Vorgeschichte zu AC Valhalla enthüllt das offizielle Geschlecht des Charakters

Eine offizielle Comic-Reihe thematisiert nicht nur die Vorgeschichte zu AC Valhalla, sondern enthüllt auch das Geschlecht von Eivor.

von Maximilian Steffen,
13.08.2020 19:47 Uhr

Das Cover zum kommenden Comic-Buch "Song of Glory", welches die Vorgeschichte zu AC Valhalla erzählt. Das Cover zum kommenden Comic-Buch "Song of Glory", welches die Vorgeschichte zu AC Valhalla erzählt.

Ubisoft und der US-amerikanische Comic-Verlag Dark Horse haben sich zusammengetan und veröffentlichen im kommenden Jahr eine dreiteilige Comic-Serie zu Assassin's Creed Valhalla. Die Bücher erzählen die Vorgeschichte zum Spiel - und drehen sich vor allem um das Leben von Eivor.

Mann oder Frau?

Im kommenden AC-Spiel habt ihr zu Beginn des Spiels die Wahl, ob ihr Eivor lieber als Mann oder Frau spielen wollt. Eine ähnliche Entscheidung gab es schon im Vorgänger Odyssey, in dem ihr zwischen Alexios und Kassandra entscheiden musstet.

In der Comic-Reihe hingegen wird Eivor ausschließlich als Frau porträtiert. Diese Information vermittelt die Beschreibung des ersten Buches, das unter dem Namen "Song of Glory" im April 2021 erscheinen soll.

Worum geht's im Comic-Buch?

Eivor ist eine Kriegerin und die Tochter des Königs Styrbyorn. Sie wird entsandt, um ein Dorf vor dem rivalisierenden Königreich zu retten.

Nachdem die Angreifer vertrieben und die Dorfbewohner gerettet wurden, trifft sie auf eine Gefangene Namens Gull. Die Frau behauptet, die Geheimnisse von Asgard selbst zu kennen und Eivor nimmt sie mit.

Doch die Ergreifung von Gull führt zum Tod und der Zerstörung von Eivors Familie. Um ihre Ehre wiederherzustellen, begibt sich die Kriegerin schließlich auf die Suche nach Ruhm und Schätzen.

Das Buch erzählt ebenfalls die Geschichten ihres Bruders Sigurd, der seine ganz eigenen Abenteuer in den Ländern des Ostens erlebt.

Uneinigkeit bei Ubisoft?

In einer großen Sexismus-Debatte um Ubisoft wurde enthüllt, dass es in schon in vergangenen AC-Spielen häufiger Diskussionen über Geschlechter der Protagonisten kam. Eine ausführliche Beschreibung zu den Vorwürfen findet ihr in diesem Artikel:

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Ein Bericht von Jason Schreier, der die internen Sexismus-Probleme bei Ubisoft thematisiert, zeigt auf, dass es schon bei Assassin's Creed Unity Probleme gegeben haben soll. Auf die Frage, wieso man im Online-Modus keine weiblichen Charaktere spielen könne, habe es von Seiten der Führungsebene geheißen, dass das Erstellen weiblicher Charaktermodelle zu aufwändig sei.

Ähnliche Entwicklungen habe es auch bei Assassin's Creed Syndicate gegeben. Die Geschichte des Spiels dreht sich um die Erlebnisse des Geschwisterpaares von Evie und Jacob. Laut des Berichts bestätigten drei interne Ubisoft-Mitarbeiter, dass Evie ursprünglich genauso oft gespielt werden sollte, wie Jacob. In der finalen Version von Syndicate könnt ihr zwar im freien Spiel zwischen den Charakteren wechseln, die meisten Story-Missionen waren dagegen nur mit Jacob spielbar.

In AC Origins habe Bayek relativ früh im Spiel sterben sollen, um anschließend von seiner Frau Aya ersetzt zu werden. Im fertigen Spiel seid ihr hauptsächlich als Bayek unterwegs. Aya ist lediglich in einzelnen Story-Missionen spielbar, die vor allem zum Ende des Spiels vertreten sind.

Beim neuesten Assassin's Creed bekommt die weibliche Eivor dagegen offenbar eine prominentere Rolle zugeschrieben - zumindest in den Comics. Im Spiel selbst haben Spieler die freie Wahl, zumal die Geschlechter-Unterschiede in Valhalla - anders als in Assassin's Creed Odyssey - rein kosmetischer Natur sind.

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