Die Nutzung von Steam via VPN ist bereits seit langer Zeit durch die Endbenutzervereinbarung des Online-Shops untersagt. Wer dabei erwischt wird, sich mit einer IP-Adresse eines anderes Landes einzuklinken, wird gesperrt.
Dennoch werden anscheinend weiterhin genug Versuche protokolliert, die bisherigen Maßnahmen zu umgehen. Daher soll eine neue Richtline für die Benutzerkonten die Nutzung des Steam-Shops via VPN-Zugang weiter erschweren.
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Die verbotenen Früchte der VPN-Nutzung
Die Vorteile der Nutzung eines VPN-Zugangs bei Steam liegen auf der Hand: Der Shop hat seine Preise schon immer regional angepasst. Damit will man Menschen in finanzschwächeren Regionen entgegenkommen. Das führt je nach Wechselkurs aber zu großen Preisschwankungen, auch bei begehrten Top-Titeln, und auf diese Preisersparnis wird beim Shopping via VPN abgezielt.
Valve hat nun eine weitere Maßnahme eingeführt, um diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Denn eine kleine Änderung der Benutzerrichtlinien sorgt dafür, dass ihr euer Land in den Konteneinstellungen nur noch ein Mal alle drei Monate ändern dürft. Wenn ihr Steam wie vorgesehen nutzt, dürfte euch diese neue Vorgabe eigentlich nicht tangieren.
Kurz vor dem nächsten Sale
Der Zeitpunkt dieser Maßnahme ist aber interessant, denn der diesjährige Summer Sale ist gestern Abend gestartet. Dort dürfte die VPN-Nutzung für Valve ein noch größerer Dorn im Auge sein als sonst. Immerhin werden zahlreiche Titel ohnehin schon stark reduziert sein.
Bereits in der Vergangenheit hatte Valve geprüft, wie man sich des leidigen Themas VPN entledigen kann. Vor allem bei den Bezahlmethoden legte man Hand an. Seitdem ist es nur noch möglich, mit inländischen Anbietern zu bezahlen. Wer in Deutschland mit Kreditkarte zahlen will, muss demnach auch die Karte eines deutschen Anbieters hinterlegt haben.
Ob all diese Maßnahmen nun ausreichen, um Schummler aus dem Store zu vertreiben, wird die Zeit zeigen.
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