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Seite 2: Warlock 2: The Exiled im Test - Das Fantasy-Civilization

Splitterwelten mit schönen Landschaften

Die größte Neuerung des zweiten Teils verbirgt sich hinter dem namensgebenden Exiled-Spielmodus mit seiner in verschiedene Teile zersplitterten Welt. Die Weltenbruchstücke sind über Portale miteinander verbunden und bestehen aus abgeschlossenen Miniregionen. Die Entwickler haben sich viel Mühe gegeben, die Landschaften der Bruchstücke Ardanias differenziert und optisch ansprechend darzustellen. Die verschiedenen Bereiche wie tote Welt, Dschungel, Wüste, Mond (!) oder Kristall-Landschaft sehen toll aus und passen sich, wenn verschiedene Hexfelder aneinander liegen, viel organischer aneinander an als noch im Vorgänger.


Dadurch, dass wir keine in der Fläche zusammenhängende Karte erobern müssen, springen wir in Insel-Hopping-Manier von Segment zu Segment und sichern unsere neuen Territorien mit Brückenköpfen. Jede neue entdeckte Splitterwelt ist dabei eine Überraschung mit eigenen Herausforderungen und neuen Monstern. Unsere Truppen werden (wenn wir sie am Leben erhalten können) nach und nach zu unbezwingbaren Veteranen. Dies und das Element, eine Welt nicht nur zu überrollen, sondern Stück für Stück zu entdecken, verleiht Warlock 2 einen leckeren Beigeschmack von Rollenspiel.

Feuer, Eis, Wüste und grüne Wiesen - was für ein Chaos! Wenn in Warlock 2: The Exiled Krieg zwischen Erzmagiern geführt wird, dann ist jedes Mittel recht. Die Ländereien des Gegners mit Terraforming-Sprüchen zu verwüsten, ist besonders beliebt. Feuer, Eis, Wüste und grüne Wiesen - was für ein Chaos! Wenn in Warlock 2: The Exiled Krieg zwischen Erzmagiern geführt wird, dann ist jedes Mittel recht. Die Ländereien des Gegners mit Terraforming-Sprüchen zu verwüsten, ist besonders beliebt.

Fiese Magier

Warlock 2 lockert sein Spielgeschehen immer wieder mit Quests und Geschehnissen auf, die aber nur als Textfenster daherkommen. Warlock 2 lockert sein Spielgeschehen immer wieder mit Quests und Geschehnissen auf, die aber nur als Textfenster daherkommen.

Der zweite wichtige Unterschied zu Warlock: Master of the Arcane liegt in der Handlung. Zwar spielen wir immer auf einer zufallsgenerierten Welt, die Entwickler versuchen aber mit Questreihen und Ereignissen einen gewissen Storyfluss entstehen zu lassen. Das gelingt zunächst recht gut - beim ersten Durchgang sind wir beispielsweise beeindruckt, als ein rivalisierender Magier uns androht, so lange unser Gebiet zu verwüsten, bis wir einen Zauberspruch gefunden haben, den er noch nicht kennt. Eifrig machen wir uns auf die Suche.

Dieses unverschämte Rumgefummel an unserem Territorium muss aufhören! Ständig schüttet der feindliche Zauberhansel Hügel auf, lässt Wüsten entstehen, schockfrostet mit Eisstürme unsere Farmen oder lenkt Lavaströme durch unsere Häuser. Das magiebasierte Terraforming ist nämlich beinahe so ausgefeilt wie im Klassiker Alpha Centauri. Als wir aber beim fünften angefangenen Spiel bemerken, dass diese Questreihe unerbittlich und unaufhaltsam ungefähr in Runde 50 auftritt, hat unser Enthusiasmus schon merklich nachgelassen. Nicht jedes Mal genau den gleichen Questfahrplan abzuspulen, hätte dem Spiel gut getan.

Unser liebster Feind: Der KI-Zauberer Elpiritster der Ewige, bekannt aus dem ersten Teil, meldet sich in JEDER Kampagne, um unser Land zu verwüsten bis er bekommt, was er will. Unser liebster Feind: Der KI-Zauberer Elpiritster der Ewige, bekannt aus dem ersten Teil, meldet sich in JEDER Kampagne, um unser Land zu verwüsten bis er bekommt, was er will.

Trotzdem hat uns auch Warlock 2 wieder gepackt. Denn abgesehen vom flotten und nicht übermäßig komplexen Spiel und der durch die Splitterwelt entstehenden Abwechslung taugt uns auch der Humor wieder. Wie schon das erste Warlock nimmt auch der zweite Teil das mit der Fantasy nicht allzu ernst. Witzige (englische) Wortmeldungen unserer Einheiten und Erzmagier lockern den Kampf um Ardania angenehm auf. Aber ein bisschen enttäuscht sind wir dann doch: Am Ende der Kampagne geht rein gar nichts kaputt.

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