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Werewolf: The Apocalypse ist ziemlich kurz und doch zu lang

Der Stealth-Prügler aus dem World of Darkness-Universum bietet knapp acht Stunden Spielzeit, beweist aber: Auch kurze Spiele können trotz guter Ansätze deutlich zu lang sein.

von Sascha Penzhorn,
04.02.2021 12:30 Uhr

Unser Tester hat acht Stunden mit dem neuen Rollenspiel aus dem Hause Cyanide verbracht. Im Test erklären wir, für wen sich die Werwolf-Machtfantasie lohnt - und für wen nicht. Unser Tester hat acht Stunden mit dem neuen Rollenspiel aus dem Hause Cyanide verbracht. Im Test erklären wir, für wen sich die Werwolf-Machtfantasie lohnt - und für wen nicht.

Das World of Darkness-Universum kennen viele bereits aus dem kultigen Blutsauger-Rollenspiel Vampire: The Masquerade. Nun schlüpfen wir zum ersten Mal in Werewolf: The Apocalypse - Earthblood auch in Wolfshaut. Knapp acht Stunden lang prügeln wir endlose Mengen von Feinden in dieser Machtfantasie windelweich und kämpfen für die Erdmutter Gaia gegen korrupte Politiker und Konzerne.

Spezialfähigkeiten und Gestaltenwandlung erlauben es uns, unsere Gegner geschickt in Schleich-Einlagen zu beseitigen - oder uns Hals über Kopf in das Gemetzel zu stürzen. Spektakuläre Kämpfe und Bosse sorgen zunächst für großen Spielspaß. Doch das Rollenspiel schießt sich die Silber-Kugel selbst ins Knie.

Trotz unverbrauchtem Setting und spannender Ideen beweist Werewolf: The Apocalypse: Auch ein kurzes Spiel kann deutlich zu lang sein.

Wertungskasten Werewolf: The Apocalypse

Werewolf: The Apocalypse eignet sich für euch, wenn...
...ihr Lust auf ein unverbrauchtes Setting habt.
...ihr kurzweiligen Spaß sucht und Gegnermassen verprügeln wollt.
...ihr keine große Herausforderung sucht.
Werewolf: The Apocalypse eignet sich nicht für euch, wenn...
...ihr ein komplexes Rollenspiel aus dem P&P-Universum Welt der Dunkelheit erwartet.
...ihr die gesamte Spielzeit über neue Herausforderungen erwartet.
...euch eine spannende und Story mit Entscheidungsfreiheit wichtig ist.
Fazit: Stealth-Brawler mit unverbrauchtem Setting, das durch seichte Spielmechaniken und mangelnde Gegner- und Umgebungsvielfalt schnell seinen Reiz verliert.

Eine Handvoll Bosskämpfe gibt’s auch, wie hier mit diesem Tänzer der Schwarzen Spirale. Eine Handvoll Bosskämpfe gibt’s auch, wie hier mit diesem Tänzer der Schwarzen Spirale.

Ein Hauch Seifenoper

Öko-Terrorist Cahal infiltriert die Hallen der korrupten Firma Endron, die munter die Umwelt verpestet und fiese Experimente an Menschen durchführt. Er ist unterwegs mit seinem Werwolf-Stamm, um den Laden zu sabotieren. Dabei schleicht er wahlweise in Menschengestalt herum und schaltet Gegner leise von hinten aus oder jagt ihnen mit der Armbrust lautlos einen Bolzen in den Kopf, oder er verwandelt sich in einen Wolf und zwängt sich durch enge Lüftungsschächte. Alternativ wird er zum Werwolf, lässt das mit dem Schleichen bleiben und reißt alles um sich herum mühelos in Stücke.