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Sympathie für den Teufel - Diesen Schurken hätten wir den Sieg gegönnt

Auch GameStar-Redakteure sind nicht vor der Versuchung des Bösen in Videospielen gefeit. In unserer Liste mit den Lieblingsschurken der Redaktion erfahren Sie, welchen Bösewichten wir heimlich die Daumen gedrückt haben.

von GameStar Redaktion,
25.06.2017 13:00 Uhr

Die GameStar-Redaktion ist nicht immer auf der Seiten der Guten, in manchen Spielen wünschen wir uns sogar den Triumph des Bösen. Die GameStar-Redaktion ist nicht immer auf der Seiten der Guten, in manchen Spielen wünschen wir uns sogar den Triumph des Bösen.

Helden sind schön und gut - doch manche Spiele bieten so fantastische Bösewichte, dass viele Spieler schnell in Versuchung kommen, die Seiten zu wechseln. GameStar-Redakteure sind da keine Ausnahme - auch wir verfallen allzu oft der Dunklen Seite und drücken in Spielen heimlich den Schurken die Daumen.

Zur Themenwoche »Das Böse in Spielen« haben wir uns gefragt welche Fieslinge unsere Herzen gewinnen konnten und welche Antagonisten unserer Meinung nach den Sieg verdient hätten. Die Antworten auf diese Fragen und einige Huldigungen an das Böse in Videospielen finden Sie in unserer Liste mit den Lieblingsschurken der GameStar-Redaktion.

Alle Infos zur GameStar-Themenwoche »Das Böse in Spielen«

Heiko Klinge findet einen würdigen Widersacher


Heiko Klinge
@HeikosKlinge

Jon Irenicus hat in Baldur's Gate 2 mein Herz für Schurken im Sturm erobert! Denn bereits sein erster Auftritt im Bioware-Klassiker gehört zum Besten, was ich in Rollenspielen je erlebt habe. Als Versuchskaninchen wache ich in einem Dungeon voller faszinierender Maschinen auf, die dazu dienen, mir eine verborgene Kraft zu rauben, von der ich bis dato nicht mal wusste, dass ich sie überhaupt besitze. Und das ist das Großartige an diesem Antagonisten: Ich will ihn nicht nur besiegen, ich will etwas über ihn und von ihm erfahren.

Eine deutliche stärkere Motivation als die üblichen Welteroberungspläne anderer Gegenspieler. Auf der Jagd nach Jon Irenicus finde ich sukzessive immer mehr über meinen mysteriösen Feind heraus, und jedes Detail macht ihn noch faszinierender. Woher er stammt, wer er früher einmal war, wen er geliebt hat, warum er nach Unsterblichkeit strebt. Dabei kreuzen sich auch immer wieder die Wege von Held und Schurke, und immer passiert etwas Dramatisches, ohne dass es zum finalen Showdown kommt.

Als letzterer dann doch nach knapp 200 Spielstunden erlebt und überstanden war, hatte ich tatsächlich Tränen in den Augen. Nicht weil, das Ende so traurig war, sondern weil ich Abschied nehmen musste. Von einem fantastischen Rollenspiel. Und von einem überaus würdigen Widersacher. Joneleth Irenicus, es war mir eine Ehre gegen Sie antreten zu dürfen!

Jon Irenicus war einer der wenigen Bösewichte, die Heiko gefährlich werden konnten. - am Ende gewann besiegte »Die Klinge« seinen würdigen Gegenspieler aber dennoch.Jon Irenicus war einer der wenigen Bösewichte, die Heiko gefährlich werden konnten. - am Ende gewann besiegte »Die Klinge« seinen würdigen Gegenspieler aber dennoch.

Markus Schwerdtel mag singende KIs

Markus Schwerdtel
@kargbier

Mir hat es im Herz weh getan, als ich seinerzeit in Portal GLaDOS im Schmelzofen verschrotten musste. Schließlich weiß ich, was Hochleistungs-Hardware kostet. Dazu kommt, dass mich die Künstliche Intelligenz mit ihren Sprüchen das ganze Spiel über glänzend unterhalten hat. War plötzlich ganz schön still, als die Einzelteile verschmurgelten.

Dabei hätte bei mir daheim beste Verwendung für GLaDOS gehabt. Ich würde mir die fiese KI quasi als Luxus-Alexa im Wohnzimmer installieren und mit möglichst abseitigen Fragen nerven. Einfach nur, um ihre sarkastisch-lustigenen Antworten zu hören. "GLaDOS, wann erscheint Half-Life 3?" zum Beispiel. Oder: »GLaDOS, wird es eine PC-Version von Red Dead Redemption 2 geben?"

Und dabei habe ich stets die Genugtuung, dass das Miststück, das für die Tode hunderter Testobjekte (einschließlich meiner eigenen) verantwortlich ist, jetzt nach meiner Pfeife tanzen muss. Und wenn ich ganz gemein drauf bin, dann lasse ich sie für mich singen. This is a triumph!

GLaDOS dürfte auch bei Markus im Wohnzimmer hängen.GLaDOS dürfte auch bei Markus im Wohnzimmer hängen.

Michael Graf ist der Imperator

Michael Graf
@Greu_Lich

Frieden und Ordnung - das sind doch rechtschaffene Ziele. Jeder soll unbehelligt leben können. Zum Beispiel von gewalttätigen Rebellen. Zum Beispiel in Star Wars. Deshalb schlage ich mich in Krieg-der-Sterne-Spielen so gerne auf Seiten des Imperators, etwa in Tie Fighter, vor allem aber im Strategiespiel Empire at War. Nicht, um die Galaxis zu unterjochen, sondern um Frieden und Ordnung wiederherzustellen.

Dabei hilft mir ein einfacher, psychologischer Kniff. Ich weiß sehr wohl, dass das Imperium laut Star-Wars-Lore ein rassistisches, tyrannisches, gewalttätiges Terrorregime darstellt. Aber wenn ich es anführen würde, wäre es doch ganz anders, viel freundlicher! Ich würde doch keine Ewoks verbrennen, keine Wookies versklaven, kein Alderaan in die Luft jagen! Es sei denn, man zwingt mich dazu, aber wer würde denn so etwas tun? Ganz nebenbei: Ewoks essen Menschen! Schaut euch »Die Rückkehr der Jedi-Ritter an!

Deshalb spiele ich auch in Rollenspielen wie Knights of the Old Republic immer den braven Jedi: Da sehe ich ja direkt die Folgen meiner Untaten - und ich will ja gar keine Untaten begehen. Abstrakte Strategiespiele lassen mir mehr Raum zum Rollenspiel im Kopf, mehr Raum, mir mein Imperium als wohlwollende Friedensmacht auszumalen statt als interstellaren Repressionsstaat. Mein Imperium ist nicht böse, es ist gut! Herzensgut!

Wie meinen? Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert? Ich möchte mal so tun, als hätte ich das nicht gehört. Es wäre bedauerlich, wenn ich Besatzungstruppen in diesem Artikel zurücklassen müsste.

Empire at War macht mich selbst zum Imperator. Zum friedliebenden und netten Imperator natürlich.Empire at War macht mich selbst zum Imperator. Zum friedliebenden und netten Imperator natürlich.

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