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Watch Dogs Legion im Test: Diese Open World dürft ihr nicht verpassen!

Neben Assassin’s Creed und Far Cry wird Watch Dogs gerne übersehen – zu Unrecht. Denn London liefert im Test einen beeindruckenden Open-World-Spielplatz voller Freiheit und kreativer Ideen.

von Elena Schulz,
12.11.2020 11:33 Uhr

Watch Dogs: Legion - Neue Technik und gute Ideen schaffen ein Open-World-Highlight 13:01 Watch Dogs: Legion - Neue Technik und gute Ideen schaffen ein Open-World-Highlight

Watch Dogs Legion hat es gar nicht so leicht. Denn die Reihe ist ein bisschen wie das mittlere Kind, das brav gute Noten schreibt, immer pünktlich nach Hause kommt und trotzdem zwischen rebellierenden großen Brüdern und niedlichen Nesthäkchen im Hause Ubisoft untergeht.

Watch Dogs ist ironischerweise weder zu gut, noch zu schlecht, was heutzutage vor allem eines bedeutet: weniger Aufmerksamkeit. Es gibt keinen großen Shitstorm wie bei Breakpoint oder Wirbel um einen kompletten Kurswechsel wie bei Assassin's Creed Origins.

Update 12. November: Wir haben uns die PC-Version im Zuge vieler Beschwerden über die Performance in einem separaten Technik-Check zu Watch Dogs Legion näher angesehen. Dabei erweist sich das Spiel zwar auch auf den neuen Systemen als anspruchsvoll, grundsätzlich lief es aber weiterhin ohne besonders auffällige Probleme bei uns.

Eine nachträgliche Abwertung aufgrund der Technik nehmen wir deshalb nicht vor. Wir weisen aber bewusst an dieser Stelle daraufhin, dass es unserem Eindruck nach durchaus viele Spieler gibt, die von solchen Schwierigkeiten berichten.

Aber 2020 könnte die Reihe endlich aus dem Schatten treten. Denn im dritten Watch Dogs ist Schluss mit unbeliebten Hipster-Hackern. Stattdessen könnt ihr in der Open World jede Oma, jeden Punk, Bauarbeiter oder Polizisten spielbar machen. Und jeder davon bringt eigene Fähigkeiten mit in euer selbst zusammengestelltes Team: Bauarbeiter kontrollieren fliegende Cargo-Drohnen, Polizisten nehmen Leute fest, Punks werfen kunterbunte Graffiti-Granaten und so weiter.

Ubisoft wandert hier nicht auf ausgetretenen Pfaden oder versucht wie bei Immortals Fenyx Rising sein eigenes Breath of the Wild zu erschaffen. Die Ideen von Watch Dogs Legion sind neu und innovativ - aber reicht das, um eine spannende Open World zu erschaffen?

Watch Dogs Legion - Screenshots aus der PC-Version ansehen

Ein zweischneidiges Schwert

Bei der Geschichte offenbart sich ein spannender Kontrast. Denn hier verbirgt sich gleichzeitig eine Stärke und Schwäche von Watch Dogs Legion. Die Story an sich ist spannend und wendungsreich inszeniert. Mit dem bösen Hacker Zero Day, dem Militärkonzern Albion oder dem Verbrecher-Clan der Kelleys liefert das Open-World-Spiel gleich mehrere mächtige Feinde.

Deren grausames Vorgehen bekommen wir am eigenen Leib zu spüren. Zero Day verübt Bombenanschläge in London und schiebt sie unserem Hacker-Kollektiv Dedsec in die Schuhe. Clan Kelley betreibt Menschen- und Organhandel und entführt einen Freund von uns. Albion macht Jagd auf uns als angebliche Terroristen und unterdrückt brutal die Bewohner der Stadt.

Jeder Bösewicht erhält einen separaten Handlungsstrang im Rahmen der etwa 20 Stunden langen Kampagne. Die werfen alle interessante Fragen auf, ohne die Antworten mitzuliefern. Wir sollen selbst abwägen, was wir für richtig halten. Darf man Menschen überwachen, um Verbrechen zu verhindern? Ist ewiges Leben in der Cloud eine Option?

Die rekrutierten Helden machen der ernsten Stimmung aber einen Strich durch die Rechnung. Weil ihnen echte Persönlichkeiten und Ziele fehlen, sind sie uns trotz ordentlich vertonter Zwischensequenzen egal. Die gewollt lässigen Sprüche über Dedsecs »endkrasse Machenschaften« oder w»ie man den bösen Pferde… äh… liebenden Menschen von Albion den Hintern aufreißt« kauft man den Figuren außerdem nicht ab, weil in den Dialogen komplett die Chemie zwischen ihnen fehlt.

Dabei klangen die Bemühungen von Ubisoft, eine Geschichte mit beliebigen Charakteren zu erzählen, durchaus vielversprechend:

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Nur unsere Helfer-KI Bagley bringt uns mit ihrem spöttischen Sarkasmus regelmäßig zum Grinsen, "Hallo, ich bin Bagley, Dedsecs definitiv nicht gestohlene fortschrittlicher KI" - ja, na klar.


Was gibt es für Echtgeld?

  • kosmetische Items (Masken, Outfits, Skins)
  • zusätzliche Agenten
  • Karten für Sammelobjekte in der Welt
  • Season Pass mit neuen Missionen, Rekruten und mehr
  • Ultimate-Paket mit VIP-Pass und drei Agenten (die Rekruten sind stark, aber nicht mächtiger als die, die man in der Welt findet. Für den Pass gibt es nur etwas mehr Geld und Orte von Tech Points angezeigt - beides findet man auch so zuhauf).
Weil nichts davon ernsthafte spielerische Vorteile abseits ein wenig gesparter Zeit bringt, sehen wir von einer Pay2Win-Abwertung ab.

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