The Ascent aus der Ego-Perspektive lässt die Draufsicht fast wie Verschwendung wirken

Es ist wirklich schade, dass The Ascent nicht regulär in der Ego-Perspektive spielbar ist. Denn ein Tool zeigt, wie fantastisch das Cyberpunk-Spiel damit aussieht.

von Vali Aschenbrenner,
11.08.2021 11:44 Uhr

Da kann man schon mal genauer hinschauen: The Ascent aus der Ego-Perspektive ist ein echter Hingucker. Da kann man schon mal genauer hinschauen: The Ascent aus der Ego-Perspektive ist ein echter Hingucker.

The Ascent hätte ein richtig gutes Action-Rollenspiel im Cyberpunk-Genre werden können - wären da nicht die nervigen Probleme mit der Technik. Denn das Spiel der Entwickler von Neon Giant bietet eine Menge fantastische Ideen und eine wunderschöne Grafik, die wir normalerweise aus der isometrischen Perspektive bestaunen.

Dass The Ascent mindestens genauso gut - wenn nicht sogar viel, viel besser - in der Ego-Perspektive aussieht, zeigt jetzt ein Video des YouTubers Gaming with Griff Griffin. Darin benutzt er nämlich das Tool Universal Unreal Engine 4 Unlocker, um die Spielwelt aus einer First-Person-Ansicht zu erkunden.

Warum ist dieses Spiel nicht in der Ego-Perspektive spielbar?!

Die Kinovorbilder wären stolz: Und wie ihr euch in dem Video selbst überzeugen könnt, sieht das Ergebnis absolut fantastisch aus: Die Cyberpunk-Atmosphäre ist zum Schneiden dicht und erinnert dabei nicht nur stark an Filmklassiker wie Ghost in the Shell, Dredd oder Blade Runner (2049). Einen Vergleich mit dem Rollenspiel von CD Projekt Red Cyberpunk 2077 darf sich The Ascent damit natürlich ebenfalls gefallen lassen.

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Regen im Neon-Schein: Absolut beeindruckend fallen ebenfalls die detaillierten Modelle von Gegnern und NPCs aus, während auch die Licht-, Schatten- und Wettereffekte begeistern. Zumindest bei Letzteren müssen wir fairerweise sagen, dass die in der isometrischen Perspektive auch schon eine verdammt gute Figur machen.

First-Person ursprünglich geplant? Die verhältnismäßig guten Gesichtsanimationen, aber vor allem der hohe Detailgrad wirft aber sogar die Frage aus, ob The Ascent nicht irgendwann für die Ego-Perspektive entwickelt wurde: Denn warum sonst sind die Beschriftungen von Supermarktwaren, die Buchstaben und Zahlen auf Holo-Tablets oder sogar Artikel in herumliegenden Zeitungen lesbar? Auch, wenn manche davon mit Platzhaltertexten daherkommen ...

So (leider) nicht spielbar: Tatsächlich ist The Ascent bedauerlicherweise nicht in der Ego-Perspektive spielbar. Dafür könnt ihr das Cyberpunk-Rollenspiel zumindest genauso erkunden - und zwar mithilfe des Universal Unreal Engine 4 Unlocker, der sich kostenlos herunterladen lässt. Um das Video von Gaming with Griff Griffin nachzustellen, müsst ihr dann im laufenden Programm lediglich »toggledebugcamera« als Befehl eingeben.

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Unser Test und Video zu Ascent: Was wir von The Ascent im Detail halten, könnt ihr übrigens in unserem ausführlichen Plus-Test nachlesen. Und falls ihr der lieblichen Stimme von Maurice zuhören wollt, dann schaut einfach in unser Test-Video rein, in dem er erklärt, wie The Ascent sein Herz gebrochen hat.

The Ascent ist so schön, so spaßig... und so kaputt 21:01 The Ascent ist so schön, so spaßig... und so kaputt

Habt ihr schon selbst in The Ascent reingespielt? Was haltet ihr von dem neuen Action-Rollenspiel im Cyberpunk-Genre? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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