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Fazit: Steel Division: Normandy 44 im Test - Atemlos durch die Schlacht

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Fazit der Redaktion

Martin Deppe
@GameStar_de

Vor fast 30 Jahren hat mich schon mal ein Strategie-Spiel mit »Steel« im Namen fasziniert. Nämlich Typhon of Steel auf dem Commodore 64. Das kam 1988 von SSI und erinnerte optisch an eine Mischung aus Text-Adventure und Zeichensatz-Rollenspiel. Doch die rundenbasierten Weltkriegs-Gefechte waren hochspannend, weil ich mit jedem Trupp mitgefiebert habe. Schon damals gab's ein Moralsystem, Crews in Panik verließen ihre Panzer, es gab realistische Sichtlinien, Reichweiten, Rauchgranaten. Mit Steel Division kommt dieses Spielgefühl wieder auf: Hier zählt nicht (nur) die Feuerkraft, sondern auch die richtige Taktik im richtigen Moment. Stures Anrennen gegen MG-Feuer mag in Hollywood funktionieren, hier hingegen vernebele ich meinen Vorstoß, flankiere den Gegner weiträumig - oder decke ihn, wenn Zeit genug ist, mit Mörserfeuer ein. Oder doch lieber auf meine Panzer warten, um sie dann womöglich in einem PAK-Hinterhalt zu verlieren?

Während ich 1988 noch in Ruhe überlegen konnte, schmeißt mich Steel Division heute in Dauerstress. Selbst auf der langsamsten Tempostufe Bullet-Time brennt überall die Hütte, denn mein Kampf gegen das MG-Nest ist nur einer von vielen gleichzeitig. Einsteiger (und teils auch erfahrenere Spieler) sind hier schnell überfordert, zumal Steel Division trotz des ausführlichen Einsteiger-Tutorials und der sehr zugänglichen Steuerung keine leichten Szenarios auffährt - schon der erste Kampagnen-Einsatz hat es in sich. Wer es knackig, aber nicht ultrarealistisch mag, ist hingegen bestens aufgehoben. Tipp: Am besten mit Freunden im Multiplayer spielen, denn hier sind gut koordinierte Gefechte richtig, richtig spannend!

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