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Seite 7: Tower Defense-Special - Turm und Drang

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Sanctum

Das ursprünglich als Mod für Unreal Tournament 3entwickelte Sanctumkombiniert Tower Defense und Ego-Shooter, allerdings ohne nennenswerte Handlung. Jede Partie unterteilt sich in zwei Phasen. In der Bauphase platzieren Sie auf vorgegebenen Feldern Mauern sowie diverse Geschützarten. Dabei schlagen Sie in der eingebauten Enzyklopädie die nächsten Gegnerwellen nach, um Ihre Abwehrmaßnahmen entsprechend anzupassen.

Besonders knifflig ist das aber nicht, in jedem Level wird schnell klar, wie das Turmlabyrinth aussehen muss. Denn die vorgegebenen Bauflächen schränken Sie ein, Experimente sind selten möglich. Wenn Sie mit Ihrem Bollwerk zufrieden sind, starten Sie die Exterminations-Phase, in der die Gegnerwellen an den Türmen vorbei in Richtung Ihres Energiekerns marschieren. Im Kampf gegen die Feindesschar unterstützen Sie Ihre Kanonen, indem Sie selbst zur Waffe greifen und in der Ego-Perspektive auf die Gegner ballern. Die Invasoren ignorieren Sie dabei allerdings völlig und richten keinen Schaden an, sondern schubsen Sie allenfalls zur Seite.

Für überstandene Wellen bekommen Sie eine vorgegebene Belohnung, egal wie souverän oder dämlich Sie sich angestellt haben. Dieses Geld investieren Sie dann in den weiteren Ausbau Ihrer Türme und Schießprügel. Weil es auf der Unreal Engine 3 basiert, sieht Sanctum für ein Indie-Spiel sehr gut aus. Das Hauptproblem des Tower-Shooters ist vor allem sein magerer Umfang. Zum Test-Zeitpunkt gibt es nur vier Level. Der Koop-Modus für zwei Spieler tröstet darüber ein wenig hinweg, zumal der Schwierigkeitsgrad darin spürbar steigt.

Kompletter Test

Wertung

60

7 von 8

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