Watch Dogs Legion: 3 Features, die von der Release-Verschiebung profitieren sollen

Watch Dogs Legion sollte eigentlich bereits im März 2020 erscheinen. Ubisoft verschob es allerdings. Ist es jetzt ein anderes Spiel?

von Mathias Dietrich,
15.07.2020 08:40 Uhr

Dank Verschiebung: Die Charaktere von Watch Dogs Legion sollen viel interessanter sein. Dank Verschiebung: Die Charaktere von Watch Dogs Legion sollen viel interessanter sein.

Die schlechten Wertungen von Ghost Recon Breakpoint sorgten bei Ubisoft seinerzeit für ein Umdenken und viele Verschiebungen. Deswegen erscheint Watch Dogs Legion auch erst im Oktober dieses Jahres. Im Interview mit IGN erklärt der Entwickler, wie sie die zusätzliche Zeit genutzt haben.

Dem Open-World-Spiel soll demnach der nach hinten geschobene Release gut getan haben: Dem Team sei es dadurch gar möglich gewesen, Features zu integrieren, die sie mit einem Release im März nicht hätten realisieren können. Gerade das Kern-Gameplay - die Möglichkeit als absolut jeder Charakter der Spielwelt zu spielen - habe Creative Director Clint Hocking zufolge davon profitiert.

Welche Features gibt es dank Verschiebung?

In dem Interview erklärt der Entwickler hinter Watch Dogs Legion, wie die Nachricht der Verschiebung das Team erst einmal überraschte und auch die Stimmung senkte. Schließlich stellte er jedoch fest, dass der spätere Release nicht grundsätzlich etwas Schlechtes bedeutet.

Denn so konnte laut Hocking wesentlich mehr Feinschliff betrieben werden. Er nennt insgesamt drei große Punkte, die gemäß seiner eigenen Aussage besonders von der Verschiebung profitierten:

  • Traits und Fähigkeiten: Die größtenteils individuellen Eigenschaften der NPCs sollen nun besser zu den Charakteren passen. Es soll zudem viel mehr Variationen geben.
  • Besseres Fortschrittssystem: Der Aufbau eurer DedSec-Gruppe wird euch nun nicht mehr dafür bestrafen, wenn ihr viele Leute rekrutiert und nicht auf einige wenige spezialisiert.
  • »Immersive Aufstände«: Die Befreiung einzelner Stadtteile der Spielwelt London soll sich nicht mehr wie eine eigenständige Mission anfühlen, sondern viel eher wie ein richtiger Aufstand, in Zuge dessen die Bevölkerung rebelliert.

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So soll sich das im fertigen Spiel äußern

Ein weiterer Aspekt, den es vor der Verschiebung in Watch Dogs Legion nicht gegeben hätte, lässt sich anhand des folgenden Beispiels erklären: Der Zugang zu den gleichen Leveln und wie sich dieser durch verschiedene Charaktere voneinander unterscheidet. Dies erklärt Ubisoft anhand eines Baustellen-Szenarios.

Die könnt ihr so zwar als Architekt betreten, verfügt dann aber über kaum nützliche Ausrüstung. Wenn ihr jedoch einen Bauarbeiter habt, dann habt ihr nicht nur Zugang zu einem abgesperrten Gebiet, sondern könnt zusätzlich eine Nagelpistole mit euch führen und eine Transportdrohne rufen.

Einen Bauarbeiter auf einer Baustelle würden unsere Feinde in Watch Dogs Legion erstmal nicht verdächtig finden. Zumindest, bis dieser mit der Rohrzange handgreiflich wird. Einen Bauarbeiter auf einer Baustelle würden unsere Feinde in Watch Dogs Legion erstmal nicht verdächtig finden. Zumindest, bis dieser mit der Rohrzange handgreiflich wird.

Bei den Aufständen wiederum sollt ihr nun wirklich »ein Gefühl« dafür bekommen, dass die gesamte Bevölkerung sich zusammenschließt und auflehnt, um sich ihre Stadt von den Unterdrückern zurückzuholen. In der Vergangenheit hättet ihr hier hingegen nur eine Art Story-Mission gespielt. Was diese doch recht vage Information konkret bedeutet, bleibt allerdings noch offen.

Wie die versprochenen und von Clint Hocking angeteasten Features im fertigen Spiel letztendlich Aussehen und den Erwartungen gerecht werden, muss sich letztendlich noch zeigen: Spätestens am 29. Oktober 2020, wenn Watch Dogs Legion für PC, PS4 und Xbox One erscheint.

Großer Hardware-Hunger

Wenige Monate vor dem Release erschienen nun neue Infos zu den Hardware-Anforderungen. Auf der technischen Seite kann Watch Dogs Legion sehr anspruchsvoll sein: Wer die Grafik hochdreht und eine Full-HD-Auflösung nutzt, kann selbst mit einer RTX 2080 Ti nicht mit 60 Bildern pro Sekunde rechnen.

Bis zur Veröffentlichung dauert es jedoch noch ein wenig. Gut möglich, dass das Studio in dieser Zeit noch ein wenig optimiert. Unter anderem soll es dann auch Kantenglättung mit DLSS geben, was für einen Performance-Schub sorgen könnte.

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