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Fazit: The Elder Scrolls Online im Test - Das Spiel mit den zwei Gesichtern

Fazit der Redaktion

Benjamin Danneberg: Das Spielerlebnis bis Stufe 50 sucht seinesgleichen: Spannende, sinnvoll verzahnte Stories führen mich einem epischen Finale entgegen. Ich verzeichne einen stetigen, spürbaren Fortschritt. Hut ab, Zenimax! Aber Sie kennen das vielleicht vom Camping: Abends legt man sich entspannt auf die gemütliche Luftmatratze und schläft vorzüglich ein - und morgens ist die Luft raus. So funktioniert leider auch ESO ein bisschen, denn die Motivation wird ab den Veteranenstufen durch den fehlenden roten Faden, kastrierten Erfahrungsgewinn sowie einen im Vergleich zu den normalen Stufen extremen Schwierigkeitsgradanstieg torpediert.

Das wird noch begleitet durch die technischen Unzulänglichkeiten, vor allem die dauernden verzögerten Reaktionen durch die Amerika-Latenzen: Wir brauchen endlich echte europäische Server! Gruppenspiel ist beim Questen nur sinnvoll möglich, wenn der gleiche Queststand vorhanden ist, ansonsten nervt das Phasing zu Tode. Aber: Habe ich einen Questpartner auf gleichem Stand, kommt die Luft wieder in die Matratze zurück, der zügige Fortschritt ist wieder da, die Motivation kehrt zurück, ich habe wieder Spaß!

Auch das PvP macht Laune - zumindest solange ich nicht dauerhaft im personell unterbesetzten Team bin und nicht alle naselang den frustrierenden Wechsel von Tod und minutenlangem Gewaltritt zurück in den Kampf erleben muss. Begegnet mir dann noch ein Vampir, der seine ultimative Fähigkeit problemlos spammt, logge ich entnervt aus. Zenimax hat ein sehr gutes Spiel abgeliefert, das seine größten Stärken in der Phase zwischen Stufe eins und 50 hat. In dieser Phase kaschieren die spannenden Hauptgeschichten und die übrigen Soloabenteuer die Probleme auf der MMO-Seite ganz gut - in den Veteranengebieten kommen diese dafür umso deutlicher zum Vorschein. Nach hinten raus muss Zenimax nachsitzen, damit mich ESO länger als zwei, drei Monate bei der Stange hält.

Petra Schmitz: ESO gewinnt mit jeder Sekunde Spielzeit. Blöd allerdings, dass der Einstieg so vergleichsweise zäh abläuft. 17.200 Gold für das schwächste Pferd? Wer nach einer Weile merkt, dass man für diese Summe richtig viel Zeit braucht und sehr sorgsam mit seinen Finanzen umgehen muss, wird vielleicht schnell verprellt werden.

Aber am Ball zu bleiben, lohnt sich. Schon allein wegen der herausragenden Quests, die man wundervoll als Solist erleben kann, sollte man ESO nicht gleich wieder von der Platte löschen. Was Zenimax hier geleistet hat, ist vorbildlich und setzt in meinen Augen neue Standards. Und das nicht nur für ein Online-Rollenspiel. Ich sag's mal gerade heraus: Mir gefallen die Quests in ESO durch die Bank besser als die in Skyrim.

Dass aber das Endgame so schwach ausfällt - das hätte ich mir auch nicht träumen lassen. Da muss Zenimax ganz dringend ran. Und das nicht in Bezug auf den bestehenden Content, auch was neue Abenteuerzonen für Kleinveteranen angeht. Kargstein (kommt per Update) ist auf Veteranenstufe 10 bis 12 ausgelegt? Dann kann ich da gefühlte Jahre noch nicht rein. Puh!

6 von 7

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