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Temtem vs. Pokémon: Was unterscheidet die beiden Monstersammel-Spiele?

Temtem ist mehr als nur eine Pokémon-Kopie. Doch wo genau liegen die Unterschiede? Wir haben uns beide Spiele genauer angesehen, um das zu erklären.

von Mathias Dietrich,
26.01.2020 10:10 Uhr

Theoretisch könnten Temtem gegen Pokémon kämpfen. Theoretisch könnten Temtem gegen Pokémon kämpfen.

Temtem ist am 21. Januar 2020 für den PC im Early-Access erschienen. Die Vergleiche mit Nintendos Pokémon-Serie lassen sich nicht abstreiten und auch der Entwickler ist sich deren bewusst. Da stellt sich natürlich die Frage: Was macht Temtem überhaupt anders als das große Taschenmonster-Vorbild? Diese Frage beantworten wir euch im folgenden Artikel. Unser Review zur Early-Access-Version findet ihr übrigens hier:

Temtem im Test: Pokémon mit einer Prise Dark Souls

1. Die Kämpfe

Das Kampfsystem ist der wohl wichtigste Aspekt beider Monstersammelspiele. Temtem wie auch Pokémon bieten rundenbasierte Kämpfe, in denen jeder Spieler bis zu sechs der Monster in den Ring schickt. Dann greift ihr abwechselnd an, setzt Items ein oder wechselt eure Kreaturen aus.

Bei beiden Titeln sind zudem die elementaren Vor- und Nachteile der Monster ein wichtiger Aspekt. Hier enden die Gemeinsamkeiten aber bereits.

Pokémon Das Kampfsystem von Pokémon basiert auf Zufallswerten.

Temtem Temtem will vor allem mit Vorhersehbarkeit punkten und ähnelt damit eher Schach.

Die Besonderheiten von Pokémon

  • Viele Kampfmethoden: Die meisten Kämpfe in Pokémon laufen im Format 1-gegen-1 ab. Im Laufe der Zeit wurden jedoch noch viele weitere Arten hinzugefügt. So gibt es Doppelkämpfe, Dreifachkämpfe, Drehkämpfe und mehr.
  • Risk-Reward im Mittelpunkt: In Pokémon ist der Zufall ein wichtiger Faktor. Nutzt ihr die Attacke, die 120 Schadenspunkte verursacht, aber nur eine 80% Chance hat zu treffen? Wechselt ihr ein Pokémon aus, dass paralysiert ist und deswegen eine 25% Chance hat, nicht anzugreifen, oder geht ihr das Risiko ein? Stets müsst ihr entsprechende Entscheidungen treffen.
  • PvP wie im Rest des Spiels: Die Matches gegen andere Spieler tragt ihr in einem der verfügbaren Formate aus. Es gibt zudem Turniere, die speziellen Regeln folgen und bestimmte Pokémon bannen.
  • Attacken-Trainer und Verlerner: Wenn ihr die Attacke eines Pokémons wiedererlernen wollt, müsst ihr erst einen bestimmten Attacken-Trainer aufsuchen. Bestimmte Attacken lassen sich zudem nur durch den Verlerner vergessen.

