank Sale aber nur 15 Euro)
- GameStar-Test: Witcher 3 GOTY im Test: König der Rollenspiele
Pillars of Eternity 2: Deadfire
9:40
Pillars of Eternity 2: Deadfire - Testvideo: Auf der Jagd nach dem Rollenspiel-Thron
Piraten, Händler und Einheimische, die um die Voherrschaft über wunderschöne, tropische Inseln und ihre wertvollen Ressourcen streiten, ein abtrünniger Gott, der mein Zuhause in Schutt und Asche gelegt hat und jetzt von mir gejagt wird, durchtriebene Geheimorden, packende Kämpfe gegen feuerspeiende Drachen, sprechende Tote und mehr: All das erwartet euch in Pillars of Eternity 2.
Fällt einem zuhause die Decke auf den Kopf, hilft wenig so gut, wie eine frische Meeresbrise und eine richtig gute Geschichte. Oldschool-Rollenspiele sind bekannt für ihre Erzählkunst und Pillars 2 würzt seine mitreißende Story noch mit einer wunderschön zeitgemäßen Optik und einem unverbrauchten Piraten-Setting im Vergleich zur Standard-Fantasy von Baldur's Gate und Co.
Ihr müsst den Vorgänger nicht zwangsläufig gespielt haben. Es bietet sich allerdings an, wenn ihr die Zeit habt. Nur so konnte ich mich über ein Wiedersehen mit Figuren wie Edér oder Aloth freuen. Beide waren wie Freunde für mich, deren Rückkehr mich darüber hinweggetröstet hat, dass dieser unverschämte Trampelgott mein Schloss kaputtgemacht hat. Das baut man nämlich im Vorgänger mühsam zusammen auf.
- Steam: Pillars of Eternity 2
- Preis: Knapp 40 Euro - oder 60 Euro inklusive der fantastischen DLCs
- GameStar-Test: Pillars of Eternity 2 im Test: Pirat auf Götterjagd
Assassin's Creed: Odyssey
14:51
Assassin's Creed: Odyssey - Testvideo: Riesige Open World, riesiger Spaß?
In einer Kolumne habe ich darüber philosophiert, wie mich Kassandra in Assassin's Creed: Odyssey zu einem schlechten Menschen gemacht hat. Das klingt furchtbar, ist aber eigentlich großartig. Denn ich spiele sonst in allen richtigen Rollenspielen immer brav die Gute. Odyssey gab mir aber eine so glaubhafte Söldnerin an die Hand, dass ich in ihre Rolle schlüpfen wollte. Würde eine Kassandra wirklich das Spiel neu laden, weil sie jemanden nicht retten konnte? Würde sie sich entschuldigen, weil etwas nicht perfekt geklappt hat?
Nein! Kassandra sagt »Malaka!« und macht weiter, weil sie keine Zeit für diesen Quatsch hat und nicht der Babysitter der ganzen Spielwelt ist. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf hatte ich unglaublich viel Spaß mit Odyssey, weil ich mich ohne Hemmungen austoben konnte und nicht immer nur versucht habe, das beste Ergebnis zu erzielen.
Und Gelegenheit zum Austoben gibt es reichlich: Euch erwarten gleich mehrere interessante Story-Pfade rund um griechische Sagenfiguren wie den Minotaurus oder reale Figuren wie Sokrates mit passenden Missionen, die einem sogar richtig ans Herz wachsen. Könnt ihr mit Fantasy und Mittelalter nicht so viel anfangen, hilft ja vielleicht eine spaßige »Geschichtsstunde« bei der Ablenkung. Neugierig geworden? Dieses Wochenende könnt ihr sogar gratis reinschnuppern.
- Steam: Assassin's Creed: Odyssey
- Preis: Rund 60 Euro, gerade aber auf knapp 20 reduziert, der Season Pass für 20 Euro (sonst 40) lohnt sich dank der großartigen Addons ebenfalls
- GameStar-Test: AC: Odyssey im Test - Der Koloss von Ubisoft
Pro-Tipp zum Abschluss: GameStar-Plus-Abonnenten bekommen gerade kostenlos richtig tolle Zeitfresser-Spiele! Im Rollenspiel Tyranny dürft ihr eure Wut über die aktuelle Situation rauslassen und mal einen Bösewicht spielen, während Panzer Corps Strategiefans optimal auf Panzer Corps 2 vorbereitet, das unserem großen Plus-Test zufolge das erste große Strategie-Highlight 2020 liefert.
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