2024 war ein schwieriges Jahr für Henry Cavill. Bei gleich zwei Actionfilmen stand der Ex-Witcher und -Superman vor der Kamera und beide gingen mit Pauken und Trompeten an den Kinokassen baden: Argylle und The Ministry of Ungentlemanly Warfare.
Doch zumindest einer davon erfährt jetzt nachträglich mehr Liebe. Nachdem sich Kritiker für Guy Ritchies Weltkriegs-Thriller wenig begeistern konnten, hagelt es wiederum von Zuschauern viel Lob: Bei Rotten Tomatoes stehen beispielsweise 68 Prozent der Presse den 91 Prozent von Fans gegenüber.
Nicht nur das: Weltweit wurde The Ministry of Ungentlemanly Warfare jetzt bei dem Streamingdienst Starz veröffentlicht, den es in Deutschland gar nicht gibt. Und dort klettert der Actionfilm in gleich mehreren Ländern die Chart-Liste nach oben - unter anderem in den USA, Dänemark, Tschechien, Spanien und Norwegen - wie Collider berichtet.
Die wahre
Geschichte hinter James Bond
Falls ihr euch fragt, worum es in dem Weltkriegs-Action-Thriller überhaupt geht: Der Film dreht sich um eine britische Spezialeinheit, die sich während des Zweiten Weltkriegs unter der Führung von Gus March-Phillips (Henry Cavill) auf Sabotage- und Spionage-Missionen hinter feindlichen Linien konzentrierte.
Tatsächlich basiert The Ministry of Ungentlemanly Warfare auf wahren Begebenheiten und sollte Autor Ian Fleming maßgeblich zu seiner James-Bond-Reihe inspirieren. Einen konkreten Eindruck bekommt ihr im offiziellen Trailer:
2:05
The Ministry of Ungentlemanly Warfare: Henry Cavill geht im Weltkriegs-Actionfilm auf Nazi-Jagd
Zwei große Kino-Flops in nur einem Jahr
Bei uns ist The Ministry of Ungentlemanly Warfare bei Amazon Prime Video im Streaming-Abo verfügbar - und das schon eine ganze Weile. Tatsächlich hat es der Film von Guy Ritchie nicht einmal in deutsche Kinos geschafft. Offenbar hatte das Filmstudio Lionsgate von Anfang an kein großes Vertrauen in das Projekt.
Und tatsächlich sollte der Film dann auch ordentlich floppen. Bei einem Budget von 60 Millionen US-Dollar konnte Ungentlemanly Warfare weltweit gerade einmal 29 Millionen einspielen (via Box Office Mojo). Sehr viel schlechter erging es aber dem Agenten-Thriller Argylle, der mit einem Budget von 200 Millionen US-Dollar nur 96 Millionen an den Kinokassen machte (ebenfalls via Box Office Mojo).
Mittlerweile hat Henry Cavill wieder einen Haufen neuer Projekte in Arbeit. So arbeitet der 42-jährige Schauspieler mit seiner Verfilmung von Warhammer 40K für Amazon an einem echten Passionsprojekt. Außerdem stand er erst kürzlich für eine Live-Action-Verfilmung des Anime-Klassikers Voltron vor der Kamera.
Zusätzlich gibt es Gerüchte, dass Disney Cavill für mehr Marvel- und Star-Wars-Projekte verpflichten will. Währenddessen hat Lionsgate Chad Stahelskis großes Highlander-Reboot an Amazon abgegeben, weil man eben nicht mehr genug Vertrauen in Henry Cavill als Hauptdarsteller hat.
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