So unterscheidet sich Temtem

  • Doppelkämpfe als Standard: In Temtem kann jeder Kampfteilnehmer zwei Monster gleichzeitig auf dem Feld haben. Die Temtem beeinflussen sich über ein Synergiesystem zudem gegenseitig. So kann eine Attacke mehr Schaden verursachen oder einen Zusatzeffekt auslösen, wenn der Partner auf dem Feld den richtigen Elementtyp besitzt.
  • Alles lässt sich planen: Kein Zufall. Das ist der Leitspruch, den Temtem seit seinem Kickstarter verfolgt. Attacken treffen immer, Zusatzeffekte werden stets ausgelöst. Ihr wisst genau, was durch den Einsatz einer Attacke passieren wird. Mechaniken wie ein Stamina-System und die bereits genannten Synergien sorgen für die Komplexität.
  • PvP mit Bannsystem: Ein PvP-Match startet ihr mit acht Temtem. Danach nehmen die Kontrahenten abwechselnd ein Monster in ihr Team und bannen eines des Gegners. Der Kampf beginnt, sobald beide Spieler sechs Temtem ausgewählt haben. Die Konfrontation selbst wird im üblichen 2-gegen-2-Format ausgetragen.
  • Ein Temtem erinnert sich an alles: Eure Temtem lernen ebenso wie Pokémon Attacken. Und sie erinnern sich an alle. Im Kampf könnt ihr nur vier einsetzen, zwischen den Kämpfen könnt ihr jedoch das Moveset eurer Monster jederzeit per simplen Drag-&-Drop anpassen.

2. Die Monster

Die Designs der jeweils titelgebenden Monster basieren in beiden Spielen auf Tieren, Gegenständen und der Fantasie ihrer Schöpfer. Auch haben alle einen bestimmten Typ, der stark oder schwach gegen andere ist.

Weiter besitzen beide Monsterarten Werte, die den Wachstum der einzelnen Attribute kontrollieren und sich trainieren lassen. Besonders seltene Versionen, die anders gefärbt sind, bieten ebenso beide Spiele genauso wie Zuchtmöglichkeiten. Die größten Unterschiede lassen sich hier beim Umfang finden.

Pokémon Pokémon ist mittlerweile über 20 Jahre alt, wodurch seine Monsterdesigns teilweise sehr bekannt sind.

Temtem Das Monsterdesign von Temtem ähnelt Pokémon stark. Platypet war ursprünglich gar ein Fakemon, eh es zum Temtem wurde.

Die Pokémon

  • Ein Spiel reicht nicht für alle: Pokémon bietet mittlerweile 890 Monster, von denen einige zudem unterschiedliche Formen besitzen. In die neuesten Ableger Schwert und Schild haben es allerdings nicht alle geschafft. Zusammen mit dem Seasonpass könnt ihr mehr als 400 Monster sammeln. Viele von denen bekommt ihr nur durch Tausch: Denn Schwert und Schild haben jeweils exklusive Pokémon, die es nicht auf der jeweils anderen Edition gibt.
  • Mehr Typen: Pokémon hat mit der achten Generation ganze 18 unterschiedliche Typen. Jedes Monster kann bis zu zwei Typen gleichzeitig angehören und diese auch durch Gegenstände oder temporäre Entwicklungen kurzzeitig ändern. Attacken haben hingegen - bis auf sehr seltene Ausnahmen - stets einen Typ.
  • Endlose Zucht: Ein perfektes Pokémon zu züchten benötigt vor allem nur Zeit. Habt ihr einmal ein Wesen mit guten Werten, könnt ihr diese endlos lange über die verschiedenen Arten hinweg weitervererben und so besonders starke Monster züchten.

Die Temtem

  • Weniger Masse, dafür alle da: Temtem zielt derzeit auf mehr als 161 Monster ab. Die Early-Access-Version bietet in etwa 80. Dafür könnt ihr alle selbst fangen und züchten. Zwar ist auch der Tausch mit anderen Spielern möglich, ihr müsst ihn aber nicht verwenden, um eure Temtempedia zu vervollständigen.
  • Weniger Typen: Temtem können bis zu zwei von zwölf Typen besitzen. Attacken haben hingegen immer genau einen Typen, können jedoch mit einem weiteren synergieren und so stärker werden oder zusätzliche Effekte auslösen.
  • Zucht ist schwerer: Temtem erschwert euch das Zuchtvorhaben. Denn jede Kreatur hat eine »Genetic Degradation«. Das bedeutet, dass ihr irgendwann nicht mehr weiterzüchten könnt, ohne ein neues Monster zu fangen. Entsprechend aufwendiger ist es, ein Temtem mit perfekten Werten zu bekommen.

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