Valorant plant seine Zukunft als Service-Spiel

Riot Games erklärt das Season-Modell von Valorant und wirft Licht auf den Turnus, in dem neue Inhalte wie Helden, Maps und Modi folgen.

von Christian Just,
30.06.2020 18:45 Uhr

Valorant will Spieler mit neuen Maps, Modi und Agenten bei der Stange halten. Valorant will Spieler mit neuen Maps, Modi und Agenten bei der Stange halten.

Der Ranked-Modus von Valorant ist live und das Spiel damit im Grundaufbau vollständig. Allerdings plant Riot Games den Taktik-Shooter als Service-Spiel und wie es dafür üblich ist, soll der Titel nach und nach mit neuen Maps, Helden alias Agenten und Modi versorgt werden.

Was hält also die Zukunft für Valorant bereit? Einige brennende Fragen beantwortet Entwicklungschefin Anna Donlon jetzt im Video. Dabei geht sie auf die geplanten Zeitabstände zwischen neuen Inhalten ein und erklärt, wann neue Agenten und Maps in den Taktik-Shooter Einzug halten.

So funktionieren Episoden und Akte

Die Roadmap von Valorant ist in Episoden - und diese wiederum in drei Akte - unterteilt. Aktuell läuft Episode 1: Ignition (deutsch: Zündung) und Akt 1.

Wie lange dauert eine Episode? Eine Episode läuft rund sechs Monate, also ein halbes Jahr.

Wie lange dauert ein Akt? Ein Akt läuft zwei Monate. Somit ist jede Episode in drei Akte unterteilt.

Was bringen die Akte?

Neue Helden: Jeder Akt soll »etwa« einen neuen Agenten für Valorant bereithalten. Es ist demnach geplant, pro Jahr sechs Helden hinzuzufügen. Hier will Riot aber auf Spieler-Feedback achten und den Plan gegebenenfalls anpassen.

Neue Story-Schnipsel: Valorant setzt ähnlich wie Overwatch oder auch das hauseigene League of Legends auf eine Geschichte, die nach und nach vorangetrieben wird. Die Akte bringen somit neue Story-Schnipsel, die Fans zusammensetzen können.

Dafür mischen die Entwickler (ähnlich wie in LoL) Cinematic-Filmchen und Comics mit Interaktionen zwischen Charakteren im Spiel. Wie die Filme aussehen, könnt ihr hier anschauen:

Fans der myteriösen Geschichte um Radianit und eine bedrohte Welt können also nach und nach mit neuen Details rechnen. Ein größerer Anteil davon soll mit Start von Episode 2 im Dezember 2020 folgen.

Neuer Battle Pass: Jeder Akt bringt einen neuen Battle Pass zum Freispielen. Somit können Spieler alle zwei Monate einen neuen Satz Goodies wie Waffen-Skins und Sprays freispielen. Wie der aktuelle Battle Pass funktioniert und was er kostet, erklären wir euch im extra Artikel:

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Was bringen die Episoden?

Die Episoden sollen sich laut Riot gewichtig anfühlen. Deshalb können Valorant-Spieler zu Beginn einer Episode mit einer großen Neuerung rechnen. Dazu gehören neue Maps und wichtige Features. Worum es sich bei letzterem handelt, konkretisiert Riot nicht weiter.

Wann kommen neue Spielmodi?

In puncto Spielmodi beschleunigt Riot Games auf Basis von Spieler-Feedback die Entwicklung, um mehr unterschiedliche Valorant-Spielweisen anbieten zu können. Die Entscheidung, ob neue Modi mit Akten oder Episoden erscheinen sollen, ist aber noch nicht gefallen.

Zumindest aber sollen Spieler damit rechnen, noch vor Beginn von Episode 2 im Dezember 2020 einen neuen Modus zu bekommen.

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Der Kampf gegen Trolle

Anna Donlon betont im Video, dass die Entwickler aktiv gegen Spieler vorgehen, die »allen den Spaß verderben« wollen. So banne Riot bereits Nutzer, die durch toxisches Verhalten wie Beleidigungen auffallen.

In diesem Zuge legt Donlon allen Spielern ans Herz, von der Report-Funktion in Valorant Gebrauch zu machen, um toxische Mitspieler zu melden. Derweil arbeitet das Team an einem Feedback-Feature, um Nutzer der Report-Funktion über den Status spezifischer Meldungen und die verhängten Maßnahmen zu informieren.

Indes vermeldet Riot, dass sie den Kampf gegen Cheater bislang erfolgreich schlagen. Riot setzt auf das eigene Anticheat-Tool Vanguard, das wegen umfassender Systemrechte unter Spielern für Kritik sorgt.

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