Steam genießt unter Spielerinnen und -Spieler einen ziemlich guten Ruf. Nicht nur erscheint so gut wie jedes PC-Spiel auf der Plattform, auch der Kunden-Support wird immer wieder von Nutzern gelobt.
Erst kürzlich haben wir euch von einem User berichtet, der aufgrund einer psychischen Erkrankung einen Großteil seiner Spiele löschte. Steam hat nicht lange gefackelt und ihm nach seiner Anfrage prompt alle Spiele einfach zurückgegeben. Unter diesem Artikel hat sich auch die GameStar-Community zu Valves Support-Politik ausgetauscht und ein User stach dabei besonders hervor: Iamwetwo, der Kallax-Kratos.
Kallax Vs. Steam Knuckles
Iamwetwo ist bekennender VR-Liebhaber und hat sich für seine virtuellen Ausflüge die Valve Index Controller gegönnt, an denen immerhin ein 300-Euro-Preisschild hängt. Gut investiertes Geld, wie der User beschreibt, denn sowohl mit Half-life: Alyx als auch mit dem Boxspiel Creed: Rise to Glory hatte er oder sie bisher richtig Spaß.
Bei letzterem wurde die Euphorie jedoch zum Verhängnis:
Hab also dem virtuellen Mr. T so richtig eins auf die Glocke gegeben und BÄMMS, im Eifer des Kampfes, mit einer amtlichen Geraden den virtuellen Begrenzungszaun durchschlagen … ebenso wie das ganz real existierende Kallax-Regal von Ikea. Naja, nicht ganz durchschlagen, aber ein amtliches Loch in die Seite. Leider hat's bei diesem rekordverdächtigen K.-o.-Schlag den oben auf dem Controller aufgesetzten Thumpstick aus dem Gehäuse herausgebrochen. Mir war ehrlich zum Heulen zumute.
Iamwetwo auf GameStar.de
6:16
Valve stellt drei neue Hardware-Produkte vor, darunter die Steam-Machine – einen winzigen Gaming-PC
Da Iamwetwo (noch) kein Box-Millionär ist, war ein Neukauf der Knuckle-Controller ausgeschlossen, und so landete schon bald eine Mail beim Steam-Support. Eigentlich wollte der User nach einer nüchternen Beschreibung der Geschehnisse lediglich wissen, ob es in Deutschland eine Möglichkeit gibt, wo man die Controller reparieren lassen könnte.
Ein paar Stunden später kam allerdings eine überraschende Antwort:
[Es wurde] sich erstmal erkundigt wurde, wie es meiner Hand geht. Dann hatte man noch angemerkt, dass sie sich freuen, dass »das Regal wohl keine Chance in einem Kampf gegen mich hätte« und haben nur nachgefragt, ob sie den Ersatzcontroller an die ursprüngliche Lieferadresse schicken dürfen.
Und das war's. Keine Rechnung, keine Portokosten, gar nichts. Hab mit keinem anderen Unternehmen jemals so einen kundenfreundlichen Umgang erlebt.
In den Antworten pflichten andere GameStar-Nutzer Iamwetwo bei. ChrisMoon wünscht sich zum Beispiel thematisch passend, dass Valve ruhig »noch mehr in diese Kerbe schlagen« würde.
Tatsächlich ist es nicht ungewöhnlich, dass Steam beziehungsweise Valve gerne mal die Regeln biegt, wenn sie man nett drum bittet. Manchmal reicht es auch ganz lieb »Bitte, biiiiitte« zu schreiben, wie ihr im oben verlinkten Artikel lesen könnt.
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