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Über The Odyssey wird schon vor Kinostart viel diskutiert und geschimpft, doch das juckt Christopher Nolan kein bisschen

Laut Christopher Nolan gehört eine so hitzige Debatte, wie sie um The Odyssey schon vor Wochen entbrannt ist, zu dem Territorium dazu.

Ab dem 16. Juli 2026 könnt ihr für euch selbst entscheiden, ob Christopher Nolan mit The Odyssey abgeliefert hat – oder eben nicht. Bildquelle: Universal Pictures Ab dem 16. Juli 2026 könnt ihr für euch selbst entscheiden, ob Christopher Nolan mit The Odyssey abgeliefert hat – oder eben nicht. Bildquelle: Universal Pictures

Odysseus ist noch nicht mal in See gestochen, aber gefühlt hat das halbe Internet seine Heldenreise längst abgeschrieben. Auf YouTube werden die Trailer massiv mit Dislikes abgestraft und in gefühlt jedem sozialen Netzwerk findet sich jemand, der sich über historisch inakkurate Kostüme, Schiffe und so weiter beschwert.

Das Woke-Geschrei ist ebenfalls groß: So wird die Diskussion von rassistischen Anfeindungen gegenüber Lupita Nyong'o (Helena von Troy) und transphoben Kommentaren gegen Elliot Page (Sinon) überschattet. Und irgendwo dabei meint mit Elon Musk auch der reichste Mensch der Welt, das Casting einer Mythen-Verfilmung beanstanden zu müssen.

Für Christopher Nolan ist die Online-Debatte um The Odyssey irrelevant

Christopher Nolan lässt die Diskussion um seinen neuesten Film aber kalt. Im Interview mit The Telegraph wurde der 55 Jahre alte Regisseur auf die Kontroverse um The Odyssey angesprochen, von der er sich alles andere als beeindruckt zeigt.

So erklärt er mit einem Grinsen im Gesicht:

Das gehört dazu. Schau mal, diese Gespräche werden von Leuten geführt, bevor sie den Film überhaupt gesehen haben – sowas ist stets irrelevant, weil niemand, der diese Gespräche geführt hat, überhaupt weiß, wie genau der Film eigentlich aussieht.

Video starten 2:24 The Odyssey: Fans lassen am finalen Trailer von Christopher Nolans neuem Historien-Epos kein gutes Haar

Behalte dabei bitte im Hinterkopf: Ich habe zehn Jahre meines Lebens mit Batman verbracht. Als ich bei Batman Begins eingestiegen bin, hatten Autoren und Zeichner bereits 65 Jahre lang an dieser beliebten Figur gearbeitet. Und damit gab es bereits zahlreiche vorgefertigte Meinungen, wofür [Batman] überhaupt steht.

Und was ich während meiner Arbeit an dieser Trilogie gelernt habe, ist, dass man sich darüber nicht zu viele Gedanken machen darf. Man muss den Originaltext würdigen, indem man ihn so kraftvoll interpretiert, wie es einem persönlich nur möglich ist.

Und am Ende des Tages können Fans immerhin die Aufrichtigkeit unseres Versuchs schätzen, die bestmögliche Verfilmung auf die Leinwand zu bringen – selbst wenn wir etwas gemacht haben, was nicht ihren Vorstellungen entspricht.

Tatsächlich gibt es gerade eine bemerkenswerte Diskrepanz zwischen dem, was sich im Internet zwischen The Odyssey abspielt, und der nachweisbaren Neugierde zahlreicher Filmfans: Ersten Prognosen zufolge wird der Film alleine am ersten Startwochenende in den USA zwischen 98 und 132 Millionen Dollar in die Kassen spülen.

Ein allemal ordentlicher Start für den bislang teuersten Film von Christopher Nolan, der ein Budget von stolzen 250 Millionen US-Dollar für sich beansprucht. Außerdem zeigten sich erste Zuschauer in ihren Reaktionen ziemlich euphorisch.

Davon, ob euch The Odyssey überzeugt, könnt ihr euch spätestens ab dem 16. Juli 2026 ein Bild machen. Zu diesem Termin startet der Film dann in den deutschen Kinos.

Und sonstige Kino-Highlights für dieses Jahr lassen dann auch nicht mehr auf sich warten: Am 29. Juli folgt Spider-Man: Brand New Day, am 16. Dezember Avengers: Doomsday und am 17. Dezember Dune: Part Three. 


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