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Bei Prime Video dominiert gerade ein brandneuer Piraten-Actionfilm die Charts, aber wie gut ist The Bluff wirklich? Ich verrate es euch

Nein, The Bluff ist kein neuer Fluch der Karibik, aber trotzdem einen Blick wert. Das meint zumindest Vali, der bei der ein oder anderen Schwäche des Actionfilms gleich zwei Augenklappen aufsetzt.

The Bluff ist bei Weitem nicht der beste Actionfilm bei Prime Video, aber allemal launig. Bildquelle: Amazon Studios The Bluff ist bei Weitem nicht der beste Actionfilm bei Prime Video, aber allemal launig. Bildquelle: Amazon Studios

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Für Freibeuter-Fans sind interessante Zeiten angebrochen! Schon seit einer gefühlten Ewigkeit ist kein anständiger neuer Piratenfilm mehr erschienen. Gleichzeitig ist One Piece mit aktuell drei verschiedenen TV-Serien populärer denn je. 

Währenddessen bahnt sich bei Fluch der Karibik nach fast zehn Jahren ein Kino-Comeback an. Doch ob man sich in Anbetracht der Qualität von Teil 4 und 5 darauf freut, bleibt jedem selbst überlassen. Aber okay, dafür haben wir ja wirklich spaßige Freibeuter-Abenteuer wie Our Flag Means Death … die nach nur zwei Staffeln abgesetzt wurde und jetzt für immer auf einem Cliffhanger endet. Uff. 

Na gut, immerhin lauert mit dem Remake von Assassin’s Creed: Black Flag eines der am schlechtesten gehüteten Geheimnisse der Gaming-Branche am Horizont.

Ihr merkt vielleicht: Ich hungere nach anständigem Piraten-Gedöns mehr als ein Skorbut-geplagter Matrose nach einer Mandarine. Und genauso gut könnt ihr euch vorstellen, dass ich bei einem neuen Piraten-Actionfilm für Prime Video gleich mal den Enterhaken gezückt habe.

Vali Aschenbrenner
Vali Aschenbrenner

Über den Autor: Wäre Vali im Piraten-Zeitalter aufgewachsen, dann hätte er ein Leben als Landratte gefristet. Oder wäre an einem Holzsplitter im Zeh elendig verendet. Dabei macht er sich nichts vor. Für Begeisterung für ein sträflich vernachlässigtes Kino-Genre reicht's bei ihm trotzdem.

Endlich wieder Piraten!

Ihr kratzt euch bei dem eher bizarr wirkenden Filmtitel von The Bluff gerade verwundert mit der Hakenhand die Schläfe? Keine Sorge, der GameStar-Crew eile ich als Möchtegern-Captain schleunigst zur Hilfe:

  • The Bluff ist seit dem 25. Februar 2026 im Streamingabo von Amazon Prime Video verfügbar und kommt auf eine Laufzeit von 101 Minuten.
  • Für die Regie ist Frank E. Flowers verantwortlich, der zuvor vor allem Kurzfilme oder TV-Episoden in Szene setzte. Außerdem war er als Autor an Filmen wie Bob Marley: One Love beteiligt.
  • In den Hauptrollen treten Priyanka Chopra Jonas (Citadel, Matrix Resurrections) als kampferprobte Fischersfrau mit mysteriöser Vergangenheit namens Ercell und Karl Urban (The Boys, Dredd) als ruchloser und brutaler Piraten-Captain Connor auf. 
  • Die Story? Im Jahr 1846 steuert das Zeitalter der Piraten auf sein Ende zu. Als einer der wenig übriggebliebenen Freibeuter der Meere kommt Captain Connors mitsamt seiner Crew einem Goldschatz auf die Schliche. Den soll Ercell auf einer paradiesischen Insel verstecken, wodurch deren Bewohner, aber auch Ercells eigene Familie in Connors Visier geraten.
  • Auf Rotten Tomatoes steht The Bluff gerade bei einem Kritiker-Durchschnitt von 68 Prozent, Zuschauer werten mit 76 Punkten etwas wohlwollender.

Video starten 2:47 The Bluff: Piraten-Thriller mit The-Boys-Star demonstriert, woher die legendäre Piratin Bloody Mary ihren Namen hat

Aber kann The Bluff auch was?

Das Wichtigste vorweg: The Bluff ist kein großartiger Film, der das Piraten- und/oder Action-Genre revolutioniert. Und auch kein neuer Fluch der Karibik, dessen Fußstapfen ohnehin nahezu unmöglich zu füllen sind.

Doch bei The Bluff reicht es allemal, wenn ihr euch an einem entspannten Abend kurzweiliger (und ziemlich blutiger!) Piraten-Action hingeben wollt. Sämtliche Charaktere sind flach wie eine Flunder, Überraschungen hat der simple Plot nicht zu bieten und irgendwie scheint Regisseur und Drehbuchautor Frank E. Flowers nicht so ganz gegriffen zu bekommen, was er mit seinem Film eigentlich aussagen will.

Selbst der Titel des Films ist mir ein Rätsel. Denn damit ist nicht das gleichbedeutende Wort auf Deutsch gemeint (also eine Täuschung oder Mogelei), sondern sowas wie eine Klippe oder ein Felsvorsprung. Die Doppeldeutigkeit nutzt The Bluff aber nicht einmal und nach der 141-minütigen Laufzeit hab ich mich erstmal gefragt, warum man so einen trivialen und kaum google-baren Filmtitel überhaupt auswählt.

The Bluff verschenkt wahnsinnig viel Potenzial, aber Karl Urban als seichter Piraten-Fiesling macht allemal Spaß. Bildquelle: Amazon Studios The Bluff verschenkt wahnsinnig viel Potenzial, aber Karl Urban als seichter Piraten-Fiesling macht allemal Spaß. Bildquelle: Amazon Studios

Aber naja. Dafür zwiebelt die brachiale Action von The Bluff ordentlich! Es werden Kopfschüsse verteilt, mit Säbeln wild drauf los gehackt, Piraten zu Krokodilfutter verarbeitet oder sogar einzelne Personen mit Kanonenkugeln unter Beschuss genommen. 

Das fetzt alles ziemlich ordentlich, während die Bollywood-Ikone Priyanka Chopra Jonas die ganz großen Action-Größen wie John Wick oder Rambo allemal stolz machen würde. Gleichzeitig darf Karl Urban nach Billy Butcher aus The Boys mal wieder einen unverschämt coolen Drecksack spielen, der sichtlich Spaß an seiner Rolle als brutaler Piraten-Captain hat.

An das Stunt-Talent eines Chad Stahelski oder David Leitch kommt The Bluff aber freilich nicht ran. Und seid schon mal gewarnt: Obwohl Pirat draufsteht und Piraten drinstecken, kommt The Bluff ohne Schlachten zur See aus, die man eigentlich erwarten würde. Wahrscheinlich zu teuer, denn selbst den (meist) paradiesischen Karibik-Sets sieht man gerne mal an, dass vielleicht doch nicht vor Ort, sondern im Studio gedreht wurde.

Ihr merkt schon: Ich meckere mehr über The Bluff, als dass ich den Film lobe. Trotzdem habe ich mich solide unterhalten gefühlt und endlich mal wieder einen Actionfilm bekommen, der ein sträflich vernachlässigtes Genre bedient: Das der gesetzlosen Freibeuter der Sieben Meere! Bitte mehr davon, vielleicht dann nur einen Ticken besser.

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